Fantasythriller über vier junge Männer, deren Familienerbe, übernatürliche Kräfte, von einem machtgierigen Rivalen begehrt wird.

Kinostart: nicht bekannt

Sebastian Stan
als Chase Collins

Steven Strait

Steven Strait
als Caleb Danvers

Laura Ramsey
als Sarah Wenham

Taylor Kitsch
als Pogue Parry

Toby Hemingway
als Reid Garwin

Jessica Lucas
als Kate Tunney

Chace Crawford
als Tyler Sims

Wendy Crewson
als Evelyn Danvers

Die Handlung von Der Pakt - The Covenant

Die vier Freunde Caleb (Steven Strait), Pogue (Taylor Kitsch), Tyler (Chace Crawford) und Reid (Toby Hemingway) fiebern ihrem neuen Schuljahr an der traditionsreichen Spenser Academy entgegen. Sie erlangen dann die Volljährigkeit und übernatürliche Fähigkeiten, die seit Generationen in ihren Familien vererbt werden. Ihre Vorfahren schlossen sich einst zu einem Geheimbund zusammen, um den Hexenprozessen von Salem zu entgehen. Nun hat sich der mysteriöse Neuling Chase (Sebastian Stan) eingeschlichen, der auch über "die Kraft" verfügt und ihnen weit überlegen ist.

Action-Fachmann Renny Harlin ("Cliffhanger") besinnt sich auf seine Genre-Stärken, die den Teen-Superhelden-Thriller effektlastig zur Mystery-Show aufsteigen lassen.

Mehr als ihre Mitschüler ahnen, sind Caleb, Pogue, Reid und Tyler die Stars der noblen Spenser Academy. Nicht nur als Nachkommen alteingesessener Familien, sondern auch als Besitzer von Superkräften, die verschwiegen seit Generationen weitergegeben werden. Doch mit dem neuen Schuljahr kommt Veränderung. Eine düstere Macht fordert sie heraus, bringt bedrohliche Flüche und den Tod über die Schule.

Während der Hexenverfolgungen im 17. Jahrhundert legten fünf Familien im neu-englischen Ipswich ein Schweigegelübde ab, um ihre Kindeskinder und deren magische Kräfte zu schützen. Die aktuellen Nachkommen studieren an der renommierten Spenser Academy und schlagen sich mit Zauberhilfe durch manche Pubertätsproblemchen, bis ein geheimnisvoller Fremder auftaucht und ein Kommilitone auf rätselhafte Weise zu Tode kommt. Langsam schwant den College-Boys, dass eine uralte Macht hinter all dem stecken muss.

Kritik zu Der Pakt - The Covenant

Während der weibliche "Hexenclub" schon seit Jahren pausiert, zelebriert ein Quartett von privilegierten Wonderboys die im Stammbaum begründeten Superkräfte.

Kurz vor Weihnachten, wenn Vermummen saisonbedingt unerlässlich ist, sorgt das finnische Schlitzohr Renny Harlin für Kontrastprogramm. In seinem 12. US-Film sind die Cinemascopebilder besetzt von athletischen Jungmännern, die Muskeln und Waschbrettbäuche präsentieren wie auch von attraktiven Teenqueens, die von einer Model- oder Filmkarriere träumen. "Der Pakt" ist heißes Zielgruppenkino, das sich seine Fans mit beachtlichen Oberflächenreizen erobern wird, während der narrative Rahmen nicht mehr als Begleitmusik bleibt. Schauplatz des Skripts von J. S. Cardone ("The Forsaken - Die Nacht ist gierig") ist das postsommerliche Neuengland. Hier lag vor Jahrhunderten das Epizentrum der Hexenjagd, hier schlossen fünf Familien einen Eid, ihre übernatürlichen Kräfte geheim zu halten und nicht zu missbrauchen. Eine Familie wurde schließlich geächtet, weil sie nach größerer Macht strebte. Jedem jüngsten männlichen Nachkommen dieser Clans wird im Drehbuch eine Rolle zugewiesen. Dabei bleibt es kein großes Geheimnis, wer der dunklen Seite verfallen sein könnte. Zwar gibt es leichte Spannungen unter den Freunden Caleb, Pogue, Reid und Tyler, doch das Quartett trägt das Erbe der vier pakttreuen Familien, womit die Bedrohung von außen kommt. Chase ist der Neue an der noblen Spenser Academy, kann es in puncto Selbstbewusstsein auf Anhieb mit Caleb (Steven Strait) aufnehmen, der den "Lost Boys" mit Verantwortungsbewusstsein vorsteht. Sarah ist der frisch an die Schule gewechselte Beautyimport, der zur blonden Begleiterin Calebs geboren ist. Ihr fällt die Rolle zu, durch knapp beleuchtete und vereinsamte Korridore zu tippeln, beim Duschen von einer unsichtbaren Präsenz belästigt und im Traum von Spinnen attackiert zu werden. Als schließlich ein Mitschüler getötet und Sarah samt Freundin mit einem gefährlichen Fluch belegt wird, muss sich Caleb dem Bösen stellen, das sich seine Kräfte einverleiben will.

Ein Hauch von "Highlander" und nostalgische Erinnerungen an Joel Schumachers "Lost Boys" liegen über diesem Fantasythriller, in dem junge Männer vor und Effektspezialisten hinter der Kamera ihre Kräfte messen. Autos und Menschen überwinden die Schwerkraft, Gespenstisches materialisiert sich, Achtbeiner bedienen Urängste und im Showdown wird geflogen und geschleudert, dass sich die Balken einer Scheune biegen. Dass sich das Drehbuch spukgerecht im letzten Drittel immer mehr auflöst, gleicht Harlin mit einer visuell gewohnt sehr kompetenten Inszenierung aus, die ihm einst in Hollywood Big-Budget-Projekte wie "Stirb langsam 2" oder "Cliffhanger" einbrachte. kob.

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Info

Plakat des Films: Der Pakt - The Covenant
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2005

Länge: 1 h 37 min

Genre: Thriller

Originaltitel: The Covenant

Regie: Renny Harlin

Drehbuch: J. S. Cardone

Produktion: J. S. Cardone, Gary Lucchesi, Tom Rosenberg, J. S. Cardone

Kostüme: April Napier

Kamera: Pierre Gill

Schnitt: Nicolas de Toth

Ausstattung: Anne Pritchard

Website: http://www.der-pakt.de