Bewegendes Sportdrama, das das Leben schrieb, um einen Basketballcoach, der seiner Mannschaft zu sportlichen und schulischen Siegen verhilft.

Kinostart: 07.04.2005

Samuel L. Jackson

Samuel L. Jackson
als Coach Ken Carter

Rob Brown
als Kenyon Stone

Nana Gbewonyo
als Junior Battle

Channing Tatum
als Jason Lyle

Robert Ri'chard
als Damien Carter

Denise Dowse
als Direktorin Garrison

Rick Gonzalez
als Timo Cruz

Vincent Laresca
als Renny

Antwon Tanner
als Worm

Octavia Spencer
als Mrs. Battle

Ashanti
als Kyra

Texas Battle
als Maddux

Debbi Morgan
als Tonya

Mel Winkler
als Coach White

Sidney Faison
als Ty Crane

Sonya Eddy
als Worms Mutter

Gwen McGee
als Kenyons Mutter

Ausanta
als Maddoxs Mutter

Adam Clark
als grober Onkel

Bob Costas
als Costas

Handlung

Etwa die Hälfte aller Schüler der kalifornischen Richmond High School verlässt die Schule ohne Abschluss, von den übrigen schaffen es nur sieben Prozent bis aufs College. Stattdessen landen zwei von drei schwarzen Schülern irgendwann im Knast. Nach Ansicht des idealistischen Lehrers und profilierten Basketballcoachs Carter (Samuel L. Jackson) ist das Ergebnis zu unbefriedigend. Also macht er sich die Sportbegeisterung der Kids zunutze und fordert von seinen Spielern gute Noten im Austausch für eine Aufstellung in der Mannschaft.

Im neuen Film von "Save The Last Dance"-Regisseur Thomas Carter treffen frei nach einer wahren Geschichte Underdog-Sportfilm und Schul-Drama aufeinander.

Ken Carter kommt in seinen sozial herunter gekommenene Heimatort zurück und wird Basketballtrainer an seiner alten Schule. Er findet ein Team aggressiver Verlierertypen vor. Nicht nur verlangt Carter zahllose Liegestützen und Laufsprints von ihnen. Wer in der Mannschaft spielen will, muss sich verpflichten, einen Notenmindestdurchschnitt zu schaffen.

Der Basketball-Trainer der Richmond-Highschool hat ein einfaches Motto: "Durchschnitt ist nicht genug!" Aber damit macht sich Ken Carter nicht gerade viele Freunde: Trotz einer Bombenserie von 13:0 Siegen schließt er sein Dreamteam mitten in der Saison von Training und Spielen aus. Der Grund: die miserablen schulischen Leistungen der Spieler. Denn mehr als um Basketball sorgt sich Carter um die Zukunft seiner Schüler. Während Eltern und Schulleitung toben, begreifen Carters Schützlinge allmählich, worum es im Leben geht.

Kritik

Zurück zur Schule heißt es für Samuel L. Jackson in dem bewegenden Sportdrama, nachdem er bereits in "187 - Eine tödliche Zahl" einen Pauker gespielt hatte. Diesmal mimt er den charismatischen Highschool-Basketballcoach Carter, der seine Schützlinge mit Disziplin und Fairness nicht nur auf dem Court, sondern auch im Klassenzimmer zu besseren Leistungen anspornt. Das Sportdrama im Stil von "Friday Night Lights" basiert auf einer wahren Geschichte und beweist einmal mehr, dass die besten Geschichten immer noch das Leben schreibt.

In dieser Inszenierung von "Save The Last Dance"-Regisseur Thomas Carter (keine Verwandtschaft mit dem Titelhelden) ist das Geschehen statt in einer trostlosen texanischen Kleinstadt im kalifornischen Richmond angesiedelt, wo die Schul- und Sozialstatistiken nicht minder deprimierend sind. So machen lediglich 50 Prozent der Schüler der Richmond Highschool ihren Abschluss, davon gehen höchstens sechs Prozent zum College, und von drei schwarzen jungen Männern landen zwei im Knast. An diesen hoffnungslosen Aussichten will der engagierte Geschäftsmann Ken Carter etwas ändern, und so nimmt er eine Stellung als Basketballtrainer an seiner alten Schule an. Er findet ein Team von aggressiven Verlierertypen vor, die sich nur widerwillig seinem eisernen Regiment beugen. Nicht nur verlangt Carter zahllose Liegestützen und Laufsprints von ihnen. Wer in der Mannschaft spielen will, muss sich vertraglich verpflichten, einen Notenmindestdurchschnitt zu schaffen. Seine unkonventionellen Methoden machen sich schon bald bezahlt. Die Jungs beginnen ein Spiel nach dem anderen zu gewinnen. Doch dann findet Carter heraus, dass der Großteil der Mannschaft schulisch versagt. Wutentbrannt und enttäuscht bringt er ein Vorhängeschloss an der Turnhalle an (womit der echte Carter 1999 in den USA nationale Medienaufmerksamkeit erzielte), bis sich ihre Noten bessern. Mit diesem Verhalten provoziert Carter den Ärger der Eltern und riskiert seine Kündigung, doch die Jungs stehen mittlerweile hinter ihrem Coach und haben echten Teamgeist entwickelt. Letztlich führt sie ihr Zusammenhalt und ihre Motivation, sich eine bessere Zukunft zu erkämpfen, bis zur State Championship und für einige von ihnen zur Collegeausbildung.

Hauptdarsteller Jackson versieht seine Titelfigur mit emotionalen Feuer, so dass man von Carters Fähigkeit überzeugt ist, einen Lebens verändernden Einfluss ausüben zu können. Von den einzelnen Schülern werden ein paar über die üblichen eindimensionalen Klischees hinaus charakterisiert. Darunter finden sich Kenyan (Rob Brown), der einer Zukunft mit seiner schwangeren Freundin (Sängerin Ashanti in ihrem Filmdebüt) skeptisch entgegensieht; der rebellische Timo Cruz (Rick Gonzales), der für ein Leben als kleiner Drogendealer prädestiniert zu sein scheint und Carters eigener Sohn Damien (Robert Richard), der von seiner renommierten Privatschule wechselt, um unter seinem Vater spielen zu können. Zwar wartet diese Mischung aus Sportfilm mit obligatorischer Underdog-Dynamik und sozialkritischem Ghettodrama (selbst Abtreibung wird angesprochen) mit keinen brandneuen Aspekten auf, dennoch könnte diese MTV-Films-Produktion (mit relativ dezentem Score, der sich erwartungsgemäß auf HipHop und R&B koonzentriert) sowohl Eltern als auch Jugendlichen zusagen (zumindest im Ursprungsland). ara.

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Info

Plakat des Films: Coach Carter
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 07.04.2005

USA 2005

Länge: 2 h 16 min

Genre: Drama

Originaltitel: Coach Carter

Regie: Thomas Carter

Drehbuch: John Gatins, Mark Schwahn

Musik: Trevor Rabin

Produktion: Thomas Carter, Brian Robbins, David Gale, Michael Tollin

Kostüme: Debrae Little

Kamera: Sharone Meir

Schnitt: Peter E. Berger

Ausstattung: Carlos Barbosa, Tim Beach

Website: http://www.coach-carter.de/

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