High-School-Thriller über sieben Schüler, die mit allen nicht legalen Mitteln versuchen, den Zulassungstest für die Uni zu bestehen.

Kinostart: 10.06.2004

Scarlett Johansson
als Francesca

Leonardo Nam
als Roy

Darius Miles
als Desmond

Matthew Lillard
als Larry

Tyra Ferrell
als Desmonds Mutter

Lynda Boyd
als Annas Mutter

Kyle Labine
als Dave

Lorena Gale
als Proctor

Iris Quinn
als Kyles Mutter

Michael Ryan
als Annas Vater

Handlung

Aus unterschiedlichen, jeweils aber zwingend scheinenden Gründen zieht es den jugendlichen Architekturfreund Kyle (Chris Evans), dessen lebenslustigen Kumpel Matty (Bryan Greenberg), die Musterschülerin Anna (Erika Christensen), den Kiffer Roy (Leonardo Nam) und das Sport-As Desmond (NBA-Basketballer Darius Miles) zu Elite-Unis, für die man wiederum Top-Ergebnisse in Tests benötigt. Um die Prüfungsaufgaben zu erhacken, engagiert man das schön fiese Computer-Girlie Francesca (Scarlett Johansson).

"Breakfast Club" trifft Heist-Movie unter der Regie von Teenagerfilm-Fachmann Brian Robbins ("Varsity Blues") - unter der Produktionsägide des Senders MTV.

Sieben Schüler einer High School Abschlussklasse träumen von der großen Karriere. Auf dem Weg dahin gilt es, eine entscheidende Hürde aus dem Weg zu schaffen - den Zulassungstest für die Uni in Princeton. Zusammen tüfteln die Schüler einen gewagten Plan aus, der Ihnen den Schlüsse zu den Test-Antworten auf illegale Weise beschaffen soll.

Übertrittszeugnisse, Führerscheinprüfungen, Examen - das Leben besteht aus einer ermüdenden Abfolge von Tests. So sehen das zumindest die Musterschülerin Anna, der ehrgeizige Kyle, die clevere Francesca und vier weitere ihrer Klassenkameraden. Sie alle müssen den SAT-Wissenstest bestehen, wollen sie ihre Lebenspläne verwirklichen. Und um die geforderte Punktzahl zu erreichen, schrecken die Sieben vor nichts zurück - nicht einmal vor dem Einbruch in die Schule, um schon mal einen Blick auf die Fragebögen zu werfen.

Kritik

"Breakfast Club - Der Frühstücksclub" meets "Ocean's Eleven" war die Beschreibung eines US-Kritikers für die Teenkomödie, in der sechs grundverschiedene Highschool-Schüler gemeinsame Sache machen, um sich auf illegale Weise Prüfungsantworten zu beschaffen. Ein neuer John Hughes mag Regisseur Brian Robbins ("Hardball", "Varsity Blues") zwar nicht sein und die Parallele zu Soderberghs Heistmovie beschränkt sich auf ähnlich klingende musikalische Untermalung bei der Einbruchssequenz, doch mit Scarlett Johansson ("Lost In Translation") und Erika Christiansen ("Traffic - Die Macht des Kartells") finden sich immerhin zwei hochkarätige Jungschauspielerinnen in der MTV-Films-Produktion.

Das von drei Autoren ausgedachte Drehbuch stellt die Protagonisten der Reihe nach mit Hilfe eines Off-Kommentars des Kiffertypen Roy (Leonardo Nam versucht, einen auf Sean Penn in "Ich glaub' ich steh' im Wald" zu machen) vor. Da wären zunächst Kyle (Chris Evans), der Architektur studieren möchte, und sein unambitionierter Freund Matty (Bryan Greenberg), der zum selben College wie seine Freundin möchte. Musterschülerin Anna (Christiansen) hingegen wird von ihren Eltern unter Druck gesetzt, eine Eliteuniversität zu besuchen, während der Starathlet Desmond (NBA-Basketballspieler Darius Miles) von einem Top-College umworben wird. Sie alle haben eins gemeinsam: Ihr jeweiliges Ziel können sie nur mit einem entsprechend hohen Ergebnis in dem so genannten SAT-Test (neben gutem Notendurchschnitt Voraussetzung für eine College-Zulassung) erreichen. Wie der dauerzugedröhnte Roy traut sich keiner von ihnen zu, gut genug abzuschneiden zu können. Daher beschließen sie, mit Hilfe ihrer computerversierten Mitschülerin Francesca (Johannsen charismatisch als sexy Bad Girl, die à la Sharon Stone den "Basic Instinct" des männlichen Publikums ankurbeln wird) in das High-Tech-Gebäude einzubrechen, wo die Prüfungsantworten aufbewahrt werden.

Da der Film neben einer Anti-Drogen- und Anti-Schummel-Botschaft den Glauben an sich selbst hervorhebt, kommt natürlich letztlich alles ein bisschen anders als sie sich (und vielleicht so mancher junger Zuschauer) vorgestellt haben. Auf Bad-Taste-Gags wird gänzlich verzichtet, das humorvolle Element wird fast ausschließlich vom bizarren Verhalten des liebenswerten Verlierers Roy beigesteuert. Romantische Subplots entwickeln sich ebenfalls eher dezent und bleiben ohne sonderlich viel Gewicht. Wie von einer MTV-Films-Produktion zu erwarten ist, wird ein poppiger Soundtrack aufgefahren, der ähnlich wie der Unterhaltungswert der harmlos-charmanten Komödie zwar keine Topnoten erhält, aber als guter Durchschnitt bezeichnet werden darf. ara.

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Info

Plakat des Films: Voll gepunktet
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 10.06.2004

USA 2004

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Perfect Score

Regie: Brian Robbins

Drehbuch: Mark Schwahn, Jon Zack, Marc Hyman

Musik: John Murphy

Produktion: Roger Birnbaum, Jonathan Glickman, Michael Tollin

Kostüme: Melissa Toth

Kamera: Clark Mathis

Schnitt: Ned Bastille

Ausstattung: Jaymes Hinkle, Sandi Tanaka

Website: http://www.uip.de