Knallhartes Actiondrama über ein zu eigenständig operierendes SWAT-Team, das von seinen DEA-Bossen misstrauisch observiert und von Kartellkillern ins Visier genommen wird.

Kinostart: 10.04.2014

Szenenbild aus Sabotage mit Arnold SchwarzeneggerArnold Schwarzenegger

Arnold Schwarzenegger
als John "Breacher" Wharton

Sam Worthington

Sam Worthington
als Monster

Olivia Williams

Olivia Williams
als Investigator Caroline Brentwood

Terrence Howard
als Sugar

Joe Manganiello
als Grinder

Harold Perrineau
als Jackson

Martin Donovan
als Floyd Morgan

Max Martini
als Pyro

Josh Holloway
als Neck

Mireille Enos
als Lizzy

Handlung

Nach einem erfolgreichen Einsatz auf dem Anwesen eines südamerikanischen Drogenbarons gerät das legendäre SWAT-Team von John Warden in Verdacht, mehrere der erbeuteten Drogenmillionen für sich abgezweigt zu haben. In der Folge geraten Wardens Profis ins Visier ihrer Bosse von der US-Drogenbehörde DEA, aber auch von Killern des Drogenkartells, das sie überfallen haben. Als mehrere brutale Morde das SWAT-Team dezimieren, suchen SWAT-Anführer Warden und ein ermittelnder weiblicher Detective gemeinsam die Täter.

Nach einem erfolgreichen Einsatz auf dem Anwesen eines südamerikanischen Drogenbarons gerät das legendäre SWAT-Team von John Warden in Verdacht, mehrere der erbeuteten Drogenmillionen für sich abgezweigt zu haben. In der Folge geraten Wardens Profis ins Visier ihrer Bosse von der US-Drogenbehörde DEA, aber auch von Killern des Drogenkartells, das sie überfallen haben. Als brutale Morde das SWAT-Team dezimieren, suchen SWAT-Anführer Warden und ein ermittelnder weiblicher Detective gemeinsam die Täter.

Im unabhängig operierenden SWAT-Team von John Warden steckt zur falschen Zeit der verräterische Wurm drin. Arnold Schwarzenegger auf der Höhe seiner späten Kunst in einem um kritische Ansätze bemühten Actionthriller.

Kritik

Mit seinem neuesten Kommando geht Arnold Schwarzenegger als gereifter Actionheld routinierte, aber auch ungewöhnliche Wege.

Prolog wie auch Epilog des Films zeigen Schwarzenegger als isolierten Beobachter des Sterbens - zu Beginn ungewohnt leidend und gequält, am Ende entspannt und gelassen. Zwischen diesen Extremen verankert Regisseur David Ayer seinen Film, lässt seine Protagonisten wie auch die meisten Nebenfiguren in Grauzonen operieren.

"Sabotage" beginnt mit einem perfekt durchgeführten Einsatz des besten SWAT-Teams der US-Drogenbehörde DEA, das die Villa eines südamerikanischen Drogenbarons in Atlanta stürmt, um sich dann bei einem Teil der erbeuteten Millionen selbst zu bedienen. Als das Team mit seinem Anführer (Schwarzenegger) zum Versteck des Geldes zurückkehrt, fehlt jede Spur davon, womit Vertrauen, die stärkste Waffe dieser bisher intakten Kleinfamilie, erstmals erschüttert wird. Von nun an beginnt ein Mehrfrontenkrieg, werden die Teammitglieder wegen der verschwundenen Millionen zunächst von den DEA-Bossen observiert, dann von Killerphantomen des überfallenen Kartells brutal bestraft, bis sich eine dritte Front eröffnet, die nur die handelnden Personen wirklich überrascht.

Plausibilitätsprüfungen hält das Drehbuch bei der Auflösung des Mysteriums nicht stand, zusätzliche Verwirrung entsteht durch unterschiedliche Zeitebenen, die manchmal parallel montiert sind. Als Actiondrama und Porträt einer Undercover-Einheit, in der jedes Mitglied wichtige Grenzen überschritten hat, funktioniert "Sabotage" dennoch. Fast schon Karikatur ist das Macho-Gehabe der durchwegs gut besetzten, mit Tattoos, Whiskyglas oder Zigarre dekorierten SWAT-Profis, die die einzige Frau in ihrer Mitte (Mireille Enos) nur respektieren, weil sie sich, hart und durchgeknallt, für die geschlossene Abteilung zu bewerben scheint. Mehr Realismus zeigt Regisseur Ayer, der als Autor und Regisseur dem Copgenre einige Perlen ("Street Kings" "End of Watch") bescherte, in den Zugriffsszenen, bevor er am Ende, wie auch seine Figuren, ganz die Bodenhaftung verliert und eine atemberaubend rücksichtslose Verfolgungsjagd in den Straßen inszeniert. Düster und brutal macht "Sabotage" keine Gefangenen und ist ungeachtet dramaturgischer Fragezeichen Schwarzeneggers bisher bester Comeback-Film. kob.

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Info

Kinostart: 10.04.2014

USA 2014

Länge: 1 h 49 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Sabotage

Regie: David Ayer

Drehbuch: David Ayer, Skip Woods

Musik: David Sardy

Produktion: Skip Woods, David Ayer, Bill Block, Ethan Smith, Paul Hanson, Palak Patel

Kostüme: Mary Claire Hannan

Kamera: Bruce McCleery

Schnitt: Dody Dorn

Ausstattung: Devorah Herbert

Website: http://www.sabotage-derfilm.de