Ungewöhnlicher Western um einen jungen Mann, der seiner großen Liebe in den Wilden Westen folgt.

Kinostart: 30.07.2015

Michael Fassbender

Michael Fassbender
als Silas Selleck

Kodi Smit-McPhee
als Jay Cavendish

Caren Pistorius
als Rose Ross

Ben Mendelsohn
als Payne

Rory McCann
als John Ross

Andrew Robertt
als Werner

Edwin Wright
als Victor the Hawk

Kalani Queypo
als Kotori

Brooke Williams
als Maria

Alex Macqueen
als Rupert Cavendish

Andy McPhee
als Eric

Handlung

Der 16 Jahre junge Jay aus einer schottischen Adelsfamilie folgt seiner großen Liebe Rose nach Amerika in den Wilden Westen. Der naive, die Welt und Mitmenschen prinzipiell als gut betrachtende junge Mann gerät in ein Feuergefecht und trifft auf den zynischen Revolverheld Silas, der sich ihm als Beschützer und Wegbegleiter anbietet. Nicht uneigennützig - hat er es doch auf das Kopfgeld abgesehen, das auf die junge Frau und ihren Vater ausgesetzt ist. Auf ihrem gemeinsamen Weg lernen die ungleichen gefährten voneinander.

Kritik

Ungewöhnlicher, charmanter Western um einen jungen Mann, der seiner großen Liebe in den Wilden Westen folgt.

Keinen typischen Western liefert der schottische Musiker John Maclean mit seinem Langspielfilm-Regiedebüt, das nach seiner erfolgreichen Festivaltournee nun glücklicherweise auch in den deutschen Kinos landet. Zwischen Entmystifizierung, Märchen, europäischen Bildungsroman und Roadmovie legt er seinen keinesfalls zu langsamen, mit Poesie, trockenem Humor und jede Menge Überraschungen erzählten Trip in den Westen an. Auf diesen begibt sich der 16 Jahre junge Jay aus einer schottischen Adelsfamilie, um seine große Liebe Rose wiederzufinden, die mit ihrem Vater flüchten musste. Kodi Smit-McPhee aus "The Road" passt perfekt als naiver, die Welt und Mitmenschen prinzipiell als gut betrachtender junger Mann, der als Greenhorn im Westen meint, sich auf seinen Ratgeber verlassen zu können und sich unversehens vor dem Lauf einer Waffe wiederfindet und vom zynischen, schweigsamen Revolverheld Silas (Michael Fassbender, der bereits in McLeans Kurzfilm spielte, macht wie immer eine gute Figur) rettet ihn und bietet sich als Beschützer und Wegbegleiter an. Nicht uneigennützig - hat er es doch ebenso wie einige ehemalige Kollegen von ihm auf das Kopfgeld abgesehen, das auf Rose und ihren Vater ausgesetzt ist. Doch natürlich entwickelt sich vieles anders als gedacht. Denn MacLean nutzt zwar Motive und Figuren des Western-Genres, variiert sie aber oder stellt sie auf den Kopf und erzählt vielmehr eine Liebesgeschichte, ein Buddymovie - Fassbender und Smit-McPhee ergänzen sich perfekt als ungleiches Duo, das voneinander lernt - und vor allem vom Traum von Amerika, der sich für die europäischen Einwanderer nicht erfüllt und die meisten Ureinwohner tödlich endet. Entsprechend gibt es auch einige harsche Momente, im melancholischen, mit skurrilen Begegnungen und nicht nur im Showdown auch mit Leichen gepflasterten Independentjuwel. hai .

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 30.07.2015

Großbritannien/Neuseeland 2015

Länge: 1 h 24 min

Genre: Western

Originaltitel: Slow West

Regie: John Maclean

Drehbuch: John Maclean

Musik: Jed Kurzel

Produktion: Iain Canning, Emile Sherman, Rachel Gardner, Conor McCaughan

Kostüme: Kirsty Cameron

Kamera: Robbie Ryan

Schnitt: Jon Gregory, Roland Gallois

Ausstattung: Kim Sinclair

Website: http://www.fox.de/slow-west

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