Als Teenschocker angelegtes paranormales Puzzlespiel um einen Dämon, der eine Collegestudentin terrorisiert.

Kinostart: 12.03.2009

Odette Annable

Odette Annable
als Casey Beldon

Gary Oldman

Gary Oldman
als Rabbi Sendak

Meagan Good
als Romy

Cam Gigandet
als Mark

James Remar
als Gordon Beldon

Jane Alexander
als Sofi Kozma

Idris Elba
als Arthur Wyndham

Handlung

Niemals könnte Casey Bell (Odette Yustman) ihrer Mutter verzeihen, die sie als kleines Kind einfach verlassen hat. Erst als unerklärliche Dinge geschehen, beginnt Casey zu begreifen, dass es dafür gute Gründe gab. Schwere Alpträume plagen sie nachts und tagsüber hat es ein übernatürliches Wesen auf sie abgesehen. Mithilfe des Spezialisten Sendak (Gary Oldman) ergründet sie einen Familienfluch, dessen Ursprünge bis ins Deutschland der 30er Jahre reichen.

Hollywoods führender Schreiber für Horror und Phantastik, David S. Goyer ("Dark City", "Blade", "The Dark Knight"), erforscht nun als Regisseur menschliche Urängste in einer packenden Schreckensodyssee: Ein noch ungeborener Dämon terrorisiert eine junge Frau.

Die schnuckelige Collegestudentin Casey wird von verstörenden Träumen und Visionen geplagt. Sie beginnt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben und entdeckt ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwillingsbruder furchtbaren medizinischen Experimenten ausgesetzt. Ein Dämon ergriff damals ihren Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht.

Die hübsche Collegestudentin Casey wird von verstörenden Träumen und Visionen geplagt. Sie beginnt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben und entdeckt ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwillingsbruder furchtbaren medizinischen Experimenten ausgesetzt. Ein Dämon ergriff damals Besitz von ihrem Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht. Casey soll ihm bei seinen perfiden Plänen beiseite stehen.

Kritik

Der renommierte Drehbuchautor David S. Goyer ("Dark City", "The Dark Knight") will mit seiner Regiearbeit ein paranormales Puzzlespiel liefern, verfällt dabei aber typischen Teenhorrorthriller-Konventionen.

Für seine erste Inszenierung seit dem Geisterdrama "Unsichtbar - Zwischen zwei Welten" (2006) beschäftigt sich Goyer erneut mit einer spirituellen Zwischenwelt, in der in diesem Fall ein teuflischer Dämon gefangen ist. Dieser Bösewicht in Bubengestalt möchte wiedergeboren werden und terrorisiert daher die schnuckelige Collegestudentin Casey (Odette Yustman, die sich zuletzt auf der Flucht vor dem "Cloverfield"-Monster befand) in verstörenden Träumen und Visionen. Sie beginnt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben, in deren Folge sie ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte entdeckt. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwilling furchtbaren medizinischen Experimenten (der Standardschocker von in Augen gestochenen Riesennadeln kommt zum Teenie-Kreisch-erzeugenden Einsatz) ausgesetzt. Ein Dybbuk-Dämon ergriff damals ihren Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht. So nimmt Casey den zunehmend aggressiver werdenden Dämon in Spiegeln wahr und wird schließlich direkt von ihm angegriffen. Daraufhin sucht sie bei Rabbi Sendak Unterstützung. Das Finale ergibt sich in der baufälligen Nervenheilanstalt, in der Caseys Mutter ums Leben kam, wo Sendak gemeinsam mit einer Gruppe multireligiöser Exorzisten die Austreibung vornehmen will.

Goyers jüdische Antwort auf Friedkins Genreklassiker "Der Exorzist" ist voll und ganz auf junge Teenager zugeschnitten, die sich über die gruseligen Schockmomente und auch allerlei ungewollten Humor amüsieren werden. CGI-Effekte lassen Hunde mit umgedrehten Köpfen herumstreuen und Senioren gespenstisch schnell auf allen Vieren herumkrabbeln. Goyer, zu dessen Regiearbeiten auch "Blade Trinity" zählt, versteht es, das Geisterdrama dank seines Gefühls für visuelles Flair mit greifbarer düsterer Atmosphäre zu versehen. Allerdings kann der verworrene Plot nur bedingt mithalten. So werden erprobte Genreklischees en masse zum Einsatz gebracht, beispielsweise muss die Hauptdarstellerin wiederholt in Unterwäsche vor Tod und Teufel flüchten. Unterhaltungswert ist dem nicht abzustreiten. ara.

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Info

Plakat des Films: The Unborn
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.03.2009

USA 2008

Länge: 1 h 28 min

Genre: Horror

Originaltitel: The Unborn

Regie: David S. Goyer

Drehbuch: David S. Goyer

Musik: Ramin Djawadi

Produktion: Michael Bay, Andrew Form, Bradley Fuller

Kostüme: Christine Wada

Kamera: James Hawkinson

Schnitt: Jeff Betancourt

Ausstattung: Craig Jackson

Website: http://www.unborn-film.de

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