Meisterwerk von Ingmar Bergman über ein junges Mädchen, das von drei Männern vergewaltigt und ermordet wird, und der Rache ihrer Eltern.

Kinostart: 02.10.1996

Handlung

Schweden im 14. Jahrhundert: Karin, Tochter einer reichen Gutsbesitzerfamilie, will Kerzen zum Weihen in die Kirche bringen - ein alter Brauch, den nur eine Jungfrau vollführen kann. Auf dem Weg wird sie von Wegelagerern überfallen, vergewaltigt und getötet. Nach der Tat suchen die Mörder - ahnungsloserweise - Unterkunft für die Nacht im Elternhaus des Mädchens. Als einer von ihnen Karins Kleid ihrer Mutter anbietet, hat er sein Todesurteil gefällt.

Kritik

Motive einer nordischen Sage dienten Ingmar Bergman als Vorbild für diesen außerordentlich düsteren und hoffnungslosen Film, der ihm einen Oscar und einen Golden Globe als bester fremdsprachiger Film einbrachte. Wie zuvor in seinem endgültigen internationalen Durchbruch "Das siebente Siegel" kontrastiert Bergman Paganismus mit religiösem Glauben und untersucht in diesem zutiefst poetischen Film die Natur von Gerechtigkeit und Rache. Diente Wes Craven als Vorlage für seinen legendären Schocker "Last House on the Left".

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Info

Plakat des Films: Die Jungfrauenquelle
  • FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe

FSK: ab 18

Kinostart: 02.10.1996

Schweden 1959

Länge: 1 h 28 min

Genre: Drama

Originaltitel: Jungfrukällan

Regie: Ingmar Bergman

Drehbuch: Ulla Isaksson

Musik: Erik Nordgren

Kamera: Sven Nykvist

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