Fantasy-Saga nach dem erfolgreichen Erstlingsroman des damals 17-jährigen Christopher Paolini über die Freundschaft eines 15-Jährigen zu einem jungen Drachen.

Kinostart: 14.12.2006

Ed Speleers
als Eragon

Jeremy Irons

Jeremy Irons
als Brom

Sienna Guillory

Sienna Guillory
als Arya

Robert Carlyle
als Durza

John Malkovich
als K

Garrett Hedlund
als Murtagh

Alun Armstrong
als Onkel Garrow

Christopher Egan
als Roran

Gary Lewis
als K

Djimon Hounsou
als Ajihad

Rachel Weisz
als Saphiras Stimme

Handlung

Der 15-jährige Eragon aus Carvahall (Ed Speleers), ein mittelloser Bauernjunge, findet im unwegsamen Bergwald einen blau leuchtenden Stein. Die Elfe Arya (Sienna Guillory) hatte ihn dort in höchster Not versteckt: Denn er ist ein Drachenei, aus dem die Echse Saphira schlüpft. Doch in einem Reich, wo Drachen das unterdrückte Volk befreiten, duldet der Gewaltherrscher Galbatorix (John Malkovich) keinen Widerstand. Er entsendet seine Armeen und tötet Eragons Familie. Mit dem weisen Erzähler Brom (Jeremy Irons) flüchtet Eragon und erlernt die Magie des Drachenreitens.

Fantasy-Abenteuer vor traumhaft schöner Naturkulisse, wo sich die Dimensionen von "Herr der Ringe" und der Esprit von "Harry Potter" zum ersten Kapitel einer Trilogie von Schlachten, Kreaturen und Zauberei verbinden.

Zufällig stößt der 15-jährige Eragon im Wald auf einen blau leuchtenden Stein, der sich als Drachenei entpuppt, aus dem der Drache Saphira schlüpft. Mit einem Mal macht der unerbittliche König Galbatorix Jagd auf Eragon und tötet seine Familie. Mit Hilfe von Saphira und dem Geschichtenerzähler Brom macht sich der Junge auf die Suche nach den Mördern und er erfährt von Brom das Geheimnis der Drachenreiter, zu denen Eragon gehört und die der Grund für den Hass von Galbatorix auf ihn sind.

Der junge Eragon findet bei der Jagd im Wald ein merkwürdiges blaues Ei, dem ein Drachenkind entschlüpft. Sein Mentor Brom und die schöne Elfe Arya legen ihm daraufhin seine Bestimmung dar: Eragon ist auserwählt, die untergegangene Tradition der Drachenreiter fortzuführen, die einst von einem der Reiter selbst verraten wurde. Dieser Galbatorix regiert nun mit eiserner Hand über das einstmals blühende Reich, und als er von Eragon erfährt, legt er alles daran, ihn in seine Hände zu bekommen oder zu töten.

Kritik

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheint im nunmehr alljährlichen Turnus ein neues Fantasy-Spektakel. Mit dem ersten Abenteuer der dreiteiligen Franchise steigt Fox in den lukrativen Markt ein.

Basierend auf dem weltweiten Bestseller von Christopher Paolini, der zum Erscheinen seines Buches gerade 17 Lenze zählte, entstand für 100 Millionen Dollar an Schauplätzen in Ungarn und der Slowakei eine Prestigeproduktion, mit der Fox in "Herr der Ringe"-Welten und möglichst auch Boxoffice-Sphären vordringen will.

Es ist eine von Landwirtschaft und bergigen Wäldern geprägte mittelalterliche Welt, die in erster Linie Menschen bevölkern. Manche verfügen über Magie, wie der finstere Diktator Galbatorix (John Malkovich gefährlich ruhig), der über ganz Alagaesia herrscht, seit er alle Drachen vernichtet hat. Sein bösartigster Scherge, Schwarzmagier Durza (Robert Carlyle gleicht fast Black-Metal-Star Dani Filth), verfolgt die Elfe Arya (Sienna Guillony). Sie kann in letzter Minute einen blauen Stein verstecken, den Bauernjunge Eragon (Edward Speleers) bei einem Jagdausflug entdeckt.

Sein Fund entpuppt sich als Drachenei, aus dem die Echse Saphira schlüpft. Statt Milch frisst der zunächst den Niedlichkeitsfaktor anhebende Baby-Karnivore lieber Ratten und entwickelt sich im Zeitraffer zum haushohen Drachenweibchen. Wie in "Dragonheart" ist sie der eigentliche Star des Films und besticht vor allem durch waghalsige Flugmanöver. Mittels Telepathie verständigt sie sich mit Eragon, der sich als auserwählt erweist, Drachenreiter zu werden, und durch den nach einigen Flugstunden die Magie des Drachen fließt. Der Adept nutzt seine Fähigkeiten, die jedoch an den Lebenskräften zehren.

Mit dem heruntergekommenen Geschichtenerzähler Brom (Jeremy Irons hat seine Lektion aus "Dungeons & Dragons" gelernt) flieht er nach der Auslöschung seines Dorfes durch dämonische Schattenmumien, eine verdächtige Kreuzung aus Wraith-Geistern und Orks. Der gebrochene Brom, früher selbst Drachenreiter, hält als Lehrmeister den naiven Hitzkopf Eragon in Zaum, ohne seine impulsiven Taten bremsen zu können, wodurch Arya befreit wird und sich ihnen anschließt. Im Rebellenlager der Varden rüsten sie für die finale (und einzige) Schlacht, die viel Feuerzauber zu bieten hat.

Die nicht sonderlich originell ersonnene Mär präsentiert einen ausgewogenen Mix aus etablierten Stars und neuen Gesichtern (nebst einem Cameo von Soulgoldkehlchen Joss Stone als nasengepiercte Augur). Besonderen Wert legt Stefen Fangmeier auf Schauwerte und visuell bestechende Effekte, deren Erstklassigkeit der Kooperation von WETA und ILM (für die Fangmeier jahrelang kreativ tätig war) zu verdanken ist. Mit dem 17-jährigen Held ist "Eragon" für Jugendliche eher geeignet als Erwachsene, denen der konventionelle Plot und die überhastete Dramaturgie nichts bietet, was sie nicht aus anderen Fantasy-Epen kennen. Das wird aber die Fangemeinde kaum stören, die alle bisherigen Blockbuster millionenfach besuchte. tk.

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Info

Plakat des Films: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.12.2006

USA 2006

Länge: 1 h 44 min

Genre: Action

Originaltitel: Eragon

Regie: Stefen Fangmeier

Drehbuch: Peter Buchman

Musik: Patrick Doyle

Produktion: John Davis, Wyck Godfrey

Kostüme: Kym Barrett

Kamera: Hugh Johnson

Schnitt: Roger Barton

Ausstattung: Wolf Kroeger

Website: http://www.eragon-derfilm.de/

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