Actiondrama um den gefährlichen Alltag und die harte Ausbildung von Rettungsschwimmern im Beringmeer .

Kinostart: nicht bekannt

Kevin Costner

Kevin Costner
als Ben Randall

Ashton Kutcher

Ashton Kutcher
als Jake Fischer

Clancy Brown

Clancy Brown
als Captain William "Bill" Hadley

Sela Ward
als Helen Randall

Melissa Sagemiller
als Emily Thomas

Bonnie Bramlett
als Maggie McGlone

Neal McDonough
als Jack Skinner

John Heard
als Frank Larson

Brian Geraghty
als Hodge

Dulé Hill
als Ken Weatherly

Joe Arquette
als Antunez

Shelby Fenner
als Cate Lindsay

Die Handlung von Jede Sekunde zählt - The Guardian

Einst verlor Rettungsschwimmer Ben Randall (Kevin Costner) seine komplette Crew bei einem fatalen Noteinsatz. Jetzt ist er ein verbitterter Lehrer an einer Akademie für Rettungsschwimmer und lässt Nachwuchs wie den unbekümmerten Schwimmstar Jake Fisher (Ashton Kutcher) an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben. Natürlich kommt es zu diversen Kraftproben und Rivalitäten zwischen Randall und Fisher, doch lassen auch gefährliche Einsätze nicht auf sich warten, um die Streithähne zusammen zu schweißen.

Kevin Costner gibt routiniert den alten Hasen und "Punk'd"-Scherzkeks Ashton Kutcher erhält Gelegenheit, sich in einem Action-Drama zu bewähren. "Auf der Flucht"-Regisseur Andrew Davis inszenierte.

Nach einem Einsatzunfall, der seinem Team das Leben kostete, ist Star-Rettungsschwimmer Ben traumatisiert. Um die Tragödie zu verarbeiten, bekommt er eine neue Aufgabe. Mit harter Hand und all seinen Erfahrungen bildet er jetzt den Nachwuchs aus, entdeckt ihn Schwimmchampion Jake den Stoff, aus dem die Helden sind. Doch das Talent ist kein Teamplayer und wie Ben von Erinnerungen belastet.

Ben Randall ist eine Legende der US-Küstenwache in Alaska - bis ihm während eines Einsatzes eine Fehleinschätzung unterläuft, die seinem gesamten Team das Leben kostet. Er wird als Lehrgangsleiter an die Rettungsschwimmerschule strafversetzt und trifft dort auf den ebenso arroganten wie begabten High School-Champion Jake Fischer. Während der knüppelharten Ausbildung kommt ans Licht, dass den so oberflächlich wirkenden Jake eine ähnlich dunkle Vergangenheit belastet wie Randall.

Kritik zu Jede Sekunde zählt - The Guardian

Actiondrama, in dem Star-Rettungsschwimmer Kevin Costner aus Hitzkopf und Einzelkämpfer Ashton Kutcher einen Offizier und Gentleman macht.

Taylor Hackfords romantisches Drilldrama aus dem Jahr 1982 wirkt konzeptionell wie eine Folie für den neuen Film von Actionspezialist Andrew Davis ("Auf der Flucht"). Es gibt einen jungen, überheblich wirkenden Aspiranten, einen harten, aber gerechten Ausbilder, der den Rohdiamanten in die richtige Form schleift, einen Freund des Aspiranten, der den Anforderungen nicht gewachsen scheint, und eine zauberhafte Schönheit, die in der harten Männerwelt ein paar selbstbewusst weibliche Töne anschlägt. Mit einer dramatischen Bergungsaktion in den eiskalten Fluten der Beringmeers an der Westküste Alaskas wird Ben Randall (Kevin Costner) eingeführt. Der Profi der Küstenwache konnte schon zahllose Menschen in Seenot, nicht aber seine eigene Ehe retten, die sich in Auflösung befindet. Als sein Team bei einem Einsatz durch einen abgestürzten Helikopter ums Leben kommt, wird Randall traumatisiert und von seinem Chef aus dem aktiven Dienst genommen. Übergangsweise soll er den Nachwuchs, einen neuen Kurs von Bewerbern, trainieren, die Rettungsschwimmer werden wollen. Von Beginn an auffällig ist dabei Jake Fisher (Ashton Kutcher), der als Schulschwimmchampion alle Voraussetzungen, aber auch Mangel an Teamgeist und Bescheidenheit mitbringt. Das Drehbuch begleitet das harte Trainingsprogramm detailliert, zeigt die Kameradschaft, aber auch die Spannungen unter den Neulingen, die sporadisch auch die örtliche Kneipenszene erforschen. Hier kommt es zu Auseinandersetzungen mit den eingebildeten Nobelkreaturen der Navy, aber auch zum Erstkontakt Jakes mit einer lokalen Schönheit, aus dem nicht uncharmant eine ernsthafte Beziehung wächst. Zentral im Spannungsfeld sind aber die Kollisionen von Ausbilder Costner und Schüler Kutcher, die - nicht untypisch für das Genre militärischer Erziehungsfilme - in Annäherung und Verständnis münden. Während das Drehbuch re- lativ berechenbar auf diesen Punkt zusteuert und markige Worte und harte Haltung das Testosteron-gefärbte Milieu betonen, sorgt eine Reihe von aufwändigen Actionsequenzen in der stürmischen See oder in der Brandung für Spannung. Verglichen mit den Fliegerakademien und den strahlend weiß uniformierten Fashion-Shows von "Ein Offizier und Gentleman" oder "Top Gun" wirkt "Jede Sekunde zählt" relativ bodenständig. Das Milieu der Rettungsschwimmer wie auch ihr zentrales Einsatzgebiet, das Beringmeer, ist unverbraucht, wurde vom Kino bisher kaum besucht. Trumpfkarten dieses nicht unbedingt originellen, aber unterhaltsamen Films sind aber seine Stars. Kevin Costner bleibt auch als harter, brummiger Coach sympathisch und restsensibel, Ashton Kutcher, sonst eher als Clown und Chaosstifter unterwegs, erfüllt in einer dramatisch mehr fordernden Rolle den Anspruch seiner Filmfigur, die angetreten war, um sämtliche Erwartungen zu übertreffen. kob.

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Info

Plakat des Films: Jede Sekunde zählt - The Guardian
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

USA 2006

Länge: 2 h 19 min

Genre: Drama

Originaltitel: The Guardian

Regie: Andrew Davis

Drehbuch: James Vanderbilt, Ron Brinkerhoff

Musik: Trevor Rabin

Produktion: Beau Flynn, Tripp Vinson

Kostüme: Mark A. Peterson

Kamera: Steve St. John

Schnitt: Thomas J. Nordberg, Dennis Virkler

Ausstattung: Gene Serdena

Website: http://www.jede-sekunde-zaehlt.de