Kidnapping- und Rache-Thriller im Stil von "Ein Mann sieht rot" mit Harrison Ford.

Kinostart: nicht bekannt

Harrison Ford

Harrison Ford
als Jack Stanfield

Virginia Madsen

Virginia Madsen
als Beth Stanfield

Paul Bettany

Paul Bettany
als Bill Cox

Jimmy Bennett
als Andrew Stanfield

Carly Schroeder
als Sarah Stanfield

Mary Lynn Rajskub
als Janet Stone

Alan Arkin
als Arlin Forester

Robert Forster
als Harry Romano

Robert Patrick
als Gary Mitchell

Candus Churchill
als Betty

Handlung

Jack Stanfield (Harrison Ford) hat es geschafft: Sicherheitschef bei einer Bank in Seattle, hohes Einkommen, schöne Frau (Virginia Madsen), zwei reizende Kinder. Eines Tages aber findet das Idyll ein abruptes Ende: Bewaffnete Männer dringen in Stanfields Heim, nehmen seine Familie als Geiseln. Und ein eloquenter Bösewicht (Paul Bettany) zwingt ihn, ein paar Transaktionen zu seinen Gunsten zu starten. Bis alles so aussehen wird, als habe Stanfield selbst seine Bank überfallen.

Typischer Hochglanz-Hightech-Thriller à la Hollywood, geradewegs dem unverwüstlichen Actionveteran Harrison Ford auf den immer noch durchtrainierten Leib geschneidert.

Der leitende Computersicherheitsexperte Jack Stanfield arbeitet für eine Bankkette in Seattle und gerät zur Zielscheibe für den Berufskriminellen Bill Cox. Cox fällt mit seinen Handlangern in das schicke Haus der Stanfields ein, nimmt Jacks Frau und seine zwei Kinder als Geiseln. Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten.

Der Computersicherheitsexperte Jack Stanfield hat einen Spitzenjob bei einer Bankkette in Seattle und genießt den Ruf, das einbruchsicherste Computersystem der Branche entwickelt zu haben. Zudem lebt Jack mit seiner Frau und den beiden Kindern in einem wunderschönen Anwesen am Meer. Doch diese Idylle wird jäh gestört, als der Berufskriminelle Bill Cox mit seinen Handlangern in das Haus der Stanfields einfällt und Frau und Kinder als Geiseln nimmt. Die Forderung: Jack soll 100 Millionen Dollar auf ein Auslandskonto umleiten.

Kritik

Nach dreijähriger Pause ist Harrison Ford wieder voll in Action: So nimmt er als Familienvater in dem Kidnapping-Thriller die Justiz zum Schutz seiner Lieben selbst in die Hand.

Die Story von Drehbuchnovize Joe Forte ist so vertraut, als sei sie dem Alten Testament entnommen: Ein teuflischer Bösewicht, voller Gier und ohne Gewissen, droht den heiligen Nukleus einer rechtschaffenen Familie zu zerstören. Doch der Vater kämpft bis aufs Blut für Recht und Rache und kann seinen Klan aus dem lebensbedrohlichen Unheil retten. Große Sprünge in punkto Originalität werden nicht unternommen, doch mit der Starbesetzung mit Ford, Virginia Madsen aus "Sideways" und Paul Bettany (schlägt nach "Wimbledon" ein weiteres Mal für Regisseur Richard Loncraine auf) als kalt kalkulierender Killer erhält der (vor allem im dritten Akt) mit reichlich Action und Hightech aufgemotzte Thriller genügend Glanz, um manche B-Movie-Elemente zu überdecken.

Im Detail entfalten sich die Geschehnisse folgendermaßen: Der leitende Computersicherheitsexperte Jack Stanfield arbeitet für eine Bankkette in Seattle, wodurch er zur Zielscheibe für den Berufskriminellen Bill Cox wird. Cox fällt mit mehreren Handlangern in das schicke Haus der Stanfields ein, nimmt Jacks Frau und seine zwei Kinder als Geiseln. Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten. Doch Cox und Co. können sich nicht lange am Lösegeld erfreuen, denn als klar wird, dass sie nicht planen, die Familie Stanfield am Leben zu lassen, schreitet Jack energisch zur blutigen Gegenoffensive.

Während Fords fortschreitendes Alter (er ist inzwischen 63 Jahre alt) in seinem letzten Film, der Buddykomödie"Hollywood Cops", betont selbstironisch aufs Korn genommen wurde, wird dieser Umstand hier auf sympathisch-natürliche Art integriert (z.B. stolpert er im Eifer des Gefechts). Im Kontrast dazu steht seine durch die entsprechende Sprache und Keyboard-Akrobatik belegte Genialität als Computercrack. An seine Seite gesellt sich die unterforderte Virginia Madsen perfekt emotional als angegriffenes Muttertier. Bettany agiert als adäquater Antagonist, der seine Abscheulichkeit zunächst hinter einer umgänglichen Fassade verbirgt. Man darf gespannt sein auf seine Rolle als Albinokiller in "The Da Vinci Code". Insgesamt hapert es bei "Firewall" an Plausibilität und Kontinuität (ein Subplot verläuft im Sand), doch ein reiferes Publikum auf der Suche nach solider Unterhaltung wird sich von dieser Ode an die Firewall-gleiche Unantastbarkeit der Familie angesprochen fühlen. ara.

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Info

Plakat des Films: Firewall
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2006

Länge: 1 h 45 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Firewall

Regie: Richard Loncraine

Drehbuch: Joe Forte

Musik: Alexandre Desplat

Produktion: Basil Iwanyk, Armyan Bernstein, Jonathan Shestack

Kostüme: Shuna Harwood

Kamera: Marco Pontecorvo

Schnitt: Jim Page

Ausstattung: Brian Morris, Helen Jarvis

Website: http://www.firewall-derfilm.de