Schwarze Komödie mit Ben Kingsley als suchtkranker Auftragsmörder, der von der Liebe geheilt wird.

Kinostart: 12.06.2008

Ben  Kingsley

Ben Kingsley
als Frank Falenczyk

Téa Leoni

Téa Leoni
als Laurel Pearson

Luke Wilson

Luke Wilson
als Tom

Dennis Farina
als Edward O'Leary

Philip Baker Hall
als Roman Krzeminski

Bill Pullman
als Dave

Handlung

Frank (Sir Ben Kingsley) redet nicht viel, trinkt aber um so mehr. Der Alkoholiker erledigt als Killer die Drecksarbeit für seinen Onkel Roman (Philip Baker Hall), den Chef eines polnischen Ostküsten-Mafiaclans. Zur Erholung schickt ihn Roman nach San Francisco, wo Frank widerwillig zu den Anonymen Alkoholikern geht und in einem Bestattungsunternehmen jobbt. Dort lernt er Tom (Luke Wilson) und die entzückende Laurel (Téa Leoni) kennen und vor allem schätzen.

Ein deprimierter Killer, den die Liebe heilt, ist der beste Gaglieferant einer schwarzen (Gangster-)Komödie, die Thrillerspezialist John Dahl ("Red Rock West", "Joyride") mit Starbesetzung und liebenswerter Story um Freundschaft, Zuneigung und Verständnis für Totengräber zubereitet.

Weil Killer Frank im Dauerrausch schwer versagt, wird er von seinem Onkel, Chef eines polnischen Mafiaclans an der Ostküste, zum Ausnüchtern nach San Francisco geschickt. Widerwillig geht Frank zu den Anonymen Alkoholikern und seinem neuen Job als Bestattungshelfer nach. Doch als er Tom und die attraktive Laurel kennenlernt, entdeckt Frank Freundschaft, Liebe und sogar Verständnis für seinen ausgefallenen Beruf.

Weil Killer Frank im Dauerrausch schwer versagt, wird er von seinem Onkel, Chef eines polnischen Mafiaclans an der Ostküste, zum Ausnüchtern nach San Francisco geschickt. Bei den Anonymen Alkoholikern lernt er Tom kennen, der auch ohne Auftanken immer gut aufgelegt ist. Im Beerdigungsinstitut begegnet Frank seiner großen Liebe Laurel. Dort arbeitet er neuerdings und meistert seine Arbeit mit höchst unkonventionellen Methoden. Schneller, als man die Differenz in den Jahren zählen kann, sind Frank und Laurel ein Paar.

Kritik

Wenn Profikiller ein Alkoholproblem haben, ist das schlecht für die Quote, jedoch gut für diese schwarze Komödie, die Ben Kingsley im Tief, aber dabei in Hochform zeigt.

Für die Autoren war das Skript zu "You Kill Me" das Entrée in Hollywood, das Jahre später zu Big-Budget-Honoraren ("Die Chroniken von Narnia") führte. Regisseur John Dahl bot es die Chance, die Enttäuschungen seiner Studioproduktionen (zuletzt "The Great Raid") durch die kreative Freiheit eines Low-Budget-Projekts zu kompensieren. Als Variante im Auftragsmörder-Genre ist "You Kill Me" maßvoll originell, aber Timing, Dialogwitz und Star-Harmonie garantieren Relaxkino, dass nur Moralisten vor eine harte Prüfung stellt.

Frank (Ben Kingsley), Cleaner eines polnischen Mafiaclans an der Ostküste, hat ein Motivationsproblem. Selbst zum Schneeschnippen muss der Wodka griffbereit sein, womit der Killer den tiefen Schlaf immer öfter exklusiv bei sich selbst herbeiführt. Als Frank so einen wichtigen Job verpennt und damit dem Boss der irischen Konkurrenz das Leben schenkt, wird er zum Austrocknen nach San Francisco geschickt. Bei den Anonymen Alkoholikern lernt er Tom (Luke Wilson) kennen, der auch ohne Auftanken immer gut aufgelegt ist. Und weil die besten Romanzen da beginnen, wo viele andere enden, begegnet er seiner großen Liebe im Beerdigungsinstitut. Dort arbeitet Frank neuerdings und bricht dem verstorbenen, verhassten Stiefvater von Laurel (Téa Leoni) sachkundig die Zehen, damit die Schuhe auch ja passen. Schneller, als man die Differenz in den Jahren zählen kann, sind Frank und Laurel ein Paar.

Ein Märchen, das man sich gerne erzählen lässt, weil das Dialogfeuer bei diesem Duo am heißesten brennt und die Regie genug Zurückhaltung kennt, um verliebt nicht zu verstörend mutieren zu lassen. Leonis Lakonie und Kingsleys Balance zwischen Komik und Bedrohung tragen diese Komödie, die auf erwartete Twists verzichtet und schnörkellos auf Franks Genesung und Showdown mit den Iren zusteuert. San Francisco ist dabei so friedensstiftend wie die Liebe. In der Mutterburg der Blumenkinder sind die Treffen der Anonymen Alkoholiker therapeutisch tolerante Happenings, in denen sich Frank folgenlos als Killer outen darf. Nicht der Job ist das Problem, sondern seine schlechte Ausführung - ein uramerikanischer Ansatz, wie auch Laurels Fazit, dass jedes Talent nur Gelegenheit braucht, um sich entfalten zu können. Diesem kleinen, im Grunde einfach gestrickten Film gelingt, woran Großprojekte oft scheitern: Ballastfreie Unterhaltung mit drei echten Sympathieträgern. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 10525 >99

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: You Kill Me
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.06.2008

USA 2007

Länge: 1 h 32 min

Genre: Komödie

Originaltitel: You Kill Me

Regie: John Dahl

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

Musik: Marcelo Zarvos

Produktion: Carol Baum, Howard Rosenman, Al Corley, Mike Marcus, Bart Rosenblatt, Eugene Musso

Kostüme: Linda Madden

Kamera: Jeffrey Jur

Schnitt: Scott Chestnut

Ausstattung: John Dondertman

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.