Tragikomödie von und mit dem "Scrubs"-Star Zach Braff um einen Schauspieler und Familienvater, der beschließt seine Kinder zu Hause zu unterrichten.

Kinostart: 09.10.2014

Zach Braff

Zach Braff
als Aidan Bloom

Kate Hudson

Kate Hudson
als Sarah Bloom

Mandy Patinkin

Mandy Patinkin
als Gabe Bloom

Josh Gad
als Noah Bloom

Joey King
als Grace Bloom

Pierce Gagnon
als Tucker Bloom

Donald Faison
als Anthony

Ashley Greene
als Jamie

Jim Parsons
als Paul

Michael Weston
als Jerry

Die Handlung von Wish I was here

Schauspieler Aidan Bloom tingelt auf der Suche nach einem Job durch Los Angeles, seine Frau ernährt die Familie, sein Vater zahlt für die jüdische Privatschule der Kids. Als der erneut an Krebs erkrankt, benötigt er das Geld für die Therapie und Bloom unterrichtet Söhnchen und Tochter zu Hause mit unkonventionellen Methoden mal beim Zaun oder Schwimmbad reparieren, mal beim Ausflug in die Wüste. Nicht nur die Kinder lernen viel über das wahre Leben, auch ihr Daddy lernt viel über sich selbst, seine Stärken und Schwächen.

Schauspieler Aidan Bloom tingelt auf der Suche nach einem Job durch Los Angeles, seine Frau ernährt die Familie, sein Vater zahlt für die jüdische Privatschule der Kids. Als der erneut an Krebs erkrankt, benötigt er das Geld für die Therapie und Bloom unterrichtet Söhnchen und Tochter zu Hause mit unkonventionellen Methoden mal beim Zaun oder Schwimmbad reparieren, mal beim Ausflug in die Wüste. Nicht nur die Kinder lernen viel über das wahre Leben, auch ihr Daddy lernt viel über sich selbst, seine Stärken und Schwächen.

Aufgrund akuter Geldprobleme beschließt ein Schauspieler in Los Angeles, seine Kinder fortan zu Hause zu unterrichten. Eindringlich erzählte Komödie von und mit Zach Braff, die er weitgehend mit Crowdfunding-Mitteln finanzierte.

Kritik zu Wish I was here

Warmherzige Komödie von "Scrubs"-Star Zach Braff über eine von Lebenskrisen geschüttelte Familie in Los Angeles.

Nach seinem Kulthit "Garden State" ließ sich Sitcom-Star Zach Braff zehn Jahre Zeit für seine zweite Regiearbeit und finanzierte die Hälfte des Sechs-Mio-Dollar-Budgets durch Crowdfunding über die US-Internetplattform Kickstarter.

Als Schauspieler Aidan Bloom tingelt er ohne Fortune durch Los Angeles und bewirbt sich in seiner Verzweiflung sogar für die Rolle eines Farbigen. Die Brötchen verdient seine Frau als Sachbearbeiterin. Nur dank der Großzügigkeit seines Vaters können die Kinder eine orthodoxe jüdische Privatschule besuchen. Der benötigt das Geld aber für die teure Therapie, als sein Krebs wieder ausbricht. Bis zu Semesterbeginn in der öffentlichen Schule will Daddy Sohn und Tochter zu Hause unterrichten. Da ihn Bücherwissen langweilt, zieht er mit ihnen los, um Lebenserfahrungen zu sammeln und lernt dabei auch selbst viel über die eigenen Stärken und Schwächen, die eigene Identität.

Zwischen Braff und Kate Hudson, als seine Frau das Herz des Films, stimmt die Chemie, auch Mandy Patinkin als Großvater und Josh Gad als Aidans durchgeknallter Nerd-Bruder überzeugen. Ganz groß spielt die junge Joey King auf. Sie zieht alle Register als ultra-religiöse Tochter, die sich mit kleinen Trippelschritten in die manchmal schmerzhafte Wirklichkeit wagt. Es gibt bewegende Momente, vor allem wenn sich die Familie am Sterbebett des Großvaters versammelt, die Charaktere sind differenziert und gleichzeitig sympathisch gezeichnet.

Nur leidet das von Braff und seinem Bruder Adam geschriebene Drehbuch mit autobiografischen Ansätzen unter Themenüberfrachtung. Da werden existenzielle und emotionale Fragen mit viel Indie-Rock im Hintergrund in Eile beackert. Sterben, Vater- und Sohn-Verhältnis, Rolle der Frau als Verdienerin, zwiespältige Haltung zum jüdischen Glauben, Clash zwischen Familienverantwortung und persönlichen Träumen, Eltern-Kind-Beziehung, Coming of Age, sogar sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz werden angesprochen. Und die an die Kindheit erinnernden Fantasie-Szenen als Weltraumheld wiederholen sich ein bisschen zu oft. Insgesamt wäre weniger mehr gewesen, muss einiges zwangsläufig an der Oberfläche bleiben. Auf der anderen Seite brilliert die Geschichte durch ihren trockenen Humor und ihre visuelle Umsetzung. Die Wüste bei Sonnenuntergang oder die Figuren wie Scherenschnittsilhouetten gegen das Licht fotografiert wirken manchmal fast zu schön und plakativ. Trotzdem schwimmt man auf der wohligen Harmoniewelle am Ende gerne mit. mk.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 09.10.2014

USA 2014

Länge: 1 h 46 min

Genre: Drama

Originaltitel: Wish I Was Here

Regie: Zach Braff

Drehbuch: Zach Braff, Adam Braff

Musik: Rob Simonsen

Produktion: Michael Shamberg, Stacey Sher

Kostüme: Betsy Heimann

Kamera: Lawrence Sher

Schnitt: Myron I. Kerstein

Ausstattung: Tony Fanning

Website: http://www.wish-i-was-here.de