Neuverfilmung des Historienromans von Anne und Serge Golon.

Kinostart: 12.06.2014

Nora Arnezeder

Nora Arnezeder
als Ang

Gérard Lanvin

Gérard Lanvin
als Graf Joffrey de Peyrac

Tomer Sisley

Tomer Sisley
als Philippe de Plessis-Belli

David Kross
als K

Simon Abkarian
als Anwalt Desgrez

Matthieu Boujenah
als Marquis d'Andijos

Miguel Herz-Kestranek
als Marquis de Plessis-Belli

Julian Weigend
als Minister Fouquet

Rainer Frieb
als Kardinal Mazarin

Florence Coste
als Margot

Michel Carliez
als Chevalier de Germontaz

Mathieu Kassovitz
als Nicolas/Calembredaine

Handlung

Frankreich 1656: Um den Familienbesitz zu retten, wird Angélique de Sancé mit dem reichen und älteren Grafen Joffrey de Peyrac von Toulouse verheiratet. Aus Abneigung wird Liebe. Doch das traute Glück währt nicht lange. Die Schöne weiß seit ihrer Kindheit um ein Mordkomplott gegen Louis XIV und steht im Visier der einstigen Verschwörer. Die aufklärerischen Ansichten und die Machtfülle ihres Gatten wecken Neid bei Klerus und Höflingen. Wegen Hexerei landet er auf dem Scheiterhaufen, für die junge Frau beginnt ein neues Leben im Armenviertel von Paris.

Frankreich 1656: Um den Familienbesitz zu retten, wird Angélique de Sancé mit dem reichen Grafen de Peyrac verheiratet. Aus Abneigung wird Liebe. Doch das traute Glück währt nicht lange. Die Schöne weiß seit ihrer Kindheit um ein Mordkomplott gegen Louis XIV und steht im Visier der einstigen Verschwörer. Die aufklärerischen Ansichten und die Machtfülle ihres Gatten wecken Neid bei Klerus und Höflingen. Wegen Hexerei landet er auf dem Scheiterhaufen, für die junge Frau beginnt ein neues Leben im Armenviertel von Paris.

Angelique wird mit einem älteren Grafen verheiratet und bald Opfer höfischer Intrigen. Imposante Neuverfilmung des Historienromans von Anne und Serge Golon mit einer beeindruckenden Nora Arnezeder.

Kritik

Neuverfilmung von Anne Golons historischem Erfolgsroman über finstre Intrigen im 17. Jahrhundert.

Verglichen mit Anne Golons Angélique-Büchern wirken Rosamunde Pilchers Schmonzetten oder Hedwig Courths-Mahlers Herz-Schmerz-Märchen für Erwachsene fast wie analytische Doktorarbeiten. Die Geschichte der tapferen Tochter eines verarmten Barons, die aus familiärem Geldmangel im Frankreich des Jahres 1656 an den reichen und viel älteren Grafen Jofferey de Peyrac von Toulouse verheiratet wurde, die Wandlung von tiefer Abneigung zu tiefer Liebe, böse Intrigen, Neid bei Klerus und Höflingen, Kampf gegen dunkle Mächte, das alles rührt Ariel Zeitoun auf Basis der ersten vier Bände zu einem pathetischen Potpourri aus großen Gefühlen, actionreicher Historie und herzergreifendem Kitsch. Wenn in der ersten Liebesnacht die Musik in feierlicher Ergriffenheit versinkt, kommt das schon etwas sehr antiquiert daher. Im Mittelpunkt des Geschehens steht natürlich Angélique, die als Kind zwei Verschwörer belauschte, die Ludwig XIV. töten wollten. Ein Wissen, das nun ihr Leben und das ihres Mannes bedroht, der wegen angeblicher Ketzerei und Gotteslästerung bald in der Bastille schmachten muss. Ihre heldenhafte Befreiungsaktion schlägt fehl, der Freigeist landet auf dem Scheiterhaufen und sie im Armenviertel von Paris. Obgleich die Adaption von Bernard Borderie in den Sechzigerjahren mit Michèle Mercier Romantik-Aficionados zu Scharen ins Kino lockte, zieht die heute 91jährige Golon die Neuverfilmung vor, findet mehr Gefallen am jünger wirkenden Gérard Lanvin als Grafen-Gatten denn am wehmütig dreinblickenden Robert Houssein. Das Frauenbild mit Nora Arnezeder ist moderner und zeigt Stärken, die auch noch im 21. Jahrhundert gelten. Weniger überzeugend sind die Auftritte von Tomer Sisley und Mathieu Kassovitz, David Kross als König muss ziemlich kindisch agieren und den Spezialeffekten merkt man das zu knapp bemessene Budget an. Weltweit wurde die Saga der Angélique 150 Mio. mal verkauft und ließ die Herzen junger Mädchen vor 50 Jahren höher schlagen. Ob die emotionalen Ingredienzen im coolen Internet-Zeitalter noch funktionieren, bleibt abzuwarten. Wer gerne in Gefühlsseligkeit schwimmt, sollte bei "Angélique" gut aufgehoben sein. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 12.06.2014

Frankreich/Österreich 2013

Länge: 1 h 53 min

Genre: Drama

Originaltitel: Angelique

Regie: Ariel Zeitoun

Drehbuch: Ariel Zeitoun, Philippe Blasband, Nadia Golon

Musik: Nathaniel Méchaly

Produktion: Ariel Zeitoun, Olivier Rausin, Olivier Rausin

Kostüme: Edith Vespérini, Stéphane Rollot

Kamera: Peter Zeitlinger

Schnitt: Philippe Bourgueil

Ausstattung: Patrick Durand

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