In dem Thriller spielt Actionheld Jason Statham einen Meisterdieb, der sich an seinen früheren Komplizen rächen will – mit Hilfe von Jennifer Lopez.

Kinostart: 07.01.2013

Jason Statham

Jason Statham
als Parker

Jennifer Lopez

Jennifer Lopez
als Leslie

Michael Chiklis

Michael Chiklis
als Melander

Wendell Pierce
als Carlson

Clifton Collins Jr.
als Ross

Bobby Cannavale
als Jake Fernandez

Patti LuPone
als Ascension

Carlos Carrasco
als Norte

Micah A. Hauptman
als August Hardwicke

Emma Booth
als Claire Hurley

Nick Nolte
als Bob Hurley

Daniel Bernhardt
als Kroll

Die Handlung von Parker

Parker ist ein Dieb, ein ausgeschlafener Profi. Der Vater seiner Freundin verschafft ihm einen lukrativen Coup, neue Partner inklusive. Der Überfall läuft aus dem Ruder, Parker wird um seinen Anteil erleichtert und fast auch getötet. Als Ganove mit Prinzipien kann er das nicht auf sich sitzen lassen und schwört Rache. Er folgt den Verrätern nach Palm Beach, wo sie im Auftrag der Mafia einen millionenschweren Juwelenraub planen. Mit Hilfe der verschuldeten Immobilienmaklerin Leslie Rodgers stellt er seinen Ex-Kumpanen eine raffinierte Falle.

Parker ist ein ausgeschlafener Profi. Der Vater seiner Freundin verschafft ihm einen lukrativen Job, neue Partner inklusive. Doch der Überfall läuft aus dem Ruder, Parker wird um seinen Anteil erleichtert und fast getötet. Als Ganove mit Prinzipien kann er das nicht auf sich sitzen lassen und schwört Rache. Er folgt den Verrätern nach Palm Beach, wo sie im Auftrag der Mafia einen millionenschweren Juwelenraub planen. Mit Hilfe einer ahnungslosen Immobilienmaklerin stellt er seinen Ex-Kumpanen eine Falle. Dabei kommen sich die beiden näher.

Meisterdieb Parker wird von Kompagnons übers Ohr gehauen. Mit Hilfe der ahnungslosen Leslie schlägt er zurück. Jason Statham und Jennifer Lopez als Actiontraumpaar in einem stilvollen und spannenden Gangsterthriller.

Kritik zu Parker

In Taylor Hackfords ("Ray") gradlinigen Actionthriller nach einer Vorlage von Donald E. Westlake begibt sich Jason Statham als Meisterdieb auf Rachefeldzug.

Jason Statham, ergraut mit Brille und Priesterkragen - ein Imagewechsel? Nein, nur Verkleidung für einen Coup am Ohio State Fair. "Parker", heißt er hier, ist ein Dieb, ein ausgeschlafener Profi. Ein Mann mit Regeln: "Ich beklau' nur Leute, die genug haben. Und ich tu keinem was, der's nicht verdient hat." Der Vater (Nick Nolte) der Freundin hat ihm den lukrativen Coup verschafft - und das Team dazu gleich gestellt. Nach dem Raub weigern sich die Gangster Parker auszuzahlen, sie wollen die Beute in den nächsten Bruch investieren. Es kommt zum Streit, zu Handgreiflichkeiten, zu einer Schießerei im fahrenden Auto. Parker wird angeschossen und am Straßenrand zurückgelassen. Nun sinnt er nach Rache.

Ein klassischer Plot, bekannt aus John Boormans "Point Blank". Die Ähnlichkeiten kommen nicht von ungefähr. Beide Vorlagen stammen von Donald E. Westlake, der unter dem Pseudonym Richard Stark 23 Parker-Romane geschrieben hat, die u.a. auch von Jean-Luc Godard ("Made in USA") oder Brian Helgeland ("Payback") verfilmt wurden. Nun hat sich Taylor Hackford ("Blood In Blood Out") des 17. Bandes der Reihe, "Flashfire", angenommen und ihn nach John McLaughlins ("Hitchcock") flüssigem Skript adaptiert.

Der Film, ein gradliniger Thriller mit etwas verzwicktem Plot, spielt in einem eigenen Universum und ist ganz auf die Wertewelt des (Anti-)Helden zugeschnitten. Sprich alles dreht sich um die Moral und Moralvorstellung Parkers, die Polizei kommt trotz typischer Kriminalelemente (fast) nicht vor. Gauner gegen Gauner heißt es. Auf der einen Seite der Einzelgänger Parker, gewohnt cool, maulfaul und minimalistisch von der formschönen Kampfmaschine Statham ("Transporter") verkörpert, auf der anderen die verschlagenen Mafia-Handlanger, typische "heavies", die unter anderem mit den TV-Stars Michael Chiklis ("The Shield") und Wendell Pierce ("The Wire") treffend besetzt sind. Als "eye candy" kommt Jennifer Lopez ins Spiel, die als von Geldnöten geplagte Immobilienmaklerin Parker bei dessen Plan unterstützt und dabei die ureigenen Interessen nicht aus den Augen verliert.

Von Ohio geht es nach New Orleans in einen zwielichtigen Jazz-Schuppen und weiter ins noble Palm Beach nach Florida, wo der abschließende Juwelenraub durchgezogen wird. Schöne Schauplätze, ansehnlich von J. Michael Muro in leuchtenden, farbsatten Bildern fotografiert, und dazwischen immer wieder handfeste Action, bei der Fäuste, Pistolen und Messer zum Einsatz kommen. Routiniert spult Hackford die Geschichte ab, das Timing stimmt ebenso wie der Musikeinsatz. Konfektionsware, Güteklasse A. geh.

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 07.01.2013

USA 2012

Länge: 1 h 58 min

Genre: Thriller

Originaltitel: Parker

Regie: Taylor Hackford

Drehbuch: John McLaughlin

Musik: David Buckley

Produktion: Sidney Kimmel, Les Alexander, Steve Chasman, Jonathan Mitchell, Matthew H. Rowland

Kostüme: Melissa Bruning

Kamera: J. Michael Muro

Schnitt: Mark Warner

Ausstattung: Missy Stewart

Website: http://www.parker-film.de