Rainer Werner Fassbinders Satire aufs Wirtschaftswunderland.

Kinostart: 06.06.2002

Barbara Sukowa

Barbara Sukowa
als Lola

Armin Mueller-Stahl

Armin Mueller-Stahl
als von Bohm

Mario Adorf

Mario Adorf
als Schukert

Matthias Fuchs
als Esslin

Helga Feddersen
als Frau Hettich

Karin Baal
als Lolas Mutter

Ivan Desny
als Wittich

Elisabeth Volkmann
als Gigi

Hark Bohm
als Volker

Karl-Heinz Hassel
als Timmerding

Rosel Zech
als Frau Schuckert

Christine Kaufmann
als Susi

Y Sa Lo
als Rosa

Günther Kaufmann
als G.I.

Isolde Barth
als Frau Volker

Karsten Peters
als Verleger

Harry Baer
als erster Demonstrant

Sonja Neudorfer
als Frau Fink

Rainer Will
als zweiter Demonstrant

Nino Korda
als Mann mit Fernseher

Herbert Steinmetz
als Concierge

Raúl Giménez
als erster Kellner

Andrea Heuer
als Bibliothekarin

Udo Kier
als zweiter Kellener

Juliane Lorenz
als Verk

Maxim Oswald
als Gro

Helmut Petigk
als Rausschmei

Marita Pleyer
als Rahel

Ulrike Vigo
als kleine Marie

Handlung

In einer westdeutschen Kleinstadt übernimmt 1957 der aus dem Osten geflüchtete von Bohm (Armin Mueller-Stahl) das Baudezernat und möchte der herrschenden Korruption ein Ende bereiten. Die gut funktionierende Maschinerie um den Baulöwen Schuckert (Mario Adorf) wird allerdings nur kurz gestört: Von Bohm verliebt sich in Lola (Barbara Sukowa), den Star des Bordells "Villa Fink". Nach ihrer Heirat muss von Bohm erkennen, dass er selbst ein Teil des Systems geworden ist.

Zweiter Teil von Rainer Werner Fassbinders "Wirtschaftswunder-Trilogie" mit dem westdeutschen Kinodebüt des DDR-Schauspielers Armin Mueller-Stahl. Mueller-Stahl wurde für seine Rolle mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet.

In Coburg tanzen 1957 die Honoratioren der Stadt nach der Pfeife von Baulöwe Schuckert, dessen Villa Fink als getarntes Bordell fungiert. Der neue Baudezernent von Bohm, der nicht korrumpierbar ist, wird zum Außenseiter. Er lernt die schöne Marie-Louise kennen, die ein Doppelleben als Kleinstadthure Lola führt, um sich und ihre kleine Tochter durchzubringen. Als Schuckert von Bohm die Augen öffnet, gibt der nach anfänglichem Widerstand auf, arrangiert sich mit Schuckert, heiratet Lola und zieht ins prächtige Eigenheim.

Kritik

Rainer Werner Fassbinders geniale Satire aufs florierende Wirtschaftswunderland Westdeutschland und die restaurative Atmosphäre der Adenauer-Ära der 50er Jahre ist ein mitreißendes Meisterwerk. Das einfach toll inszenierte Spiel um Liebe, Eifersucht, Ehrlichkeit, Korruption, Heuchelei, fragwürdige Moral, schönen Schein und spießiges Lebensglück ist lustvoll ironische melodramatische Komödie in den Bonbonfarben der Zeit. Mario Adorf steckt als skrupelloser Baulöwe jeden in die Tasche und nimmt seinen Unternehmer aus "Kir Royal" vorweg.

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Info

Plakat des Films: Lola
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 06.06.2002

BRD 1981

Länge: 1 h 55 min

Genre: Drama

Originaltitel: Lola

Regie: Rainer Werner Fassbinder

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder, Pea Fröhlich, Peter Märthesheimer

Musik: Peer Raben

Produktion: Rainer Werner Fassbinder, Horst Wendlandt

Kostüme: Barbara Baum, Egon Strasser

Kamera: Xaver Schwarzenberger

Schnitt: Juliane Lorenz, Franz Walsch

Ausstattung: Rolf Zehetbauer, Helmut Gassner

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