Gagbeladene Komödie, in der ein weiterer "Saturday Night Live"-Komiker sein Leinwanddebüt gibt.

Kinostart: nicht bekannt

Billy Dee Williams

Billy Dee Williams
als Lester

Will Ferrell

Will Ferrell
als Lance

Tim Meadows
als Leon

Lee Evans
als Barney

Karyn Parsons
als Julie

Eugene Levy
als Bucky

Julianne Moore
als Audrey

Tiffani Thiessen
als Honey DeLune

John Witherspoon
als Scrap Iron

Jill Talley
als Candy

Sofia Milos
als Cheryl

Tamala Jones
als Teresa

Sean Thibodeau
als Hugh Hefner

Handlung

Leon Phelps ist Radioreporter aus Chicago, der in seiner Show gewagte Ratschläge in Sachen Liebe abgibt. Nach Protesten des Senders und zahlloser Ehemänner wird Leon gefeuert. Er landet bei einem christlichen Sender, nicht gerade sein Traumjob. Noch mehr Kopfzerbrechen bereiten Leon die empörten Ehemänner, die sich via Internet gegen ihn formieren.

Radiomoderator und Frauenheld Leon Phelps ist irgendwann in den siebziger Jahren hängen geblieben. Mit Afrolook und Schlaghose ausgestattet, beglückt er in seiner Show das schwache Geschlecht. Eigentlich gilt sein Interesse der Produzentin Julie. Bevor es die beiden aber schaffen, in den Hafen der Ehe zu segeln, steht der Gigolo stets auf Abruf, um einsamen Ehefrauen die trüben Gedanken zu vertreiben. "Gemeinsam sind wir stark", denken sich die betrogenen Ehemänner und gründen einen Club, um sich an dem Herzensbrecher zu rächen...

Kritik

Die legendäre Sketchsendung "Saturday Night Live" war das Karrieresprungbrett für Komiker wie Chevy Chase, Bill Murray und in jüngerer Vergangenheit Chris Farley und Adam Sandler, die allesamt Boxoffice-Gold schürften. Der schwarze Komiker Tim Meadows, dessen Figur des im Dirk-Diggler-Department gutbebauten, lispelnden Seventies Ladykiller Leon Phelps zu den populärsten Figuren der neuen Generation gehört, ist nun nach seinen Kollegen Chris Kattan, Will Ferrell ("A Night At The Roxbory"), Rob Schneider ("Animal - Das Tier im Manne") und Molly Shannon ("Superstar") der neueste SNL-Kinokandidat.

Doch ebenso wie die Popularität der TV-Serie über die Jahre abgenommen hat, sind auch die Erfolgsstories seltener geworden und in den USA stieß die krude Beziehungskomödie auf eher mildes Interesse. Meadows, der in Zusammenarbeit mit Dennis McNicholas und Andrew Steele (sind für die Fernsehfiguren verantwortlich) das Drehbuch schrieb, baut den gesamten Film auf sein Alter Ego auf, den in den siebziger Jahren hängengebliebenen Radiomoderator Leon Phelps, der vom Playboy zum Pantoffelhelden mutiert. Sein wahrer Love Interest ist seine Showproduzentin Julie (Karyn Parsons), doch bevor die beiden in den Hafen der monogamen Beziehung segeln, beglückt Leon a la "Rent-A-Man" die verheiratete buntgemischte Damenwelt Chicagos (darunter "90210"-Biest Tiffany Amber Thiessen). Die gehörnten Ehemänner (allen voran sein showstehlender Kollege Will Ferrell) gründen einen auf Rache sinnenden "Opferclub". Doch ein formidabler Ladiesman lässt sich so schnell nicht unterkriegen. Die Gags reichen von zahm (eine kuriose Musikeinlage) zu ekelereegend (der Verzehr von Exkrementen), doch wirklich zündende Gags wollen sich nicht einstellen. Auf Video sollte sich Leon dennoch als Killer erweisen. ara.

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Info

Plakat des Films: The Ladies Man
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: nicht bekannt

USA 2000

Länge: 1 h 24 min

Genre: Komödie

Originaltitel: The Ladies Man

Regie: Reginald Hudlin

Drehbuch: Tim Meadows, Dennis McNicholas, Andrew Steele

Musik: Marcus Miller

Produktion: Lorne Michaels

Kostüme: Eydi Caines-Floyd

Kamera: Johnny E. Jensen

Schnitt: Earl Watson

Ausstattung: Franco de Cotiis, Cheryl Toy

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