Kinostart: 02.07.1992

Die Handlung von Tolle Zeiten

Matratzenvertreter Michael erlebt die Woche seines Lebens. Nacheinander verliert er seinen gutdotierten Job, dann sperrt ihm die Bank seine Konten, Gattin Juliette wirft den notorischen Lügner aus dem Haus, und als dann auch noch seine Habe gestohlen wird, landet der geplagte Herr in den besten Jahren auf der harten Pariser Straße. Dort lernt er den Penner "Doktor" und seine Freunde kennen, die sich - nicht ohne Eigennutz im Hintersinn - um den Gescheiterten kümmern. Nach und nach lernt Michael die Gesetze des Obdachlosendaseins und entwickelt eine neue Lebensphilosophie. Doch bevor es zu spät ist, sorgen seine neuen Freunde für eine Versöhnung mit Juliette, und Michael kriegt noch einmal die Kurve.

Komödie um einen gutsituierten Bürger, der an einem Tag seinen Job, seine Frau und seine ganze Habe verliert und sich plötzlich im Pennermilieu wiederfindet.

Kritik zu Tolle Zeiten

Die Komödie des französischen Multitalents Gerard Jugnot ("Heisses Geld") beginnt wie eine schwarze Pechvogel-Groteske, entwickelt dann aber im weiteren Verlaufe erstaunlichen Tiefgang. Jugnot, der selbst inszenierte, das Drehbuch schrieb und die Hauptrolle übernahm, erinnert rein optisch an Danny DeVito und hat sich mit Chick Ortega ("Delicatessen") und Richard Bohringer ("Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber") exquisite Verstärkung gesucht, die seinem nicht immer leicht konsumierbaren Satyrspiel authentisches Leben einhaucht. Kein Film für die breite Masse, aber ein anspruchsvolles Glanzstück für jedes wohlsortierte Videoprogramm.

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Info

Plakat des Films: Tolle Zeiten
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 02.07.1992

Frankreich 1991

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Une époque formidable

Regie: Gérard Jugnot

Drehbuch: Gérard Jugnot, Philippe Lopes-Curval

Musik: Francis Cabrel

Produktion: Alain Depardieu

Kamera: Gérard de Battista