Remake des Rat-Pack-Klassikers "Frankie und seine Spießgesellen", in dem zwölf Gauner drei Vegas-Casinos um 150 Millionen Dollar erleichtern wollen.

Kinostart: 10.01.2002

George Clooney

George Clooney
als Danny Ocean

Brad Pitt

Brad Pitt
als Rusty Ryan

Szenenbild aus Ocean's Eleven mit Julia RobertsJulia Roberts

Julia Roberts
als Tess Ocean

Matt Damon
als Linus

Andy Garcia
als Terry Benedict

Casey Affleck
als Virgil Malloy

Scott Caan
als Turk Malloy

Don Cheadle
als Basher Tarr

Elliott Gould
als Reuben Tishkoff

Eddie Jemison
als Livingston Dell

Bernie Mac
als Frank Catton

Shaobo Qin
als Yen

Carl Reiner
als Saul Bloom

Vitali Klitschko

Wladimir Klitschko

Michael DeLano
als Casino-Manager

Henry Silva

Angie Dickinson

Steve Lawrence

Wayne Newton

Jim Lampley

Richard Steele

Die Handlung von Ocean's Eleven

Nur 24 Stunden nach seiner Gefängnisentlassung auf Bewährung plant der charmante Gentleman-Gauner Danny Ocean (George Clooney) bereits seinen nächsten Coup. Er braucht elf Spezialisten, um drei Casinos in Las Vegas um 150 Millionen Dollar zu erleichtern. Nicht ganz zufällig gehören diese dem skrupellosen Unternehmer Terry Benedict (Andy Garcia), der Dannys ehemaliger Frau Tess (Julia Roberts) den Hof macht. Gemeinsam mit seinem Freund Rusty (Brad Pitt) bringt er den Plan ins Rollen und findet in dem tuntigen Ex-Casinobesitzer Reuben (Elliott Gould) einen Sponsor für die kostspieligen Auslagen.

Remake des Rat-Pack-Klassikers "Frankie und seine Spießgesellen" von Steven Soderbergh, bei der weniger die eigentliche Inbesitznahme der Beute, als die Vorbereitung und die minutiöse Ausführung des Plans von Interesse sind.

Nur 24 Stunden nach seiner Gefängnisentlassung auf Bewährung plant Danny Ocean bereits seinen nächsten Coup. Mit elf handgewählten Spezialisten will er drei Casinos in Las Vegas um 150 Millionen Dollar erleichtern. Nicht ganz zufällig gehören diese dem ruchlosen Unternehmer Terry Benedict, der Dannys ehemaliger Frau Tess den Hof macht.

Kaum 24 Stunden aus dem Gefängnis entlassen, plant der charismatische Gangster Danny Ocean schon seinen nächsten Coup. Diesmal hat er es auf drei Casinos in Las Vegas abgesehen, in deren gemeinsamem Tresor sich rund 150 Millionen Dollar befinden. Das Problem des Unternehmens stellt der Geldschrank dar, der als einbruchssicher gilt. Doch das Wort unmöglich gibt es für Ocean nicht, zumal er ein handverlesenes Spezialistenteam befehligt, das es gewohnt ist, alle Arten von Schwierigkeiten zu "beseitigen"...

Der charismatische Gangster Danny Ocean plant seinen nächsten Coup: Diesmal hat er es auf drei Casinos in Las Vegas abgesehen, in deren gemeinsamem Tresor sich rund 150 Millionen Dollar befinden. - Ein raffiniert konstruierter Plot, ein aufwändiges Produktionsdesign, handverlesene Stars sowie die flüssige Kameraarbeit von Regisseur Soderbergh selbst garantieren zwei Stunden beste Unterhaltung.

Kritik zu Ocean's Eleven

Swing when you're filming! Mit dem Remake der Rat-Pack-Gaunerkomödie "Frankie und seine Spießgesellen" aus dem Jahr 1960 läutet Meisterregisseur Steven Soderbergh (Oscar für "Traffic") völlig ungezwungen die Wiedergeburt der Coolness ein. Versammelte das Original mit Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. die Entertainment-Ikonen seiner Zeit, besteht das Trumpfass der superlässigen Neuverfilmung ebenfalls in seinem hochkarätigen Staraufgebot. George Clooney, Brad Pitt, Julia Roberts sowie eine bunte und kaum weniger namhafte Crew von Mitspielern agieren in dem Las-Vegas-Casino-Heistfilm mit formidabel nonchalanter Chemie und vermitteln dem Publikum ein verspielt-federleichtes Kinovergnügen.

Soderbergh gönnt sich nach den schwer gewichtigen Themen der beiden letzten Filme - tödliche Umweltverschmutzung in "Erin Brockovitch" und der Todeskreis des Drogenhandels in "Traffic" - eine Verschnaufpause, indem er unbeschwert dem cineastischen Äquivalent eines entspannten Würfelspiels mit guten Freunden frönt. Das Ergebnis ist unterhaltsam ausgefallen, ohne sonderlich anspruchsvoll sein zu wollen. Die Story dreht sich um einen unglaublichen Coup, bei dem der hermetisch abgesicherte, 150 Mio. Dollar schwere Safe des Bellagio-Casinos geknackt werden soll. Dabei ist in bester "Topkapi"- oder "Rififi"-Manier weniger die eigentliche Inbesitznahme der Beute, sondern die nötige Vorbereitung und die minutiöse Ausführung des Plans von Interesse.

Die Idee für diese Aktion geht auf das Konto des charmanten Gentleman-Gauners Danny Ocean (Clooney). Nach seiner Entlassung aus dem Staatsgefängnis macht er sich umgehend auf den Weg alte Bekannte zu treffen. Mit seinem Freund Rusty (Pitt) bringt er den Plan ins Rollen und findet in dem tuntigen Ex-Casinobesitzer Reuben (Elliot Gould hervorragend in einer Minirolle) einen Sponsor für die kostspieligen Auslagen. Weitere "Fachleute", die jeweils eine wichtige Facette im generalstabsmäßigen Plan übernehmen, umfassen Matt Damon als Taschendieb, Don Cheadle als Sprengstoffspezialisten, Carl Reiner als Hochstapler, Shaobo Qin als Schlangenmensch, Scott Caan als Allround-Handlanger, Bernie Mac als krummen Croupier und Eddie Jamison als Computerhacker. Julia Roberts macht erst nach etwa 40 Minuten ihr Entree und spielt Oceans Exfrau Tess, die mittlerweile mit dem Casinobesitzer Tony Benedict (Andy Garcia furchteinflößend frostig als skrupellose Schlange) liiert ist. So kommt es nicht von ungefähr, dass sich Ocean dessen Casinos Bellagio, MGM Grand und Mirage (das Geld wird in einem gemeinsamen Safe aufbewahrt) als Tatort ausgesucht hat.

Clooney glänzt mit charismatischer Schelmenhaftigkeit und die Chemie zwischen ihm und Pitt wirkt unbezahlbar natürlich. Beim Rest der Bande sticht vor allem der routinierte Oldie Reiner positiv hervor, während Roberts (ihre Vorgängerin Angie Dickinson ist in einem Cameo am Boxring zu sehen) trotz spärlicher Leinwandzeit als Oceans motivierendes Kronjuwel, das er um jeden Preis zurückgewinnen möchte, überzeugt. Soderbergh fungiert wie immer als sein eigener Kameramann. Er wählte einen relativ grobkörnigen Film und taucht seine attraktive Protagonistenriege in warm-vorteilhaftes Licht. Die Produktion hatte großzügigen Zugang zum Bellagio-Casino und zeichnet im Austausch ein edles Las-Vegas-Porträt, in dem man nach den eigentlich unvermeidlichen übergewichtigen Durchschnittsamerikanern vergebens sucht. Der irische DJ und Produzent David Holmes, der bereits zu "Out of Sight" die Musik beisteuerte, setzt in seinem Score auf eine eklektische Mischung aus Jazz, Electronica und Klassik und setzt der geballten Megawatt-Starpower-Extravaganz die akustische Krönung auf. Ein Royal Flush charmant-lockerer Unterhaltung. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.01.2002

USA 2001

Länge: 1 h 56 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Ocean's Eleven

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Ted Griffin

Musik: David Holmes

Produktion: Jerry Weintraub

Kostüme: Jeffrey Kurland

Kamera: Steven Soderbergh

Schnitt: Stephen Mirrione

Ausstattung: Keith P. Cunningham, Philip J. Messina