Haarsträubende Komödie über einen Romantiker, der mit Hilfe seines leicht beschränkten Freundes krumme Dinger dreht.

Kinostart: 13.02.2003

Jason Lee

Jason Lee
als John

Tom Green

Tom Green
als Duff

Leslie Mann

Leslie Mann
als Elaine

Megan Mullally
als Patty

Dennis Farina
als Mr. Warner

Tammy Blanchard
als Noreen

Richard Jenkins
als Mr. Cook

Chris Penn
als David Loach

John C. McGinley
als Detective Charles

Seymour Cassel
als Onkel Jack

Bruce McCulloch
als Fidio, der Anwalt

Martin Starr
als The Kid

Bobby Harwell
als Onkel Dave

Die Handlung von Schwere Jungs

John Plummer (Jason Lee), unbedarfter Vertreter für medizinischen Heimbedarf und hoffnungsfroher Verlobter der Tochter seines missgünstigen Chefs (Dennis Farina), steckt tief in der finanziellen Klemme. Er selbst benötigt Startkapital für die beabsichtigte Hausstandsgründung, während gleichzeitig das Studium der lieben Nichte (Tammy Blanchard) finanziert werden will. Rettung in höchster Not verspricht Johns hundertprozentiger Taugenichtskumpel Duff (Tom Green), dem die richtige Strategie bereits eingefallen ist: eine ganze Serie perfekter Verbrechen!

Jason Lee ("Vanilla Sky") und MTV-Schrägvogel Tom Green ("Road Trip") sind die Stars dieses unbeschwert infantilen Comdey-Vergnügens aus dem Hause der Good-Taste-Titanen Revolution ("Tomcats").

Weil John zur Finanzierung des Traumhauses seiner zukünftigen Braut und der Studiengebühren seiner vaterlosen Nichte schnellstens Geld braucht, bittet er seinen abgedrehten Freund Duff um Hilfe. Unvermittelt landet er damit in einem haarsträubenden illegalen Szenario nach dem anderen, womit sein Leben auf den Kopf gestellt und seine Hochzeit in weite Ferne rückt.

Der unbedarfte Verkäufer John hat schwierige Entscheidungen zu treffen. Zum einen steht der Hausbau mit der zukünftigen Braut an, zum anderen soll er die fest versprochenen Studiengebühren für seine vaterlose Nichte aufbringen. Also muss schnellstens Geld her. Deshalb bittet er seinen lange gemiedenen, völlig abgedrehten Freund Duff um Hilfe. Ehe sich's John versieht, steckt er bis zum Hals in einer Reihe illegaler Aktivitäten, die ihn eher als Single hinter Gitter als mit Ehering in sein neues Zuhause bringen.

Kritik zu Schwere Jungs

MTVs Comedy-Enfant-Terrible Tom Green, der bereits in "Road Trip" und "Freddy Got Fingered" einen eigenwilligen Charme auf der Leinwand versprühte, der nicht jedermanns Sache ist, stellt nun das Leben von Jason Lee ("Vanilla Sky", "Almost Famous") auf den Kopf. Selbst die Unterstützung, die Green dabei von Drehbuchautor Peter Tolan und respektwürdigen Leinwandveteranen wie Dennis Farina, Richard Jenkins und Seymour Cassel erhält, sowie der Name einer Eliteuniversität im Originaltitel sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei dieser Produktion aus dem Hause Revolution wohl doch eher um 82 gestohlene Minuten handelt.

Viel zu viel der knapp bemessenen Zeit verwendet Regisseur Bruce McCulloch zunächst darauf, Jason Lee alias John Plummer als unbedarften Verkäufer von Produkten für medizinischen Heimbedarf in der Firma seines eifersüchtigen Schwiegervaters in spe (Dennis Farina) vorzustellen, um ihn dann mit zwei guten und zwei schlechten Nachricht aus den höchst anständig geordnet Bahnen zu werfen: Die 30.000 Dollar, die John erlauben sollen, seine Dauerverlobte Elaine (Leslie Mann) zu ehelichen und eine Anzahlung auf ihr gemeinsames Traumhaus zu leisten, sind endlich zusammengespart! Und Johns Nichte Noreen (Tammy Blanchard) wurde tatsächlich an der Harvard Universität angenommen! Der Haken: Die mit ihrer Mutter Patty (Megan Mullally) in einem Trailerpark hausende Nichte benötigt zufällig genau 30.000 Dollar, um die Studiengebühren zu begleichen. Und der väterliche Onkel selbst hat einst den feierlichen Schwur geleistet, die Kosten für die Ausbildung zu übernehmen. Dummerweise hat nun Eileen in kürzester Zeit bereits mit Johns gesamten Ersparnissen den Grundstein für die gemeinsame Zukunft erworben, und da der Bräutigam sich nicht in der Lage sieht, seine anderweitigen finanziellen Verpflichtungen zu erklären, bittet er ausgerechnet seinen lange gemiedenen Freund Duff (Tom Green als wahrhaft unberechenbarer Idiot) um Hilfe. Dieser nutzt die Gelegenheit, einen haarsträubenden Plan nach dem anderen in die in jedem Fall illegale Tat umzusetzen - was John leichter hinter schwedische Gardinen als hinter die seines neuen Heims bringt.

Bei der Inszenierung der abstrusen Versuche, unter anderem Duffs Onkel, eine Tankstelle und einen irren Millionär zu überfallen, lassen die Protagonisten jegliche Cleverness vermissen - und das Buch tut es ihnen nach. Während erstere in Soap Opera genügenden Settings einen gemeingefährlichen Bankräuber stören, im Bett eines Transvestiten und im Visier eines bewaffneten Jugendlichen landen, erscheint zu allem einfallslosen Übel am Ende auch noch Dennis Farina als Drag Queen auf der Bildfläche, während Green in jedem Moment beim Stehlen von Gags die bessere Figur macht. Man darf nur wünschen, dass die Zahl der hartgesottenen Fans von Greens MTV-Comedy-Show, denen dies gefallen könnte, Revolution nicht dazu ermutigt, das bereits mit "Tomcats" und "The New Guy" gesenkte Niveau von Hollywood-Teenie-Komödien noch mit einer weiteren Variante zu unterbieten. cm.

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Info

Plakat des Films: Schwere Jungs
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 13.02.2003

USA 2002

Länge: 1 h 21 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Stealing Harvard

Regie: Bruce McCulloch

Drehbuch: Peter Tolan, Martin Hynes

Musik: Christophe Beck

Produktion: Susan Cavan

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Ueli Steiger

Schnitt: Malcolm Campbell

Ausstattung: Gregory P. Keen

Website: http://www.schwerejungs-derfilm.de