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Die Handlung von The Owners

Ein abgelegener Landsitz, ein Safe voller Geld und ein altes Ehepaar, das nicht zu Hause ist: Perfekte Voraussetzungen für einen schmatzigen Einbruch, findet das Gaunertrio Nathan, Gaz und Terry. Doch der Tresor lässt sich nicht so leicht knacken wie erhofft. Die drei beschließen also kurzerhand, den betagten und -tuchten Hausbesitzern bei ihrer Rückkehr aufzulauern, um sie zur Herausgabe der Zahlenkombination zu zwingen. Nathans Freundin Mary, die den Jungs nur widerwillig ins Haus gefolgt ist, hat jedoch kein gutes Gefühl bei der Sache. Als der Arzt und seine Ehefrau zurückkehren, werden sie von den Einbrechern überrascht – doch die hilflos wirkenden Alten wissen sich durchaus zu wehren und verstehen es hervorragend, den Eindringlingen das Leben zur Hölle zu machen...


Kritik zu The Owners

„The Owners“ mit Maisie Williams ist ein enttäuschender Versuch, den Home-Invasion-Thriller neu zu interpretieren, scheitert jedoch kläglich an seiner Umsetzung. Der Film, der auf einem französischen Comic basiert, verspricht zunächst Spannung und Nervenkitzel, liefert jedoch eine chaotische und zusammenhanglose Geschichte, die weder fesselt noch mit ihrer Komik überzeugt. Das Hauptproblem von „The Owners“ liegt dabei in seinem ungeschickten Drehbuch.

Die Handlung ist vorhersehbar und voller Klischees, die selbst eingefleischte Thriller-Fans nur müde zum Gähnen bringen. Die Charaktere sind flach und stereotyp, was es schwer macht, eine emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen. Besonders enttäuschend ist die Darstellung von Maisie Williams' Mary, die trotz des Potenzials ihrer Figur aufgrund des miesen Skripts in eine eindimensionale Rolle gedrängt wird.

Regisseur Julius Berg schafft es einfach nicht, eine kohärente Spannungskurve aufzubauen. Die Erzählweise ist holprig und verwirrend, was dazu führt, dass der Film mehr frustriert als unterhält. Auch die Inszenierung der Schockmomente und Twists wirkt plump und vorhersehbar. Statt eines atmosphärischen Thrillers bekommt man ein Durcheinander aus unzusammenhängenden Szenen, die weder schockieren noch überraschen.

Die schauspielerischen Leistungen können den Film ebenfalls nicht retten. Trotz der Bemühungen von Williams und den anderen Darstellern wirken die Performances gezwungen und wenig glaubwürdig. Es fehlt an der notwendigen Chemie zwischen den Charakteren, um die dramatischen Szenen authentisch wirken zu lassen. Visuell bietet „The Owners“ ebenfalls nur wenig Innovatives. Die Kameraarbeit und das Set-Design sind im besten Fall durchschnittlich und tragen kaum zur Spannung bei. Und die Gags zünden leider nur ganz, ganz selten mal.

Lohnt sich nicht, weil „The Owners“ schlichtweg auf ganzer Linie enttäuscht. Der Film scheitert daran, eine packende Geschichte zu erzählen, und bietet stattdessen eine klischeehafte und vorhersehbare Handlung. Die flachen Charaktere und die schwachen schauspielerischen Leistungen tragen zusätzlich dazu bei, dass der Film weder fesselt noch unterhält.