Kinostart: nicht bekannt

Handlung

Rosemary und Guy Woodhouse, ein frisch verheirates junges Ehepaar, zieht in einen ausladenden Wohnblock aus dem vorigen Jahrhundert an der Peripherie von New Yorks Central Park. Zunächst ist die schwangere Rosemary von der zutraulichen Art der benachbarten Rentnerkäuze begeistert, doch nach und nach legt sich ein Schatten der Unsicherheit über ihr Dasein: Ihre Umgebung scheint sich ausnahmslos mit okkultem Schnickschnack zu beschäftigen, in der Nacht quälen sie massive Alpträume und auch im Wesen ihres sonst so rationalen Mannes gehen beunruhigende Veränderungen vor.

Weil Gatte John Cassavetes ("Eine Frau unter Einfluß") einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, bringt Rosemarie (Mia Farrow) einen Satansbraten zur Welt. Genialer Psycho-Horror von Roman Polanski, der dem Dakota Building in New York, wo John Lennon erschossen wurde, das ultimative Korridor- und Alptraum-Grauen entlockt.

Kritik

Mit der glänzend inszenierten Geschichte einer ahnungslosen Hausfrau, die von einer verschworenen Sekte als Austrägerin des Leibhaftigen mißbraucht wird, erzielte Roman Polanski 1967 nicht nur den kommerziellen Durchbruch in den USA, sondern legte auch einen bedeutenden Grundstein zur wenige Jahre später voll erblühten Horrorfilmwelle. Mia Farrow, die hierfür ihrem kurzfristigen Eheglück mit Frank Sinatra den Abschied gab, erspielte sich in der Titelrolle Starstatus. Ruth Gordon ("Harold und Maude") erhielt als schrullige Nachbarin den Oscar für die beste Nebenrolle.

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Info

Plakat des Films: Rosemaries Baby
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 1968

Länge: 2 h 17 min

Genre: Horror

Originaltitel: Rosemary's Baby

Regie: Roman Polanski

Drehbuch: Roman Polanski

Musik: Krzysztof Komeda

Produktion: William Castle

Kamera: William A. Fraker

Ticker

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