Regisseur Gavin O'Connor bewegt sich mit seinem wenig überraschenden, gut besetzten Polizeifilm innerhalb bekannter Genregrenzen und interessiert sich dabei besonders für die Befindlichkeiten einer alteingesessenen New Yorker Cop-Familie.

Kinostart: 22.01.2009

Colin Farrell

Colin Farrell
als Jimmy Egan

Edward Norton

Edward Norton
als Ray Tierney

Noah Emmerich
als Francis Tierney Jr.

Jon Voight
als Francis Tierney Sr.

Jennifer Ehle
als Abby Tierney

John Ortiz
als Ruben Santiago

Frank Grillo
als Eddie Carbone

Shea Whigham
als Kenny Dugan

Lake Bell
als Megan Egan

Carmen Ejogo
als Tasha

Manny Perez
als Coco Dominguez

Ryan Simpkins
als Shannon Egan

Die Handlung von Das Gesetz der Ehre

Bei einem Anti-Drogen-Einsatz im New Yorker Stadtteil Washington Heights wurden vier Polizisten brutal ermordet. Der auf Vermisstensuche spezialisierte Ray Tierney (Edward Norton) soll den Fall untersuchen. Ein heikler Auftrag - den er von seinem Vater, Francis Tierney Senior (Jon Voight) bekommt. Ausgerechnet sein Bruder Francis Tierney Jr. (Noah Emmerich) leitete den fatalen Einsatz und arbeitet mit Rays Schwager Jimmy (Colin Farrell) zusammen.

Hochkarätig besetztes Cop-Melodram von Gavin O'Connor ("Miracle"), der einen ausgewachsenen Familienkonflikt einer irischstämmigen Polizeisippe in Manhattan vorstellt. Harte Gewalt und starke Emotionen sind die Folge eines klasse gespielten Kampfes um moralische Integrität.

Während des alljährlichen Footballspiels zwischen dem NYPD und Vertretern der Feuerwehr erreicht den Tierney-Clan die Nachricht, dass bei einer Drogenrazzia vier Polizisten getötet wurden. Der Patriarch und ehemalige Polizeichef Francis Tierney zieht Strippen und sorgt dafür, dass seinem Sohn Ray die Ermittlungen übertragen werden. Widerwillig nimmt der den Auftrag an, unterstanden die ermordeten Cops doch dem Kommando seines Bruders Francis Jr. Da stellt sich heraus, dass der vermeintliche Täter beste Kontakte ins Polizeipräsidium besaß.

Während des alljährlichen Footballspiels zwischen NYPD und Feuerwehr erreicht den Tierney-Clan die Nachricht, dass bei einer Drogenrazzia vier Polizisten getötet wurden. Der Patriarch und ehemalige Polizeichef Francis Tierney zieht Strippen und sorgt dafür, dass seinem Sohn Ray die Ermittlungen übertragen werden. Widerwillig nimmt der den Auftrag an, unterstanden die ermordeten Cops doch dem Kommando seines Bruders Francis Jr. Da stellt sich heraus, dass der vermeintliche Täter beste Kontakte ins Polizeipräsidium besaß.

Kritik zu Das Gesetz der Ehre

Knallharter Cop-Thriller, der sich innerhalb bekannter Genrekonventionen bewegt und vor allem dank des überzeugend agierenden Darstellerensembles gefällt.

Fast zwei Jahre lang ist Gavin O'Connors Polizeifilm im Regal verstaubt, ehe er im September 2008 auf dem Toronto Film Festival doch noch seine Premiere erlebte. Was die Produzenten letztendlich dazu bewog, das Werk so lange zurückzuhalten, lässt sich nicht wirklich nachvollziehen. An den Leistungen der beteiligten Darsteller, Edward Norton, Colin Farrell, Jon Voight und Noah Emmerich, bzw. des Kreativteams, dem unter anderem Drehbuchautor (Joe Carnahan) sowie Kameramann (Declan Quinn) angehörten, die schon beim düsteren Drogenkrimi "Narc" kooperierten, hat es sicher nicht gelegen. Die beiden letztgenannten Herren sind es auch, die, neben dem Regisseur, maßgeblich Look und Tonalität der Arbeit verantworten, der wohl nicht von ungefähr an Cop-Klassiker wie "Serpico" oder "Prince of the City" erinnert.

In bewährter "Family Business"-Manier geht's los: Kurz vor Weihnachten heuern die Männer des Tierney-Clans, der Patriarch und ehemalige Polizeichef Francis (Voight) sowie dessen Söhne Francis Jr. (Emmerich) und Ray (Norton), den angeheirateten Jimmy Egan (Farrell) an. Der macht beim alljährlichen Footballspiel des NYPD gegen die Vertreter der Feuerwehr eine exzellente Figur. Mit der guten Stimmung ist es schlagartig vorbei, als bekannt wird, dass bei einer Drogenrazzia vier Kollegen getötet wurden. Ein Routineplot, der sich als verzwickt entpuppt. Denn der vermeintliche Täter besaß Kontakte ins Polizeipräsidium und die brutal ermordeten Polizisten unterstanden Tierney Jrs. Befehl. Der Papa zieht Strippen, sorgt dafür, dass der sich zunächst sträubende Ray die Ermittlungen übertragen bekommt.

Eng innerhalb den Konventionen des Genres bewegt sich O'Connor ("Miracle - Das Wunder von Lake Placid"), weder an Neuerungen noch Überraschungen ist er interessiert, sondern lediglich an der Variation. So stehen denn auch die Familienbande zunächst eher im Mittelpunkt der Handlung, nicht der Fall. Brüter Ray versucht die entfremdete Gattin (Carmen Ejogo) zurück zu gewinnen, Zauderer Francis Jr. zermürbt das Wissen um die todbringende Krebserkrankung seiner Frau (Jennifer Ehle) und der Senior will nicht wahr haben, dass es um den familiären Zusammenhalt schon lange nicht mehr zum Besten steht, woran den in ewiger Geldnot steckenden Hitzkopf Jimmy ein nicht unerhebliches Maß an Schuld trifft.

Nachdem das private Umfeld geklärt ist, mutiert "Das Gesetzt der Ehre" zum Thriller, zum knallharten Großstadtwestern, Schießereien, Verfolgungsjagden und Schlägereien inklusive. Der Ton ist dabei rüde und die Sprache knapp, derweil die Bilder dunkel bleiben, undurchdringlich fast, wie das Komplott, dass es aufzulösen gilt. Quinns vorzügliche Kameraarbeit nimmt dabei Rays Blickwinkel ein, macht den Zuschauer zum Komplizen, während der unbeirrt den wahren Tätern nachspürt und darüber schließlich selbst mit sich ins Reine kommt, für den Preis, dass zu guter Letzt von der titelgebenden Ehre wahrlich nicht mehr viel übrig ist. geh.

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Info

Plakat des Films: Das Gesetz der Ehre
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 22.01.2009

USA 2007

Länge: 2 h 10 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Pride and Glory

Regie: Gavin O'Connor

Drehbuch: Joe Carnahan, Gavin O'Connor

Musik: Mark Isham

Produktion: Greg O'Connor

Kostüme: Abigail Murray

Kamera: Declan Quinn

Schnitt: John Gilroy, Lisa Zeno Churgin

Ausstattung: Dan Leigh

Website: http://www.DasGesetzDerEhre-DerFilm.de