Präzise beobachtetes Drama um eine Frau, die aus ihrem Familienidyll ausbricht.

Kinostart: 26.10.2006

Isabelle Menke
als Nina

Hans-Jochen Wagner

Hans-Jochen Wagner
als Frieder

Ilie Nastase
als David Ionescu

Amber Bongard
als Charlotte

Trystan Pütter
als Christoph

Elisa Seydel
als Nathalie

Ursula Renecke
als Maria

Ingo Haeb
als Frank

Hartmut Becker
als Herr Buchner

Tatja Seibt
als Frau Buchner

Harry Baer
als Herr Zander

Devid Striesow
als Fenstermacher

Stefan Kriekhaus
als Alexander

Anna Berger
als Sandra

Handlung

Eben erst zog die Ärztin Nina (Isabelle Menke) mit Gatte Frieder (Hans-Jochen Wagner) und Tochter Charlotte (Amber Bongard) in eine neue Wohnung in einer neuen Stadt. Da überkommt sie wie aus heiterem Himmel und ohne näheren Anlass der Drang, alles kurzerhand liegen und stehen zu lassen, um auf einer ziellosen Reise irgendwie zu sich selbst zu finden. Nach einem Besuch bei ihrem Bruder Christoph (Trystan Wyn Pütter) steuert sie ein einsames Hotel an, wo sie in dem ehemaligen Tennis-Star David (Ilie Nastase) einen Seelenverwandten findet.

Wieder einmal verlassen Menschen ohne weiterreichende Erklärungen vorgezeichnete Wege in einem spröden, surreal anmutenden Drama von Ulrich Köhler ("Bungalow").

Die Ärztin Nina und ihre Familie sind nach Kassel umgezogen. Eigentlich könnte sie mit ihrem Leben zufrieden sein. Doch sie fühlt sich nicht zu Hause und von Mann und Tochter entfremdet. Sie geht kurzentschlossen zu ihrem Bruder ins Ferienhaus ihrer Eltern im Harz - ohne auch nur eine Nachricht zu hinterlassen.

Die Ärztin Nina, gerade nach Kassel umgezogen, hat ein paar Tage Urlaub. Doch anstatt diesen mit ihrer Familie zu verbringen, nimmt sie Reißaus und lässt Mann und Tochter zurück, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Nina fährt in den Harz, wo sie ihren Bruder im Ferienhaus der Eltern besucht. Ihre ziellosen Spaziergänge führen sie schließlich in ein futuristisches Sporthotel, wo sie sich mit einem alternden Tennis-Star anfreundet. Dann kehrt Nina nach Hause zurück, doch wird sie sich jetzt ihrer Familie wieder näher fühlen?

Kritik

Ulrich Köhler, der bereits mit seinem Debüt "Bungalow" Kritikerlob erntete, stellte seinen zweiten Film bei der Berlinale vor. Es ist erneut ein Drama, das seine Protagonistin bei ihrem Ausbruch aus den Konventionen beobachtet, aber keine Erklärungen liefert. Die Kamera rückt nahe an die Figuren heran, schildert ihren Alltag in Nuancen.

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Info

Plakat des Films: Montag kommen die Fenster
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 26.10.2006

Deutschland 2005

Länge: 1 h 32 min

Genre: Drama

Originaltitel: Montag kommen die Fenster

Regie: Ulrich Köhler

Drehbuch: Ulrich Köhler

Produktion: Katrin Schlösser, Frank Löprich

Kostüme: Birgitt Kilian

Kamera: Patrick Orth

Schnitt: Kathrine Granlund

Ausstattung: Silke Fischer

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