Völlig überdrehte, alberne Sportlerparodie mit einem skurrilen Auftritt von Christopher Walken.

Kinostart: 10.07.2008

Dan Fogler
als Randy Daytona

Christopher Walken

Christopher Walken
als Feng

George Lopez
als Rodriguez

Maggie Q
als Maggie

James Hong
als Wong

Terry Crews
als Freddy

Robert Patrick
als Sgt. Pete Daytona

Diedrich Bader
als Gary

Thomas Lennon
als Karl Wolfschtagg

Aisha Tyler
als Mahogany

Handlung

Seit er bei den Olympischen Spielen 1988 als 12-jähriges Tischtenniswunder versagte, ist aus Randy Daytona (Dan Fogler) ein pummeliger Dauer-Loser geworden, der sich mit billigen Shows über Wasser hält. Bis FBI-Agent Rodriguez (George Lopez) bei ihm anklopft: Er soll die Bundespolizisten zum gefährlichen Gangsterboss Feng (Christopher Walken) führen, der ein Faible für den Sport hat und alljährlich ein Pingpong-Turnier veranstaltet.

Fernöstlich orientierte, herrlich absurde Tischtennis-Komödie, die Gangsterfilme ("Scarface") wie Handkanten-Klassiker ("Karate Kid") aufs Korn nimmt. Dan Fogler ("Der Date Profi") vereint in der Sport-Parodie formvollendet die Attribute dick und doof zu einer gagreichen Performance.

Verlieretyp Randy Daytona hält sich, seitdem er als zwölfjähriger die USA erfolglos bei der Tischtennis-Olympiade vertreten hatte, nur noch leidlich über Wasser. Doch dann wird er vom FBI angeheuert beim alljährlichen Pingpong-Tunier des Unterweltbosses Feng teilzunehmen. In "Karate Kid"-Manier macht sich Daytona ans Training.

FBI-Agent Rodriguez bittet ausgerechnet den Verlierer Randy, am alljährlichen Pingpong-Turnier des berüchtigten Unterweltbosses Feng teilzunehmen. Nach Auffrischung seiner Spielkünste und Anbandlungsversuchen bei der attraktiven Tochter seines gestrengen Lehrers geht es für Randy auf zum Turnier, das Bruce Lees "Der Mann mit der Todeskralle" verblüffend ähnelt. Entsprechend werden die Spiele auf den Tod ausgefochten. Beim Endspiel mit Elektroschocks steht Randy schließlich seinem garstigen Gastgeber persönlich gegenüber.

Kritik

Absurde Tischtenniskomödie, in der die "Reno 911: Miami"-Macher vor allem eine Menge Karatefilm-Klischees auftischen.

Eine dicke Figur gepaart mit dünn gesätem Menschenverstand sind schon seit den Tagen von "Dick und Doof" gefragte Attribute für Komödienstars. In diese Sparte zwängt sich nun auch der pummelige Protagonist Dan Fogler ("Der Date-Profi"). Beherzt-beleibt mimt er den quintessentiellen Verlierertypen Randy Daytona, der als Zwölfjähriger die USA bei der Tischtennis-Olympiade (erfolglos) vertreten hatte und sich seither nur leidlich über Wasser hält. Dennoch fragt der FBI-Agent Rodriguez (George Lopez) ausgerechnet Randy, am alljährlichen Pingpong-Turnier des berüchtigten Unterweltbosses Feng (Christopher Walken im skurrilen Overdrive) teilzunehmen. Da es gilt seine Spielkünste aufzufrischen, kommt es nun zur "Karate Kid"-inspirierten Trainingseinlage mit dem blinden Meister Wong (ein Szenen stehlender 78jähriger James Hong). Dessen ebenso bildhübsche wie schlagkräftige Nichte Maggie (Maggie Q turnte bereits durch "Stirb langsam 4.0") fungiert als (unwahrscheinlicher) Love Interest, die es später aus Fengs Klauen zu retten gilt. Ganz nach dem Plotstruktur gebenden Vorbild "Der Mann mit der Todeskralle" werden die Spiele beim Turnier auf den Tod ausgefochten. Beim Endspiel mit Elektroschocks steht Randy schließlich seinem garstigen Gastgeber persönlich gegenüber, was gepaart mit "Scarface" nachempfundenen Schießereien noch einige chaotische Hektik kreiert.

Inszeniert wurde die 90minütige Sportparodie von Robert Ben Garant, der in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Kollegen Thomas Lennon das auf Nonsens setzende Drehbuch schrieb. Einige Gags sind recht amüsant, wie Randys Faible für Def-Leppard-Songs (für die Endcredits wird eine großartige Karaokesession von "Pour Some Sugar On Me" angestimmt) und Walkens Porträtierung von Feng als eine Mischung aus Geisha, Liberace und Mafioso. Seltsam mutet zudem der Auftritt von Jason Scott Lee, der Bruce Lee in "Dragon" spielte, in einer winzigen Rolle an. Allerdings schießen viele der Humor-Volleys, wie Witzchen um männliche Sexsklaven und einen toten Pandabären übers Ziel hinaus. Angesichts des niedrigen Budgets kann dieser kleine Dicke mit Super(auf)schlag kommerziell jedoch durchaus punkten. ara.

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Info

Plakat des Films: Balls of Fury
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 10.07.2008

USA 2007

Länge: 1 h 26 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Balls of Fury

Regie: Robert Ben Garant

Drehbuch: Thomas Lennon, Robert Ben Garant

Musik: Randy Edelman

Produktion: Roger Birnbaum, Thomas Lennon, Gary Barber, Jonathan Glickman

Kostüme: Maryann Bozek

Kamera: Thomas E. Ackerman

Schnitt: John Refoua

Ausstattung: Jeff Knipp

Website: http://www.balls-of-fury.de

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