In seinem vierten Filmabenteuer unterstützt John Rambo nach 20-jähriger Leinwandabsenz burmesische Bauern bei ihrem Freiheitskampf.

Kinostart: 14.02.2008

Sylvester Stallone

Sylvester Stallone
als John J. Rambo

Julie Benz

Julie Benz
als Sarah Miller

Matthew Marsden
als School Boy

Ken Howard
als Artur Marsh

Graham McTavish
als Lewis

Reynaldo Gallegos
als Diaz

Paul Schulze
als Dr. Michael Bennett

Jake La Botz
als Reese

Tim Kang
als En-Joo

Handlung

Vietnamveteran John Rambo (Sylvester Stallone) wohnt zurückgezogen in Bangkok, wo er vom Verkauf selbstgefangener, giftiger Schlangen lebt. Dennoch lässt er sich von den christlichen Menschenrechtlern Michael (Paul Schulze) und Sarah (Julie Benz) überreden, sein Boot für einen Transport humanitärer Güter nach Myanmar bereit zu stellen, um dem Not leidenden Volk der Karen zu helfen. Als brutale burmesische Soldaten seine Schutzbefohlenen entführen, will Rambo sie mit einem Söldnertrupp befreien.

Kaum hat Sylvester Stallone sein Schlachtpferd "Rocky" zum großartigen Comeback verholfen, reaktiviert er seine andere Leinwand-Ikone John Rambo, um als hochgerüstete Einzelarmee schurkischen Dschungelsadisten im gewaltigen Actioninferno den Gar aus zu machen.

John Rambo lebt zurückgezogen in Bangkok. Nur widerwillig lässt er sich von einer Gruppe von christlichen Missionaren überreden, sie in das Bürgerkriegsgebiet von Burma zu bringen, wo sie Bauern eines Indianerstammes helfen wollen. Als die Missionare bei ihrer Ankunft von sadistischen Miltärs gefangen genommen werden, beschließt Rambo, mit einem Trupp handverlesener Söldner in den Dschungel zurückzukehren und den Kampf aufzunehmen.

John Rambo lebt zurückgezogen in Bangkok. Nur widerwillig lässt er sich von einer Gruppe von christlichen Missionaren überreden, sie in das Bürgerkriegsgebiet von Burma zu bringen, wo sie Bauern eines Indianerstammes helfen wollen, die unter der brutalen Unterdrückung der Junta zu leiden haben. Als die Missionare bei ihrer Ankunft von sadistischen Miltärs gefangen genommen werden, beschließt Rambo, mit einem Trupp handverlesener Söldner in den Dschungel zurückzukehren und den Kampf aufzunehmen.

Kritik

Nach "Rocky Balboa" lässt Action-Veteran Sylvester Stallone in fortgesetzter Nostalgiestimmung nun seine zweite Heldenikone wieder auferstehen.

Anno 1982 vergoss der ehemalige Elitesoldat John Rambo beim Überlebenskampf gegen eine korrupte Sheriffmeute im Heimatland erstes Blut, spürte in Teil zwei in Gefangenschaft vergessene Veteranen in Vietnam auf und ward zuletzt vor 20 Jahren beim Freiheitskampf in Afghanistan gesichtet. Nun gibt es per Drehbuchorder von Stallone in Zusammenarbeit mit Art Monterastelli (schrieb den stark an "Rambo" angelehnten "Die Stunde des Jägers") einen neuen internationalen Einsatz für die traumatisierte Tötungsmaschine.

In Thailand lebend schlägt Rambo sich als Schlangenfänger und Bootskapitän durch. Eine Gruppe von idealistischen Ärzten und Wohltätern heuert ihn an, sie ins Bürgerkriegs-gebeutelte Burma (Myanmar) zu schippern. (Der Prolog zeigt zutiefst erschütternde authentische Aufnahmen der kürzlichen Unruhen.) Wie Rambo zuvor befürchtet hatte, werden sie nach seiner Abfahrt von burmesischen Armeesoldaten gekidnappt, die bereits eingangs als abartig gewalttätige Schlächter und Vergewaltiger eingeführt worden sind. Mit Macheten, Maschinengewehren, Landminen, und Raketenwerfern rotten sie ohne Erbarmen für Frauen und Kinder ganze Dörfer aus, wobei die bestialischen Untaten ausgiebig geschildert werden. Eine Gruppe von hartgesottenen internationalen Söldnern soll die Entführten im Auftrag ihrer Hilfsorganisation befreien, doch es ist der von ihnen zunächst verlachte Rambo, der mit den übermächtigen Unmenschen so richtig aufräumt.

Seine Markenzeichen Stirnband, Pfeil und Bogen sowie Messer sind ihm geblieben, seinen Oberkörper hält der mundfaule Muskelprotz mit den melancholischen Augen seinem gesetzten Alter entsprechend allerdings T-Shirt-bedeckt. (In einer schwarzweißen Flashback-Sequenz gibt es dennoch eine unbetuchte Ansicht.) Auch ist der einstige Einzelkämpfer, für den sein Colonel einen Vaterersatz darstellte, endgültig selbst zur Autoritätsfigur herangereift. Er führt den Trupp der jüngeren Söldner (darunter Matthew Mardsen als schnittiger Scharfschütze) bei der nächtlichen Befreiungsaktion im strömenden Regen, die in eine exzessive Kriegsorgie ausartet. Mit massiven Bodycount und brachialer Brutalität scheint Regisseur Stallone beweisen zu wollen, dass er noch nicht auf dem Filmfriedhof für alte Männer gehört und das Actioneisen noch zu schmieden versteht solange es heiß ist. So setzt die menschliche Superkampfmaschine ihren aufrechten Kampf gegen die himmelschreienden Ungerechtigkeiten dieser Erde wahrhaft und wehrhaft (untermalt vom passend emotionsgeladenen Orchesterscore) ohne offensichtliche Ermüdungserscheinungen fort, was ihm zweifelsohne den Respekt seiner alten (und neuen) Fangemeinde einbringen wird. So greift Stallone - auch seiner Karriere betreffend - in abgewandelter Form Rambos Motto auf: "Live for nothing or die for something." ara.

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Info

Plakat des Films: John Rambo
  • FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe

FSK: ab 18

Kinostart: 14.02.2008

USA 2007

Länge: 1 h 30 min

Genre: Action

Originaltitel: John Rambo

Regie: Sylvester Stallone

Drehbuch: Sylvester Stallone

Musik: Brian Tyler

Produktion: John Thompson, Avi Lerner, Kevin King

Kostüme: Lizz Wolf

Kamera: Glen MacPherson

Schnitt: Sean Albertson

Ausstattung: Franco-Giacomo Carbone

Website: http://www.JohnRambo-derFilm.de