Thriller mit "Sin City"-Schönheit Jessica Alba und Hayden "Anakin Skywalker" Christensen als ein in gemeine Mordränke verwickeltes Paar.

Kinostart: nicht bekannt

Hayden Christensen

Hayden Christensen
als Clay Beresford

Jessica Alba

Jessica Alba
als Sam Lockwood

Lena Olin

Lena Olin
als Lilith Beresford

Sam Robards
als Clayton Beresford Sr.

Christopher McDonald
als Dr. Larry Lupin

Terrence Howard
als Dr. Jack Harper

Arliss Howard
als Dr. Jonathan Neyer

Fisher Stevens
als Dr. Puttnam

Georgina Chapman
als Penny Carver

David Harbour
als Dracula

Jennifer Pedersen
als Jennifer

Alexa Karter
als Tara LeCasa

Die Handlung von Awake

Clayton Beresford Jr. ist ein steinreicher Jung-Tycoon, dem die Society von ganz Manhattan zu Füßen liegt. Obwohl er auch Probleme mit seiner Verlobten Sam hat, weil Clayton es nicht wagt, seiner Mutter seine Liebe zu dem hübschen Mädchen zu gestehen, hat er eigentlich ein anderes Problem: ein buchstäblich schwaches Herz. Just in der Nacht, in der er sich zur Blitzhochzeit durchgerungen hat, erfährt er, dass ein Herz zur Transplantation bereitliegt. Auf dem Operationstisch bleibt Clayton unbemerkt bei Bewusstsein und bekommt dabei mit, dass ein Mordkomplott gegen ihn in Gange ist.

Für einen Konzernerben und größten Immobilienbesitzer von Manhattan ist Clay ein ziemlich junges und kränkliches Muttersöhnchen. Nun jedoch im Angesicht einer riskanten Herztransplantation rebelliert er zum ersten mal gegen seine überprotektive Mama, indem er in der Nacht vor der OP seine hübsche Freundin ehelicht und dem Kumpeldoktor den Vorzug vor Mutters Kapazität gibt. Auf dem Operationstisch festgeschnallt, bereut Clay diesen Entschluss aus verschiedenen Gründen schnell zutiefst.

Auf dem Operationstisch erkennt Konzernerbe Clay (Hayden Christensen), dass die Vollnarkose offenbar ihren Zweck verfehlt. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Fesselnder Thriller mit Starbesetzung.

Kritik zu Awake

Unausgereifter Krimithriller mit "Sin City"-Schönheit Jessica Alba und Hayden "Anakin Skywalker" Christensen als ein in gemeine Mordränke verwickeltes Paar.

Bereits 2005 abgedreht, kommt das Debüt von Regisseur und Drehbuchautor Joby Harold erst jetzt, Ende 2007, in die US-Kinos. Gleich zu Beginn wird der Zuschauer mit Statistiken über Patienten informiert, die trotz Narkose bei vollem Bewusstsein bleiben, ohne dass ihnen äußerlich etwas anzumerken wäre. Genau in dieser prekären Lage findet sich der steinreiche Clayton Beresford Jr. (Christensen) bei seiner Herzoperation wieder. Nach diesen ersten krassen Szenen wird zu angenehmeren Momenten im Leben des Jungtycoons zurückgeblendet. Verlobt ist er mit der anschmiegsamen Sam (Alba), doch der Haussegen hängt schief, da Clayton bislang nicht den Mut hatte, seiner Mutter Lilith (Lena Olin) ihre Beziehung zu gestehen. Dabei ist er als 22-Jähriger bereits "Mann des Jahres", dem "halb New York gehört" und der seine Gelder zudem selbstlos zur Schaffung von Jobs und Wohnungen verwendet. Details wie diese weisen darauf hin, dass Joby Harold mit seinen fantasievollen Skriptideen einige Gutgläubigkeit vom Publikum verlangt. Nach dem obligatorischen Knatsch mit der klammernden Mama wird trotzig mitten in der Nacht geheiratet. Doch bevor die Jungvermählten zur Hochzeitsnacht schreiten können, meldet sich das Krankenhaus mit der Verfügbarkeit eines Spenderherzens für den todkranken Clayton. Also landet man wieder auf dem Operationstisch, wo Clayton hellwach nicht nur die Operation mitverfolgt, sondern auch noch Mordplänen gegen sich lauschen muss. In Folge wandelt er im außerkörperlichen Zustand zur Lösung des bevorstehenden Mordrätsels durchs Krankenhaus und gibt per Off-Kommentar Einblicke ins ebenso verworrene wie versponnene Intrigennetz.

Christensen und Alba mögen wahrscheinlich nie eine Oscar-Nominerung wie ihr Ko-Star Terrence Howard (mimt Claytons besten Freund) erhalten, dennoch ist die Hauptschwäche dieses Thrillers nicht ihre Darstellung, sondern liegt im haarsträubenden Drehbuch mit Logikschwächen und Vorhersehbarkeiten im Minutentakt begründet. So ist trotz vieler an den Haaren herbeigezogenen Plotwendungen unschwer zu erraten, wo die üblichen Verdächtigungen zu suchen sind. Und beim Finale wird befremdetes Kopfschütteln eine häufige Reaktion sein, dermaßen unsinnig gestaltet sich die Auflösung. Daher ist dieser Möchtegern-Hitchcock-Verschnitt vorrangig für Fans der beiden Hauptdarsteller genießbar. ara.

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Info

Plakat des Films: Awake

Kinostart: nicht bekannt

USA 2007

Genre: Thriller

Originaltitel: Awake

Regie: Joby Harold

Drehbuch: Joby Harold

Musik: Samuel Sim

Produktion: John Penotti, Jason Kliot, Joana Vicente

Kostüme: Cynthia Flynt

Kamera: Russell Carpenter

Schnitt: Craig McKay

Ausstattung: Dina Goldman