Tragikomödie um einen sensiblen Schulabbrecher, der durch eine Lehrstelle in einem Bestattungsinstitut eine neue Ersatzfamilie und Lebensperspektive findet.

Kinostart: 21.08.2014

François Goeske

François Goeske
als Tom Rasmus

Wotan Wilke Möhring

Wotan Wilke Möhring
als Carsten Rasmus

Anna Fischer

Anna Fischer
als Sarah Gerster

Jannis Niewöhner
als Mike Bender

Hannelore Elsner
als Wally

Nicolette Krebitz
als Olga Petrowa

Clemens Schick
als Hans

Martin Brambach
als Herr Hiller Jr.

Emilia Schüle
als Maren

Erika Marozsán
als Sofia Rasmus

Nina Heinke
als Steffi

Handlung

Drei Jahre nach dem traumatischen Tod seiner Mutter muss Schulabbrecher Tom ausgerechnet in einem Bestattungsinstitut eine Lehre beginnen. Durch den alltäglichen Umgang mit dem Sterben lernt der 19-Jährige seinen Verlust zu verarbeiten und das Leben mit anderen Augen zu sehen. In seinen schrulligen Kollegen findet Tom familiären Anschluss, schließlich in der coolen und hübschen Lehramtsreferandarin Sarah sogar die Liebe. Alles in Toms Leben scheint sich zum Besseren zu wenden, bis der Tod erneut zuschlägt.

Drei Jahre nach dem traumatischen Tod seiner Mutter muss Schulabbrecher Tom ausgerechnet in einem Bestattungsinstitut eine Lehre beginnen. Durch den alltäglichen Umgang mit dem Sterben lernt der 19-Jährige seinen Verlust zu verarbeiten und das Leben mit anderen Augen zu sehen. In seinen schrulligen Kollegen findet Tom familiären Anschluss, schließlich in der coolen und hübschen Lehramtsreferandarin Sarah sogar die Liebe. Alles in Toms Leben scheint sich zum Besseren zu wenden, bis der Tod erneut zuschlägt.

Ein sensibler Schulabbrecher findet durch eine Lehrstelle in einem Bestattungsinstitut neue Perspektiven. Mit der Romanverfilmung von Nina Pourlak beweist sich Komödienspezialistin Ute Wieland auch im dramatischen Fach.

Kritik

In Ute Wielands Romanadaption ermöglicht der Tod die Zukunftssicherung eines jungen Lebens.

Wo andere sich abwenden, sieht "Besser als nix" hin: Das Tabuthema "Tod" beleuchtet der neue Film von Komödienspezialistin Wieland ("Freche Mädchen", "FC Venus") mit unterschiedlichen Ansatzpunkten und aus der Perspektive eines Protagonisten, der seinen Platz im Leben ausgerechnet im routinierten, aber würdevollen Umgang mit dem Sterben findet.

Tom (Francois Goeske aus "Französisch für Anfänger") ist 19 und die ideale Identifikationsfigur für alle Kids, die orientierungslos durch ihre frühen Erwachsenenjahre treiben, sich als Außenseiter und das Leben als sinnfreie Prüfungszone mit traumatischen Einschlägen wahrnehmen. Nach dem Tod seiner Mutter hat sich Toms arbeitsloser Vater in den Alkohol und Tom sich in die Schutzidentität eines Gothic-Jüngers geflüchtet - komplett mit Kajalmarkierung à la "The Cure" und den obligatorischen schwarzen Klamotten. Ohne Schulabschluss hat Tom in seinem Heimatkaff irgendwo im nordöstlichen Nirgendwo nur begrenzte Perspektiven und landet schließlich als Auszubildender bei einem Bestattungsunternehmen mit schrulligem Personal. Diese direkte Konfrontation mit dem Tod führt zu einem Reifeprozess, der ihn schließlich den Verlust der Mutter und einer anderen wichtigen Bezugsperson verarbeiten lässt.

Was in der Plotverdichtung bleischwer klingt, lockert diese thematisch couragierte, aber etwas sprunghaft wirkende Verfilmung eines 2009 veröffentlichten Romans von Nina Pourlak mit schwarzem Humor und einer unterentwickelt bleibenden romantischen Fußnote auf, die den sensiblen Protagonisten mit einer coolen, sympathischen Referendarin (Anna Fischer) zusammenbringt. Auch wenn diese Melange aus melancholisch, tragisch und komisch keine harmonische Balance findet, sind die besten Absichten der Filmemacher und Schauspieler erkennbar. Die direkte Zuschaueransprache des Erzählers mit "Ihr" signalisiert über die Hauptfiguren hinaus das junge Zielpublikum, das hier den Tabubruch sogar in Partyatmosphäre und darüber hinaus Nicolette Krebitz einmal in einer heiter-gelösten Rolle als sympathische Botschafterin der Lebenslust im blondierten Lily-Munster-Look erleben darf. kob.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 21.08.2014

Deutschland 2014

Länge: 1 h 36 min

Genre: Drama

Originaltitel: Besser als nix

Regie: Ute Wieland

Drehbuch: Ute Wieland, Peer Klehmet, Nina Pourlak

Buchvorlage: Nina Pourlak

Musik: Oliver Biehler

Produktion: Alexander Thies, Stefan Thies

Kostüme: Saskia Richter

Kamera: Peter Przybylski

Schnitt: Tobias Haas, Heike Parplies

Ausstattung: Frank Polosek

Website: http://besseralsnix-derfilm.de

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