Nach "2 Tage Paris" lässt Julie Delpy jetzt in New York französische Arroganz und amerikanische Coolness aufeinanderprallen. Freche Culture-Clash-Familienkomödie.

Kinostart: 05.07.2012

Julie Delpy

Julie Delpy
als Marion

Chris Rock

Chris Rock
als Mingus

Albert Delpy

Albert Delpy
als Jeannot

Handlung

Fotografin Marion wohnt mit ihrem Sohn, neuem Partner und dessen Töchterchen in Manhattan. Als nach dem Tod ihrer Mutter aus Paris Vater, Schwester und ein Ex-Lover in die Wohnung einfallen, bricht Chaos aus, prallen französische Arroganz und amerikanischer Pragmatismus hart aufeinander. Während die Mischpoke eine Spur emotionaler Verwüstung nach sich zieht und in alle Fettnäpfchen tritt, gerät auch das Paar heftig aneinander, steht die Beziehung auf der Kippe.

Fotografin Marion wohnt mit ihrem Sohn, neuem Partner und dessen Töchterchen in Manhattan. Als nach dem Tod ihrer Mutter aus Paris Vater, Schwester und ein Ex-Lover in die Wohnung einfallen, bricht Chaos aus, prallen französische Arroganz und amerikanischer Pragmatismus hart aufeinander. Während die Mischpoke eine Spur emotionaler Verwüstung nach sich zieht und in alle Fettnäpfchen tritt, gerät auch das Paar heftig aneinander, steht die Beziehung auf der Kippe.

Fotografin Marion ist von Paris nach New York gezogen und muss den ersten Besuch ihrer Familie aus Frankreich überstehen. Culture-Clash-Komödie um eine Französin und ihren amerikanischen Mann, die in New York von ihrer Familie "heimgesucht" wird.

Kritik

In Julie Delpys chaotischem Familientreffen kommt es zum Culture-Clash zwischen arroganten Franzosen und pragmatischen New Yorkern.

Vor fünf Jahren fiel die junge Marion mit ihrem amerikanischen Freund bei ihren Eltern ein und sorgte für Chaos ("2 Tage Paris"). Den Überraschungserfolg versucht Julie Delpy zu wiederholen und greift das Konzept des Culture-Clash erneut auf. Nach dem Tod seiner Frau braucht der skurrile Papa Ablenkung und kreuzt mit Schwesterherz Rose und ihrem Ex-Lover in New York auf. Dort lebt Fotografin Marion mit ihrem Sohn und teilt inzwischen Wohnung und Bett mit dem attraktiven Mingus, alleinerziehender Vater einer siebenjährigen Tochter und zwei Mal geschieden. Gerade als die Beziehung in ruhige Wasser schippert, klopft die Pariser Mischpoke an die Tür. Etwas später als gedacht, denn der Pater Familias musste unter lautem Protest seine Käse- und Wurstvorräte beim Zoll deponieren. Munter geht das Spiel mit Klischees und Vorurteilen weiter: Rose wandelt zum Entsetzen von Mingus gerne nackt durch die Räume oder lässt schon mal beim Sport eine Brust im freien Fall baumeln, streitet sich ständig mit Marion über Kindererziehung, während der Papa thailändische Massagen genießt und der unbedarfte Dritte im Bunde einen Marihuanadealer in das Appartement holt und einen Joint ausgerechnet vor der Polizeistation raucht. Kein Fettnäpfchen wird ausgelassen.

Das neurotische Personal ist ähnlich wie in "2 Tage Paris" mit Delpy als leicht hysterischem Dreh- und Angelpunkt, Alexia Landeau, die auch am Drehbuch beteiligt war, als Schwester, Schauspielveteran Albert Delpy (auch in Wirklichkeit Delpys Vater) und Macho Alex Nahon. Statt Adam Goldberg spielt Stand-Up-Comedian Chris Rock den Mann an Delpys Seite, ordentlich und politisch korrekt, aber weniger witzig als sein Vorgänger. Um nicht zu sehr an "Before Sunset" und "Before Sunrise" zu erinnern, wollte sie kein Sequel mit der gleichen männlichen Besetzung drehen. Im Stil traditioneller Screwballkomödien dominieren absurde Komik und verrückte Situationen, vor allem bedingt durch Sprachschwierigkeiten und eine allgemeine Kakophonie. Auch wenn Delpy nicht ganz den Charme von "2 Tage Paris" erreicht, lässt sie sich einiges einfallen. So wird der Zuschauer durch einen geschickten Kniff - einem Puppentheater - in die Verhältnisse eingeführt und erfährt so am Ende, wie es mit den einzelnen Figuren weitergeht. Zum Schreien komisch ein Kurz-Auftritt von Vincent Gallo, der auf Marions Vernissage die Seele der Fotokünstlerin ersteigert hat und sie trotz flehentlicher Bitten nicht mehr herausrückt. mk.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 05.07.2012

Belgien/Deutschland/Frankreich 2012

Länge: 1 h 36 min

Genre: Komödie

Originaltitel: 2 Days in New York

Regie: Julie Delpy

Drehbuch: Julie Delpy, Alexandre Nahon, Aleksia Landeau

Buchvorlage: Alexandre Nahon, Aleksia Landeau

Produktion: Julie Delpy, Scott Franklin, Ulf Israel, Jean-Jacques Neira, Hubert Toint, Christophe Mazodier

Kostüme: Rebecca Hofherr

Kamera: Lubomir Bakchev

Schnitt: Julie Brenta, Isabelle Devinck

Ausstattung: Judy Rhee

Website: http://www.2tagenewyork.senator.de/

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