Familienkomödie à la "Space Jam", in der Bugs Bunny & Co. Hollywood verlassen und sich in Afrika auf die Suche nach einem Diamanten machen.

Kinostart: 04.12.2003

Brendan Fraser

Brendan Fraser
als DJ Drake

Jenna Elfman

Jenna Elfman
als Kate

Steve Martin

Steve Martin
als Mr. Chairman

Timothy Dalton
als Damien Drake

Heather Locklear
als Dusty Tails

Joan Cusack
als Mother

Dick Miller
als Wache

Roger Corman
als Hollywoodregisseur

Bill Goldberg
als Mr. Smith

Don Stanton
als Mr. Warner

Kevin McCarthy
als Dr. Bennell

Matthew Lillard
als Matthew Lillard

Dan Stanton
als Mr. Warners Bruder

Mary Woronov
als Acme VP, Bad Ideas

Marc Lawrence
als Acme VP, Stating the Obvious

Bill McKinney
als Acme VP, Nitpicking

Jeff Gordon
als Jeff Gordon

Robert Picardo
als Acme VP, Rhetorical Questions

Ron Perlman
als Acme VP, Never Learning

Vernon Wells
als Acme VP, Child Labor

Kevin Thompson
als Tanzender Yosemite Sam 1

Martin Klebba
als Tanzender Yosemite Sam 5

George Murdock
als Acme VP, Unfairly Promoted

Leo Rossi
als Acme VP, Climbing to theTop

Archie Hahn
als Stuntregisseur

Allan Graf
als Vernehmungsbeamter

Austyn Cuccia
als M

Marie-Claude Jacques
als Blumenverk

Michael Azria
als Kellner Paris

Dan Romanelli
als Studiomanager

Ryan O'Dell
als Fahrer Bugs Bunny

Arturo Gil
als Tanzender Yosemite Sam 2

Gabriel Pimentel
als Tanzender Yosemite Sam 3

Steve Babiar
als Tanzender Yosemite Sam 4

Die Handlung von Looney Tunes: Back in Action

In einer Welt, die der unseren recht ähnlich ist, interagieren lebendige Menschen wie du und ich mit Warner-Cartoon-Charakteren. Die vom selbstherrlichen Auftreten ihres Kollegen Bugs Bunny enttäuschte Ente Duffy Duck macht sich gemeinsam mit Stuntman Bobby Delmont (Brendan Fraser) auf nach Australien, um Down Under nach Bobbys verschollenem Familienvermögen zu forschen. Den beiden dabei immer dicht auf der Spur: Bugs Bunny sowie die charmante Studiochefin Kate (Jenna Elfman).

In der Tradition von "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" und "Space Jam" paart "Gremlins"-Direktor Joe Dante Zeichentrick mit Live Action Entertainment. Mit Brendan Fraser und Steve Martin in den menschlichen Hauptrollen entstand ein Film, der als Weihnachtstip auch für reifere Semester geeignet ist.

Daffy Duck hat genug vom Hollywood-Rummel um Bugs Bunny. Gemeinsam mit dem kürzlich gefeuerten Stuntman Bobby Delmont startet die lispelnde Ente ein Abenteuer, dass sie bis ans Ende der Welt führt - um den von Bobbys Vater vermissten blauen Diamanten zu finden, und um Bugs Bunny und der Studiochefin zu entkommen.

Daffy Duck, Schauspieler bei Warner Bros., will nicht mehr die zweite Geige hinter Bugs Bunny spielen und rebelliert. Prompt wird der Enterich von der Studio-Vizechefin Kate gefeuert und landet so in den Armen von Wachmann DJ Drake. Der will seinen Vater aus den Klauen des dämonischen Mr. Chairman, der alle Menschen in Affen verwandeln möchte, befreien. Es beginnt eine wilde Hatz, der sich Kate nebst Bugs schleunigst anschließen - denn im Hause Warner hat man erkannt, dass ein Hase ohne Ente nur das halbe Geschäft bedeutet.

Kritik zu Looney Tunes: Back in Action

Nach dem damals revolutionären "Falsches Spiel mit Roger Rabbit" (1988) und dem ähnlich gelagerten "Space Jam" (1996) präsentiert Warner Bros. mit "Looney Tunes - Back in Action" erneut einen fulminanten Mix aus Zeichentrick- und Realfilm. Auf technisch höchstem Niveau umgesetzt wurde die respektlose Spionage-Komödie von Regie-Veteran und "Gremlins"-Macher Joe Dante. Dabei liefern sich - auf verbaler wie auf physischer Ebene - die Animations-Evergreens Bugs Bunny und Daffy Duck einen köstlich-komischen Schlagabtausch mit Hollywood-Stars wie Brendan Fraser, Jenna Elfman und Steve Martin. Trotz hanebüchener Story, die bei diesem Slapstick-Feuerwerk ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielt, dürfte ein breites Publikum für dieses Family-Entertainment-Produkt zu gewinnen sein und dem Verleih - wie schon bei den erwähnten Vorgängern - Besucherzahlen in Millionenhöhe bescheren.

Nach mehreren Regiearbeiten für die TV-Serie "Night Visions" und Verpflichtungen als ausführender Produzent meldet sich der Ex-Roger-Corman-Schüler Joe Dante erstmals seit "Small Soldiers" mit einer großen Kinoarbeit zurück. Dabei durfte der ausgewiesene Experte in Sachen Horror, Science-fiction und Animation seine geballte Erfahrung in die Waagschale werfen. Denn die Figuren und deren Interaktion spielen eine weitaus wichtigere Rolle als die etwas wirre Story, die ungefähr so abläuft: Daffy Duck, langjähriger Vertragsschauspieler bei Warner Bros., will nicht mehr die zweite Geige hinter Bugs Bunny spielen und rebelliert. Prompt wird der Enterich wegen Aufmüpfigkeit von der Studio-Vizechefin Kate (wechselt ihr sexy Outfit schneller als ihre Miene: Jenna Elfman) gefeuert. So landet Daffy in den Armen von DJ Drake (Brendan Fraser variiert seinen "Mumien"-Part), einem Wachmann mit Stuntman-Ambitionen. Der will seinen Vater, den Spione spielenden Kinostar Damian Drake (treffend besetzt: Ex-Bond Timothy Dalton), aus den Klauen des dämonischen Mr. Chairman (Steve Martin als völlig überdrehter Hampelmann), der alle Menschen in Affen verwandeln möchte, befreien. Dazu benötigt Chairman einen blauen Diamanten, der sich in Afrika befinden soll. Es beginnt eine wilde Hatz, der sich die putzige Kate nebst Bugs natürlich schleunigst anschließen - denn im Hause Warner hat man inzwischen erkannt, dass ein Hase ohne Ente nur das halbe Geschäft bedeutet.

Wie gesagt, die Handlung ist reine Nebensache bei dieser megaflott geschnittenen, von originellen Einfällen beinahe platzenden und vor anarchischem Bild- und Wortwitz überbordenden Gag-Kanonade. Daneben werden noch Filmklassiker wie Hitchcocks "Psycho" oder Lucas' "Krieg der Sterne" genüsslich durch den Kakao gezogen, eine Menge weiterer berühmter Animationsfiguren vorgeführt - darunter Schweinchen Dick, der Kater Sylvester und das putzige Vögelchen Tweety - und ein paar "reale" Stars wie Heather Locklear, Joan Cusack oder Ex-Wrestler Bill Goldberg zu Kurzauftritten gebeten. Wie perfekt Live Action und Animation inzwischen miteinander verknüpft werden können, verdeutlicht unter anderem diese Szene: Der gezeichnete Daffy Duck springt auf der Flucht vor Brendan Fraser problemlos in ein Kulissenbild, das gerade über das Studiogelände getragen wird. Ganz anders der Schauspieler, der mit einem gewagten Sprung hinterher will - er reißt nur ein riesiges Loch ins Gemälde. Rasante Unterhaltung, eine durchaus selbstironische Betrachtung des Studiosystems, süperbe Tricktechnik und ein Großaufgebot an namhaften Künstlern - das sind die Highlights von "Looney Tunes - Back in Action". lasso.

Wertung Questions?

FilmRanking: 27803 -122

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Plakat des Films: Looney Tunes: Back in Action
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 04.12.2003

USA 2003

Länge: 1 h 31 min

Genre: Animation

Originaltitel: Looney Tunes: Back in Action

Regie: Joe Dante

Drehbuch: Larry Doyle

Musik: Jerry Goldsmith

Produktion: Paula Weinstein, Bernie Goldmann

Kostüme: Mary E. Vogt

Kamera: Dean Cundey

Schnitt: Marshall Harvey, Rick W. Finney

Ausstattung: Bill Brzeski, Paul Sonski

Website: http://www.looneytunes.de