Originelle SciFi-Romanze mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess als Paar aus einander entgegengesetzten Zwillings-Welten. Gefühlvolle Dystopie mit atemberaubenden 3D-Bildern!

Kinostart: 22.08.2013

Kirsten Dunst

Kirsten Dunst
als Eden

Jim Sturgess

Jim Sturgess
als Adam

John MacLaren
als Moderator

Timothy Spall
als Bob Boruchowitz

Agnieshka Wnorowska
als Turniert

Jayne Heitmeyer
als Beamtin

Neil Napier
als Sicherheitsbeamte

Heidi Hawkins
als Reporterin

Frank M. Ahearn
als Flynn

James Kidnie
als Lagavullan

Holly O'Brien
als Paula

Vincent Messina
als Tommy

Don Jordan
als Host

Holden Wong
als Beamter

Elliot Larson
als Adam, jung

Nicholas Rose
als Pablo

Jesse Sherman
als Kevin

Die Handlung von Upside Down

In einem Universum, in dem sich zwei Planeten Kopf an Kopf einander gegenüberstehen, verlieben sich Adam und Eden, obwohl sie nicht nur die Schwerkraft trennt, sondern auch das brutale Polizeisystem ihrer politisch konträren Zwillingswelten, deren scharf schießende Wächter die Romanze abrupt beenden. Zehn Jahre später nutzt der aus dem armen Part stammende Adam seinen Erfindergeist, um im Büroturm Transworld anzuheuern, wo er sich von der ausbeuten lässt, um Jugendliebe Eden wiederzusehen. Doch die hat eine Amnesie erlitten.

In einem Universum, in dem sich zwei Planeten Kopf an Kopf einander gegenüberstehen, verlieben sich Adam und Eden, obwohl sie nicht nur die Schwerkraft trennt, sondern auch das brutale Polizeisystem ihrer politisch konträren Zwillingswelten, deren scharf schießende Wächter die Romanze abrupt beenden. Zehn Jahre später nutzt der aus dem armen Part stammende Adam seinen Erfindergeist, um im Büroturm Transworld anzuheuern, wo er sich ausbeuten lässt, um Jugendliebe Eden wiederzusehen. Doch die hat eine Amnesie erlitten.

Zwei junge Leute aus getrennten, doch nicht allzu fernen Welten suchen, verlieren und finden einander wieder. Originelle Science-Fiction-Liebesgeschichte in effektvollen 3D-Bildern mit Jim Sturgess und Kirsten Dunst.

Kritik zu Upside Down

Entwaffnend fantasievolle SciFi-Romanze, die visuell bestechend zwei dystopische Welten Kopf an Kopf grenzen lässt.

Eine originelle "Metropolis"-Variante hat der Argentinier Juan Diego Solanas ("Nordeste") erdacht und nach eigenem Drehbuch in Kanada eine internationale 60-Millionen-Dollar-Vision kreiert. Jim Sturgess und Kirsten Dunst kämpfen darin wie Romeo und Julia für ihre Liebe und müssen Grenzen und Schwerkraft überwinden, um eine finster-neoliberale Apartheid-Welt aus Arm und Reich zu einen. Die Fantasy im Science-Fiction-Gewand wird getragen vom romantischen Kern und von schwindelerregenden 3D-Räumen, die wie geschaffen sind für das Kino.

Solanas stellt zwei bewohnte Planeten haarscharf nebeneinander, womit sich eine gefaltete Optik wie in "Inception" ergibt, als Paris Kopf steht. Zwei inverse und konträre Welten stehen sich gegenüber, eine hochentwickelte, Up Top, und eine zerstörte, Down Below: die reichen Bosse beuten die Bewohner der Krisenregion aus. Was auch immer von oben oder unten kommt, wird stets von seiner eigenen Gravitation angezogen.

Wegen all der Staunwerte ist die Story simpel gehalten: Boy meets girl. Ein Schäferstündchen in schneeumwehten Berghöhen, das Adam und Eden ineinander verschlungen schwebend verbringen - sie heben ihr Gewicht gegenseitig auf - beendet ein brutaler Polizeiübergriff, der sie trennt und Adams Leben ruiniert. Erst zehn Jahre später stöbert er Eden, die seit ihrem Sturz damals an Amnesie leidet und ihn vergessen hat, per Zufall wieder auf. Er schleicht sich als Arbeitsdrohne in den Transworld-Turm, der beide Welten verbinde, in eine Büroetage, deren Decke wie gespiegelt wirkt und Adam von der ahnungslosen Eden nur ein paar Stockwerke und doch eine ganze Welt separiert.

Diese Welt ist eine berückende Erscheinung aus phantastischen Landschaften und riesigen Bauwerken, getaucht in kühle Blautöne, durchwirkt von 3D-Effekten, die einem buchstäblich den Kopf verdrehen. Selten war Dreidimensionalität so berechtigt wie in diesen brillanten CGI-Konstruktionen für ein wildromantisches Orwell-Babylon. Darin erscheint nur Adams wundersame Tinktur rosafarben. Die warme Farbe ist Sinnbild für den (melo)dramatischen Kampf des Paares für seine Liebe, gegen Gesetze und Intoleranz. Bob (Timothy Spall) hilft mit, die kapitalistische Kälte zu überwinden, indem er Anti-Schwerkraft-Westen fertigt, die Adam hypernervöse Dates mit Mondschein-Gipfel und Stürze durch Wolken bescheren. Solanas ist eine traumhafte Mär gelungen, die Wunder und Mysterien des Universums feiert.

tk.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 22.08.2013

Frankreich/Kanada 2012

Länge: 1 h 49 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Upside Down

Regie: Juan Diego Solanas

Drehbuch: Juan Diego Solanas

Musik: Benoit Charest

Produktion: Dimitri Rassam, Aton Soumache, Claude Léger, Alexis Vonarb, Jonathan Vanger

Kamera: Pierre Gill

Schnitt: Paul Jutras

Ausstattung: Alex McDowell

Website: http://www.upsidedown-derfilm.de