Film-Klassiker von Regisseur Peter Weir mit Jim Carrey in der Hauptrolle.

Kinostart: 12.11.1998

Die Handlung von Die Truman Show

Truman Burbank führt ein einfaches und ruhiges Leben als Versicherungsangestellter. Truman weiß jedoch nicht, dass er der Hauptdarsteller in einer Fernsehsendung ist, die sein gesamtes Leben seit seiner Geburt dokumentiert und öffentlich ausstrahlt. Für diesen Zweck wurde nicht nur eigens eine ganze Stadt gebaut, die unter einer riesigen Kuppel liegt, sondern auch Hunderte von Statisten engagiert, die Trumans Nachbarn und Familie spielen.

So lebt Truman sein alltägliches Leben von 5000 Kameras begleitet und 24 Stunden am Tag live im Fernsehen übertragen.

Doch nachdem versehentlich ein Scheinwerfer vom vermeintlichen Himmel fällt, wird Truman langsam misstrauisch, immerhin nach 29 Jahren des blinden Vertrauens. Im Folgenden ereignen sich immer mehr Zufälle, die Truman an seinem Leben zweifeln lassen, so zum Beispiel, als er in einem Obdachlosen den Schauspieler erkennt, der früher seinen Vater mimte, der jedoch bei einem tragischen Bootsunglück ums Leben kam.

Truman ist wild entschlossen seine Heimat zu verlassen und die Welt da draußen zu erkunden, weshalb die Produzenten alles daran setzen ihn dort zu behalten. Wie man in Rückblenden erfährt, ist es schon öfter zu Zwischenfällen gekommen, die jedoch immer irgendwie vor Truman verheimlicht werden konnten.

Die Truman Show - Ausführliche Kritik

„Die Truman Show“ von Regisseur Peter Weir ist ein absoluter Film-Klassiker aus dem Jahr 1998, der mehr zu bieten hat, als komödiantische Unterhaltung. Vielmehr ist der Film eine satirische Auseinandersetzung mit dem Reality-TV und den mittlerweile zur Normalität gewordenen Voyeurismus der meisten TV-Zuschauer. „Die Truman Show“ zeigt, wie noch der banalste Alltag eines Menschen zur Unterhaltungsshow verkommt und diesem eigentlich kein Stückchen Privatsphäre mehr bleibt. Damit spielt der Film ein extremes Szenario dessen durch, was wir bereits seit Jahren zumindest in den Ansätzen erleben.

Bei all seiner erschreckenden Wirkung, hat der Film jedoch auch eine Menge Witz, indem er die Manipulation durch die Medien, sowie die Kommerzialisierung des Fernsehens auf die Schippe nimmt. Abgerundet wird dies nur noch durch den perfekten Protagonisten, der sich hier mit Jim Carrey in der Hauptrolle des Truman wiederfindet. In seiner Rolle gelingt ihm der Spagat zwischen komischer und anrührender Performance, die Truman zu einem echten Sympathieträger macht.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 12.11.1998

Genre:

Originaltitel: The Truman Show