Fortsetzung der stylischen Saga eines andauernden Krieges zwischen Vampiren und Werwölfen.

Kinostart: 02.03.2006

Kate Beckinsale

Kate Beckinsale
als Selene

Scott Speedman

Scott Speedman
als Michael Corvin

Tony Curran

Tony Curran
als Marcus

Shane Brolly
als Kraven

Derek Jacobi
als Alexander Corvinus

Steven MacIntosh
als Tanis

Bill Nighy
als Viktor

Michael Sheen
als Lucian

Zita Görög
als Amelia

Brian Steele
als William

John Mann

Handlung

Identitätskrise für Werwolf-Jägerin und Vampirette Selene (Kate Beckinsale): Da tötet man jahrelang Wölfe, weil diese ihre Familie getötet haben, und dann entpuppt sich der eigene Mentor Viktor (Bill Nighy) als der wahre Täter. Als sie folgerichtig auch Viktor tötet, sitzt sie endgültig zwischen allen Stühlen und kann sich bei ihrem einsamen Kampf gegen Obervampir Marcus (Tony Curran), den designierten Unterwelt-Diktator, wenigstens auf einen letzten Freund, den Werwolf-Mensch-Hybrid Michael (Scott Speedman) verlassen.

Neues Fantasy-Geballer im monochromen Videogame-Design von Regisseur und Beckinsale-Gatte Len Wiseman.

Der Krieg zwischen den Vampiren und den Werwölfen geht weiter: Vampirheldin Selene und der Werwolf-Mensch-Hybrid Michael wollen den Geheimnissen der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien auf die Spur gehen. Je weiter sie in die Vergangenheit gehen, desto mehr spitzt sich der Konflikt ihrer jeweiligen Stämme zu: Die verbotene Liebe zwischen den beiden könnte zum finalen Konflikt führen.

Nachdem Selene den Vampir-Ältesten Viktor getötet hat, schwebt sie selbst in Lebensgefahr. Auch bei Vampir-König Marcus findet die Blutsaugerin keinen Schutz, und so begibt sie sich gemeinsam mit dem Hybriden Michael, halb Werwolf, halb Vampir, auf die Flucht. Zu zweit versuchen sie schließlich, hinter die Geheimnisse der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien zu kommen. Da ahnt Selene noch nicht, dass ausgerechnet Michael die Antwort auf all diese Fragen bei sich trägt, und sie selbst die einzige ist, die den ewigen Krieg beenden kann.

Kritik

Nach dem achtbaren Abschneiden des Vorgängers heizt Regisseur Len Wiseman seiner Gattin Kate Beckinsale erneut mit dem erprobten Konzept ein, der in gestylten Bildern vollzogenen Ehe von Action und Horror.

Verschleiert unter exzessivem Blaufilter, bemüht sich die lichtscheue Saga vom ewigen Krieg der Vampire gegen die Werwölfe um den Ausbau des eigenen mythologischen Hintergrunds, der zwischen den gewohnt bombastischen Actionszenen einem Mysteryplot Vorschub leistet. Darin muss zunächst Blutsauger-Weibchen Selene (Beckinsale) Schuld bekennen, aufgrund falscher Annahmen zu Unrecht jahrhundertelang Lycans (i.e. Werwölfe) geschlachtet zu haben, derweil nämlich Vampirgott Viktor ihre Familie massakriert hat und dafür nun blutig abtritt. Aber die Intrigen sind wohl gesponnen und so jagt sie der frisch erweckte König der Vampire, Marcus, ein Hybride mit eifrigem Drang zur Weltherrschaft. Dafür trachtet der finstere Mischling, auf den der Beititel "Evolution" abzielt, seinen Bruder William aufzuwecken, den Ur-Werwolf. Selenes Blut ist der einzige Schlüssel dazu, denn darin steckt die Erinnerung, wo sich das hermetische Verlies befindet.

Ihr letzter Alliierter ist Halb-Lycan Michael (Scott Speedman), der mit seinen Genen zu kämpfen hat und für einen Hauch "Romeo & Julia"-Stimmung sorgt. Zumeist teilen er und die Amazone im Latex-Korsett aber im grimmen Tann mit Tritten und Kugeln aus, auch wenn sie dem übermächtigen geflügelten Unhold (Creature Design: Patrick Tatopoulos) nur auf Raten Paroli bieten können. Dieser, auf zustechenden Schwingen des Todes, variiert den Mutationsgedanken von "Blade 2" nur unwesentlich, derweil die geheime, wenig integrationswillige Parallelgesellschaft beider Halbwesenstämme Osteuropas Wälder unsicher macht. So schreitet der transsylvanische Actionfilm auf Gothic-Terrain, das sich meist in monochrom blauen Nachtkulissen ausdrückt, geradlinig voran, eingefangen in Playstation-Ästhetik mit Anleihen beim Splattermovie.

Über die bis ins Jahr 1202 zurückreichenden Scharmützel wacht das allwissende Auge von Corvinus (vom Charakterfach ausgeliehen: Derek Jacobi), der als Vater nicht akzeptieren kann, dass seine Söhne Monster sind. Das gibt Anlass für zwischenzeitlich Shakespeareanischen Vatermord, schließlich braucht ein Gott keinen Erzeuger - bis das Actionfeuerwerk das Drama wieder ablöst und ein waffengewaltiges Finale auslöst, wo der Wolfsmensch steppt und der Hubschrauberrotor häckselt, bis das Wunder des Sonnenlichts erfolgt. tk.

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Info

Plakat des Films: Underworld: Evolution
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 02.03.2006

USA 2006

Länge: 1 h 46 min

Genre: Action

Originaltitel: Underworld: Evolution

Regie: Len Wiseman

Drehbuch: Danny McBride

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Gary Lucchesi, Len Wiseman, Tom Rosenberg, Danny McBride, Richard S. Wright

Kostüme: Wendy Patridge

Kamera: Simon Duggan

Schnitt: Nicolas de Toth

Ausstattung: Patrick Tatopoulos, Chris August

Website: http://www.underworld-evolution.de

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