Eine Kellnerin, die ins Wettgeschäft einsteigt, darum geht es in dieser topbesetzten Komödie mit Bruce Willis, Rebecca Hall, Catherine Zeta-Jones, Vince Vaughn und Joshua Jackson.

Kinostart: 19.07.2012

Bruce Willis

Bruce Willis
als Dink Heimowitz

Rebecca Hall

Rebecca Hall
als Beth Raymer

Catherine Zeta-Jones

Catherine Zeta-Jones
als Tulip Heimowitz

Vince Vaughn
als Rosie

Joshua Jackson
als Jeremy

Laura Prepon
als Holly

Frank Grillo
als Frankie

Joel Murray
als Darren

John Carroll Lynch
als Dave Greenberg

Die Handlung von Lady Vegas

Viel Glück hat Beth bisher nicht, aber als Stripperin oder Kellnerin immer ein großes Herz gehabt. In Las Vegas, im kleinen Büro von Sportwettenveteran Dink, soll sich ihr Leben jetzt zum Besseren wenden. Tatsächlich steigt auch die Quote von Beth, die für Dink als Mitarbeiterin und Freundin unersetzlich wird. Bis Ehefrau Tulip einschreitet und die Aufsteigerin wieder auf den Boden bringt. Aus Dinks Leben aussortiert, versucht Beth in New York ihr Wettglück und riskiert damit alles - auch die Chance auf eine neue Liebe.

Viel Glück hat Beth bisher nicht im Leben gehabt, doch Offenheit und ein großes Herz sollten sich irgendwann auszahlen. In Las Vegas, im kleinen Büro von Sportwettenmacher Dink, könnte sich alles zum Besseren wenden. Tatsächlich steigt auch die Quote von Beth, die für Dink als Rechenkünstlerin und Freundin unentbehrlich wird. Bis dessen eifersüchtige Ehefrau einschreitet und die Aufsteigerin aus dem Paradies vertreibt. Nun versucht Beth auf eigene Faust ihr Glück beim Wetten, und droht alles zu verlieren.

Eine hübsche Frau mit klugem Kopf heuert im Büro von Buchmacher Dink an und bringt dessen Leben durcheinander. Bruce Willis ist der König von Vegas, doch Rebecca Hall stiehlt ihm die Show in dieser flotten Gaunerkomödie.

Kritik zu Lady Vegas

In seiner neuen Komödie aus dem Sportwettenmilieu kann Stephen Frears auf eine prominente Besetzung und die wahre Geschichte einer ungewöhnlichen Aufsteigerin setzen.

Einen "Wohlfühlfilm" nennt Drehbuchautor D.V. De Vincentis ("Ein Mann, ein Mord") seine Adaption der Erinnerungen von Beth Raymer, in denen sich die Vita von Diablo Cody und ein klassisches Hollywood-Märchen zu spiegeln scheinen. Tatsächlich ist "Lady Vegas" absolut giftfreie Zone, ein entspannter Film, über den man schmunzeln, sich aber auch wundern kann, ob sein Schauplatz wirklich die Erde oder ein positiveres Paralleluniversum ist.

Protagonistin Beth (Rebecca Hall) surft von Job zu Job, zuletzt als Stripperin mit Spezialität Hausbesuche, bevor sie ein gefährlicher Kunde zum Umdenken und so auf der Suche nach dem großen Glück nach Las Vegas bringt. Dort landet sie beim sympathischen Branchenveteranen Dink (Bruce Willis), der Quoten von Sportwetten weltweit beobachtet und gegebenenfalls manipuliert, um dann mit seinem Einsatz zuzuschlagen. Beths Body und ein außergewöhnliches Zahlengedächtnis machen die Newcomerin bald unverzichtbar für Dink, bis dessen Frau (Catherine Zeta-Jones) ein Machtwort spricht und die Aufsteigerin, von Dink romantisch und geschäftlich aussortiert, wieder auf den Boden zwingt. Von dieser Zäsur an, die jeder Zuschauererwartung widerspricht, treibt Beth, wie der Film auch, ohne echten Fokus dahin, wechseln Glück, Pech und Schauplätze, werden Beziehungen geschlossen und wieder aufgegeben, sorgt die Gefahr einer möglichen FBI-Untersuchung für einen Hauch von Dramatik, ohne den sanften Ton des Films je zu sabotieren.

Obwohl "Lady Vegas" eine wahre Geschichte erzählt, wirkt er märchenhaft in Situationen und Figuren. Ein Eindruck, der der Prägung durch Film geschuldet sein kann, wie Raymer selbst zugibt, die in dieser Szene mit hohen Einsätzen und Risiken nie einen der Gangster getroffen haben will, die Hollywood sonst ausstellt und man auch als Zuschauer hier erwarten würde. Unglaubwürdigkeit schließt also Wahrheit nicht aus in dieser Komödie, die Bruce Willis eine charmante Spießerrolle und Rebecca Hall als quirlig-überdrehte Lebenskünstlerin mit Herz Abstand von ihren gewohnten Figuren nehmen lässt. "Lady Vegas" ist eine Wettkomödie, die mit Erwartungen und Widersprüchen spielt, uraufgeführt beim eisigen Sundance Festival, aber sonnig durch und durch. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 19.07.2012

Großbritannien/USA 2012

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Lay the Favorite

Regie: Stephen Frears

Drehbuch: D. DeVincentis

Musik: James Brett

Produktion: Anthony Bregman, Paul Trijbits, Randall Emmett, D. DeVincentis

Kostüme: Christopher Peterson

Kamera: Michael McDonough

Schnitt: Mick Audsley

Ausstattung: Dan Davis

Website: http://www.ladyvegas-film.de/