Filmversion der legendären Slapstickserie "Mini- Max", in der Steve Carell in der Titelrolle als inkompetenter Agent 86 gegen die Verbrecherorganisation KAOS antritt.

Kinostart: 17.07.2008

Steve Carell

Steve Carell
als Maxwell Smart

Anne Hathaway

Anne Hathaway
als Agent 99

Dwayne Johnson

Dwayne Johnson
als Agent 23

Alan Arkin
als Chef von CONTROL

Terence Stamp
als Siegfried

James Caan
als Der Pr

Masi Oka
als Bruce

Nate Torrence
als Lloyd

Ken Davitian
als Shtarker

Terry Crews
als Agent 91

David Koechner
als Agent Larabee

Bill Murray
als Agent 13

Patrick Warburton
als Hymie

Dalip Singh
als Dalip

Handlung

Maxwell Smart (Steve Carell), Analyst beim US-Spionagedienst "Control", fällt nicht durch Ambitionen auf - die hat er nur in seinen Träumen, wo er sich als Hotshot an der Seite von Superagent 23 (Dwayne Johnson) sieht. Als das Verbrechersyndikat KAOS die Identitäten der Control-Mitarbeiter offen legt, muss sein Chef (Alan Arkin) ihn befördern und mit Agent 99 (Anne Hathaway) losschicken, die Pläne von KAOS-Kopf Siegfried (Terence Stamp) zu vereiteln.

Als langlebige TV-Serie sorgte "Mini-Max" stets für slapstickhafte 007-Gefühle. Die Albernheiten und Subversivitäten der 60er Jahre werden von Top-Komödiant Steve Carell ("Jungfrau (40), männlich, sucht ...") gewahrt. Peter Segal ("50 erste Dates") sorgt dazu für turbulente Action.

Maxwell Smart arbeitet beim amerikanischen Geheimdienst CONTROL als Analyst, der sich zu Höherem berufen fühlt. Als es dem Verbrechersyndikat KAOS gelingt, in das Hauptquartier von CONTROL einzudringen und die Namen aller Agenten aufzudecken, bleibt dem Chef keine andere Wahl, als Smart zu befördern und als Agent 86 ins Feld zu schicken. Allerdings nicht, wie von Smart erträumt, an der Seite von Superstar-Agent 23, sondern an der der der hübschen und überaus kompetenten Agentin 99. Ob das allerdings ausreichen wird, um die Weltzerstörungspläne von KAOS-Chef Siegfried zu verhindern, ist ungewiss.

Maxwell Smart arbeitet beim Geheimdienst CONTROL als Analyst, der sich zu Höherem berufen fühlt. Als es dem Verbrechersyndikat KAOS gelingt, die Namen aller Agenten aufzudecken, bleibt dem Chef keine andere Wahl, als Smart zu befördern und als Agent 86 ins Feld zu schicken. Allerdings nicht, wie von Smart erträumt, an der Seite von Superstar-Agent 23, sondern der hübschen und überaus kompetenten Agentin 99. Ob das allerdings ausreichen wird, um die Weltzerstörungspläne des KAOS-Chefs zu verhindern, ist ungewiss.

Kritik

Der inkompetente Weltenretter Agent 86, TV-Nostalgikern bestens als "Mini-Max" bekannt, will das KAOS beseitigen und sorgt dabei für ein gehöriges solches.

Remake ist hier das falsche Wort. Hommage wohl auch. Am passendsten wäre im Fall von "Get Smart" vielleicht der Begriff Umrüstung. Oder besser noch Aufrüstung, denn schließlich trieb der Ur-Maxwell, so heißt Mr. Smart mit Vornamen, bereits in den späten 60er Jahren sein Unwesen. Nicht mit silbernem Hammer, sondern als amerikanischer Hightech-Spion in der vergnüglichen satirischen Sitcom gleichen Namens, die man hierzulande griffig "Mini-Max" taufte. Fünf Staffeln bzw. 138 Episoden lang stolperte er durch den Kalten Krieg, gab den Russkis Saures und war dank seines Schuhtelefons - aufgemerkt, Steve Jobs! - stets erreichbar. Don Adams, Darsteller des Ur-Agenten 86, ist 2005 gestorben, den vakanten Posten hat der zur Zeit angesagte Funny Man Steve Carell ("Evan Allmächtig") übernommen. Seine Partnerin, Agentin 99, spielt Augenweide Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada") und gemeinsam arbeiten sie für CONTROL, einen ganz geheimen Geheimdienst unter der Leitung des übellaunigen Chefs (Alan Arkin). Soweit die Guten. Auf der anderen Seite stehen die besonders bösen Bösen, die nach der Weltherrschaft strebenden Bombenleger von KAOS, deren finsterer, ebenfalls übellauniger Kapo auf den klingenden Namen Siegfried - neue Feinde braucht das Land - hört und vom britischen Leinwand-Urgestein Terence Stamp mit viel Spaß am Chargieren gegeben wird.

Bleibt die Frage ob, um im Jargon zu bleiben, die (alten) Späße (noch) zünden. Tun sie. Denn während sich die kreativen Köpfe der Erfolgsserie, niemand Geringerer als die genialen Anarcho-Witzbolde Mel Brooks und Buck Henry, einst höchst verschlagen über große Politik und kleine politische Strippenzieher lustig machten, behalten die Autoren des Kinofilms, Tom J. Astle und Matt Ember ("Zum Ausziehen verführt"), eher die an Oberflächenreizen interessierte Popcorn-Zielgruppe fest im Auge. Das heißt Peter Segal ("50 erste Dates") inszenierte eine ganz geradlinige, erstaunlich zotenarme Agentenfilm-Persiflage mit den üblichen Wie-blöde-kann-man-sich-denn-noch-anstellen-Momenten und all den Wunderwaffen, die sich noch im Prüfungsstadion für James Bond befinden. Und, um ganz auf Nummer sicher zu gehen (vielleicht verirren sich ja ein paar Senioren im Multiplex in den falschen Saal), gibt es auch noch klassische Brooks'sche Figuren, die auf Namen wie Shtarker oder Noodnik Shpilkes hören. Der Rest besteht aus gut gemachter Action - das (überlange) Finale findet auf einem dahinrasenden Zug statt -, einem herrlich selbstironischen Dwayne "The Rock" Johnson als Agent 23 sowie dem erfrischend cleveren Spiel von Ms. Hathaway, die im silber-glitzernden Abendkleidchen mit Louise-Brooks-Frisur ebenso zu überzeugen weiß wie im schwarzen Ledermantel mit gezückter Automatik als Accessoire. Ur-99 Barbara Feldon wäre stolz auf sie - und Maxwell ist smart genug, sich in bester Bond-Manier final-maximal mit ihr zu amüsieren. geh.

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Info

Plakat des Films: Get Smart
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 17.07.2008

USA 2008

Länge: 1 h 50 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Get Smart

Regie: Peter Segal

Drehbuch: Matt Ember, Tom Astle

Musik: Trevor Rabin

Produktion: Charles Roven, Peter Segal, Jimmy Miller, Jimmy Miller, Andrew Lazar, Alex Gartner, Michael Ewing

Kostüme: Deborah Lynn Scott

Kamera: Dean Semler

Schnitt: Richard Pearson

Ausstattung: Wynn Thomas

Website: http://www.getsmart-derfilm.de

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