Eine gelungene Komödie, über ein etwas verqueres Vater-Sohn-Verhältnis mit Publikumsliebling Florian David Fitz in der Hauptrolle.

Kinostart: 12.09.2013

Die Handlung von Da geht noch was

Conrad, der erfolgreiche Unternehmer und Erfinder der „Flüsterschublade“, führt ein nahezu perfektes Leben mit seiner bildhübschen Frau Tamara und ihrem gemeinsamen Sohn Jonas. Das entsprechende Anwesen ist bereits gebaut und nun soll ein gleichsam pompöser Urlaub folgen. Doch bevor es der langersehnten Erholung entgegen geht, steht erst noch das alljährliche Geburtstagsessen mit seinen Eltern an.

Doch genau davor graut es ihm am meisten, denn sein griesgrämiger Vater Carl hat an allem, was Conrad so in seinem Leben bewirkt hat, etwas auszusetzen. Und so beschränkt er die lästigen Familienbesuche auf ein Minimum. Doch dieser Geburtstag ist anders. Seine Mutter Helene kommt nämlich alleine zum Treffen und offenbart Conrad, dass sie Carl nun nach 40 Jahren Ehe verlassen hat.

Da sie sich jedoch immer noch Sorgen um ihren Gatten macht, bittet sie Conrad darum, in dem alten Bungalow nach dem Rechten zu sehen. Widerwillig geht er natürlich der Bitte nach und findet einen im Selbstmitleid versinkenden Carl inmitten leerer Pizzakartons und Bierdosen vor. Als dieser dann auch noch in den leeren verwahrlosten Pool stürzt, und sich dabei schwer verletzt, müssen Conrad und Jonas notgedrungen ihren Urlaub absagen und Carl gesund pflegen, während sich Tamara alleine auf die Luxusreise begibt.

Da geht noch was - Ausführliche Kritik

Mit der Komödie „Da geht noch was!“, in der sich Vater und Sohn nach jahrelanger Entfremdung langsam wieder näher kommen, gibt Regisseur Holger Haase nicht nur sein Regiedebüt, sondern erzählt damit auch direkt einen Schwank aus seiner Jugend. Haases Eltern trennten sich im Jahre 2009 nach mehr als 30 Jahren und dabei kamen so einige Absurditäten ans Tageslicht.

Diese hat der Autor Jens-Frederik Otto in einem passenden Drehbuch zu Papier gebracht, wobei er Unterstützung von Publikumsliebling Florian David Fitz bekam, der in „Da geht noch was!“ auch direkt die Hauptrolle des Unternehmers Conrad übernahm. Zusammen mit Henry Hübchen, der seinen Vater Carl spielt, liefert er sich so die ein oder anderen irrwitzigen Wortgefechte.

Doch auch der restliche Cast, der aus der Niederländerin Thekla Reuten, dem Jungschauspieler Marius Haas und den beiden Theater- und Fernsehstars Felix von Manteuffel sowie Leslie Malton besteht, kann sich durchaus sehen lassen.

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Info

Kinostart: 12.09.2013

Genre: Komödie