Regiedebüt von Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman über den scheuen Einzelgänger Jack, der die vereinsamte Connie und damit die Liebe entdeckt.

Kinostart: 24.02.2011

Philip Seymour Hoffman

Philip Seymour Hoffman
als Jack

Amy Ryan

Amy Ryan
als Connie

John Ortiz
als Clyde

Daphne Rubin-Vega
als Lucy

Thomas McCarthy
als Dr. Bob

Richard Petrocelli
als Onkel Frank

Lola Glaudini
als Italienerin

Rafael Osorio
als Schwimmer

Die Handlung von Jack in Love

Es ist Winter in New York, doch Jack, Chauffeur bei einem kleinen Limousinenservice, spürt bereits den Frühling. Sein bester Freund Clyde und dessen Frau Lucy haben ein Blind Date mit Lucys Kollegin arrangiert, das Anlass zur Hoffnung gibt. Doch erst muss Jack die ebenso scheue Connie erobern und dafür schwimmen und kochen lernen. Während sich hier sanft eine Beziehung anbahnt, droht sich eine andere explosiv aufzulösen. Denn die Ehe von Clyde und Lucy steckt, von Untreue und Eifersucht erschüttert, in einer schweren Krise.

Es ist Winter in New York, doch Jack, Chauffeur bei einem kleinen Limousinenservice, spürt bereits den Frühling. Sein bester Freund Clyde und dessen Frau Lucy haben ein Blind Date mit Lucys Kollegin arrangiert, das Anlass zur Hoffnung gibt. Doch erst muss Jack die ebenso scheue Connie erobern und dafür schwimmen und kochen lernen. Während sich hier sanft eine Beziehung anbahnt, droht sich eine andere explosiv aufzulösen. Denn die Ehe von Clyde und Lucy steckt, von Untreue und Eifersucht erschüttert, in einer schweren Krise.

Kritik zu Jack in Love

In einer sanftmütigen Romanze in Dur und Moll verliebt sich Philip Seymour Hoffman - und der Zuschauer sich in sein Regiedebüt.

Romanzen werden Oscarpreisträger Hoffman im Kino nur sehr selten zugetraut und zugestanden. In diesem Punkt und auch der Gelegenheit, erstmals auch hinter die Kamera treten zu können, bietet "Jack in Love" ungewohnte Herausforderungen, während die von ihm dargestellte Figur ganz in Hoffmans Rollenkatalog introvertierter und scheuer Charaktere passt, die im Leben oft unsichtbar bleiben.

Jack und sein bester Freund Clyde (John Ortiz) sind Chauffeure bei einem kleinen Limousinenservice, die solvente Kundschaft an New Yorker Fixpunkte von Konsum und Wohlstand fahren, die für sie selbst unerreichbar bleiben. Während Jack noch nie in einer Beziehung lebte und Kontakte im Allgemeinen scheut, führt Clyde mit Lucy eine temperamentvolle, aber krisengeschüttelte Ehe. Das Paar ist Jacks Familie und versucht den Einzelgänger, dessen Sehnsucht nach Wärme und Nähe Hoffman subtil spürbar macht, aus seiner Einsamkeit zu holen. Die besten Chancen dafür bietet Lucys Arbeitskollegin Connie (Amy Ryan), in vieler Hinsicht Jacks weibliches Pendant und damit angedachte Komplimentärpartnerin, die aber noch erobert werden will. Connie liebt es Boot zu fahren - schwierig, wenn New York noch vom Winter beherrscht wird und Jack das Wasser fürchtet. Weil sie auch noch nie von einem Mann bekocht wurde, ergreift Jack die Initiative und bereitet den romantischen Doppelschlag vor: von Clyde lernt er Schwimmen, vom Konditormeister des Waldorf Astoria die Zubereitung eines einzigen, allerdings aufwendigen Gerichts.

Das Drehbuch von Robert Glaudini, eine Adaption seines 2007 Off-Broadway uraufgeführten Theaterstücks, begleitet die sich sanft anbahnende Beziehung der Singles wie auch die sich deutlich auflösende des verheirateten Paares, bis Jacks Dinner für Connie den finalen Impuls für Neuorientierung setzt. Sensibel, leise komisch und visuell eher unauffällig wirkt "Jack in Love" wie ein naher Verwandter von "Cyrus": stimmig in Emotionen, Atmosphäre und dem Blick auf die kleinen Leute, die nicht nur im Schatten der Wolkenkratzer leben, veredelt durch einen Soundtrack mit Independentstars wie Grizzly Bear oder Fleet Floxes und geadelt von vier großartigen Darstellern, die das Maximum aus dieser kleinen Geschichte von Sehnsucht und Betrug, vom Glück und Unglück der Liebe herausholen. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 24.02.2011

USA 2010

Länge: 1 h 31 min

Genre: Drama

Originaltitel: Jack goes Boating

Regie: Philip Seymour Hoffman

Drehbuch: Robert Glaudini

Buchvorlage: Robert Glaudini

Musik: Evan Lurie

Produktion: Philip Seymour Hoffman, Peter Saraf, Marc Turtletaub, Beth O'Neil

Kamera: W. Mott Hupfel

Schnitt: Brian A. Kates

Ausstattung: Thérèse DePrez

Website: www.jack-in-love.de/