Tom Hoopers beeindruckende Filmbiografie mit Colin Firth in der Rolle des britischen Königs George VI.

Kinostart: 17.02.2011

Die Handlung von The King's Speech

Der zweite Sohn von König George V., Albert, soll bei der Abschlussveranstaltung der angesehenen British Empire Exhibition eine Rede halten. Diese geht jedoch gewaltig nach hinten los und lässt Albert zum Gespött werden. Schuld daran ist Alberts Stottern.

Um sich dieses Lasters zu entledigen, hat Albert bereits mehrere Therapien versucht, doch bisher war keine erfolgreich. Aus diesem Grund lässt er sich auf eine ganz ungewöhnliche Methode des australischen Sprachtherapeuten und Schauspielers Lionel Logue ein.

Logue ist ein eher unkonventioneller Typ, der bei Albert auf sämtliche Umgangsformen verzichtet und ihn sogar mit seinem Spitznamen anspricht. Nachdem er Albert bei lauter Musik den „Sein oder Nichtsein“-Monolog aus Hamlet vorlesen lässt, verlässt der Sohn des Königs resignierend die Therapiesitzung, in der Annahme, dass ihn auch diese Methode nicht weiterbringen wird.

Erst später, als er sich zum ersten Mal den von ihm vorgetragenen und auf einer Schallplatte aufgenommenen Monolog anhört, bemerkt Albert, dass er diesen ohne zu stottern spricht. Daraufhin nehmen Logue und Albert die Arbeit wieder auf und sollten noch weitaus mehr kurieren, als nur Alberts Sprachprobleme, denn auch die Seele des angehenden Königs ist deutlich mitgenommen.

The King's Speech - Ausführliche Kritik

„The King’s Speech“ ist ein beeindruckender biografischer Film des Regisseurs Tom Hooper über den späteren britischen König George VI., der an einem schweren Stotter-Problem litt. Der Film aus dem Jahr 2010 wurde für Hooper und sein Team zu einem vollen Erfolg, denn „The King’s Speech“ gewann ganze vier Oscars in den wohl wichtigsten Kategorien, Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und Bestes Drehbuch.

Damit ist Hooper ein absoluter Rundumschlag gelungen, wobei vor allem die grandiose Besetzung des Films von den Kritikern gelobt wurde. So hat Colin Firth für seine Rolle des Albert vollkommen zurecht den Oscar als Bester Hauptdarsteller erhalten, da er hier eine seiner wohl beeindruckendsten schauspielerischen Leistungen abgelegt hat.

Vor allem für die Fans der Royals bietet der Film „The King’s Speech“ noch einmal ganz neue Einblicke in das Leben der Adligen und zeigt zudem, dass auch diese oftmals mit kleineren oder größeren Unzulänglichkeiten zu kämpfen haben und sich so gar nicht groß von uns einfachen Bürgern unterscheiden.

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Info

Kinostart: 17.02.2011

Genre: Drama