Der plötzliche Tod seiner Frau reißt Markus komplett aus dem Leben. Seine Tochter zieht sich immer mehr in ihre Gothic-Welt zurück und der einzige Halt der beiden ist die krebskranke Oma.

Kinostart: 18.04.2013

Wotan Wilke Möhring

Wotan Wilke Möhring
als Markus F

Helen Woigk

Helen Woigk
als Kim F

Christine Schorn

Christine Schorn
als Gerlinde F

Die Handlung von Das Leben ist nichts für Feiglinge

Der Tod von Babette wirft die komplette Familie aus der Bahn: Witwer Markus wird mit dem plötzlichen Tod seiner Frau nicht fertig und sieht hilflos mit an, wie ihm seine 15-jährige Tochter entgleitet: Kim zeigt dem Vater die kalte Schulter und zieht sich in ihre eigene Welt zurück. Einziger Halt ist die Großmutter. Die verschweigt ihre Krebskrankheit und nimmt sich eine unkonventionelle Pflegerin, die ihr Lebensmut macht. Ausgerechnet in dieser Situation brennt die Enkelin mit einem Jungen durch.

Der Tod von Babette wirft die komplette Familie aus der Bahn: Witwer Markus wird mit dem plötzlichen Tod seiner Frau nicht fertig und sieht hilflos mit an, wie ihm seine 15-jährige Tochter entgleitet: Kim zeigt dem Vater die kalte Schulter und zieht sich in ihre eigene Welt zurück. Einziger Halt ist die Großmutter. Die verschweigt ihre Krebskrankheit und nimmt sich eine unkonventionelle Pflegerin, die ihr Lebensmut macht. Ausgerechnet in dieser Situation brennt die Enkelin mit einem Jungen durch.

Eine Familie wird vom Tod der Mutter aus der Bahn geworfen, rauft sich aber gemeinsam wieder zusammen. Rundum gelungene Tragikomödie mit Wotan Wilke Möhring sowie Helen Woigk in ihrem ersten Kinofilm.

Kritik zu Das Leben ist nichts für Feiglinge

Warmherzige Tragikomödie mit Wotan Wilke Möhring, die trotz Tod und Abschied das Leben feiert.

" Die einen gehen nach einem Todesfall zur Tagesordnung über, die anderen tragen ihre Trauer nach außen. Oder scheitern dabei, mit zusammen gebissenen Zähnen wieder Normalität in den Alltag zu bringen. Zu den letzteren gehört Markus Färber, der mit dem Verlust seiner Frau nicht klar kommt, er verliert die Orientierung und den Zugang zur Umwelt, zu Kunden und Angestellten seiner kleinen Cateringfirma wie auch zur Tochter. Die 15jährige Außenseiterin im wilden Gothic-Look ist von Schuldgefühlen geplagt, zieht sich in ihre eigene Welt zurück, nur die Großmutter hat manchmal Zugang zu ihrem dunklen Universum. Als bei der alten Dame Krebs diagnostiziert wird, verschweigt sie die Krankheit und verkündet, in Urlaub zu fahren. Stattdessen unterzieht sie sich der Chemotherapie und lässt sich von einer hippen Aushilfspflegerin betreuen, die ihr wieder Lust aufs Leben macht. Ausgerechnet in dieser prekären Situation brennt die Enkelin mit einem Schulabbrecher nach Dänemark durch.

" Am Anfang und Ende dieser warmherzigen Tragödie steht jeweils eine Beerdigung. Dazwischen suchen die Familienmitglieder ihren Weg, trennen und finden sich wieder. André Erkau ("Arschkalt") verzichtet in der Verfilmung von Gernot Grickschs gleichnamigen Roman auf tränenreiche Sentimentalität oder zu große Gefühlsausbrüche, zeichnet die Figuren in ihrer Verletzlichkeit, ihrer Angst und ihrem Schmerz. Trotz schwerer persönlicher Krisen (etwas weniger knüppeldickes Elend hätte auch gereicht) lockern schwarzer Humor und Slapstick-Szenen das Ganze auf, so entfalten Haschkekse ihre fröhliche Wirkung bei der Oma, darf der Witwer auch mal im Reisebüro ausrasten, wenn man den gebuchten Urlaub trotz Todesfall nicht stornieren will oder muss sich auf der Suche nach dem Töchterlein beim Spähen in fremde Fenster als fieser Voyeur jagen lassen. Die ironisch-melancholisch-komische Mixtur, das Nebeneinander von Leichtigkeit und der lakonische Ton spiegeln das Auf und Ab des Lebens wider. Ein stimmiger Score, eine Kamera, die Optik und Geschichte optimal verbindet, dazu ein hervorragendes Ensemble, allen voran Wotan Wilke Möhring als Vater, der erst sehr spät heilende Trauerarbeit zulässt und seine Filmtochter HelenWoigk in ihrem ersten Kinofilm, machen diesen Familienfilm rumdum gelungen. mk.

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Info

Plakat des Films: Das Leben ist nichts für Feiglinge
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 18.04.2013

Dänemark/Deutschland 2012

Länge: 1 h 37 min

Genre: Drama

Originaltitel: Das Leben ist nichts für Feiglinge

Regie: André Erkau

Drehbuch: Gernot Gricksch

Buchvorlage: Gernot Gricksch

Musik: Christoph Blaser, Steffen Kahles

Produktion: Michael Eckelt, Dirk Decker

Kostüme: Susa Sasserath

Kamera: Ngo The Chau

Schnitt: Claudia Wolscht

Ausstattung: Iris Trescher-Lorenz

Website: http://www.feiglinge-derfilm.de