Mit geballter Schauspielprominenz besetzter Film über eine illustre Reisegruppe, die der Kutsche mit dem flüchtenden französischen Königspaar folgt.

Kinostart: 05.05.1984

Die Handlung von Flucht nach Varennes

Im Jahr 1791 folgt eine Reisegruppe mehr oder weniger zufällig der Kutsche, in der sich König Ludwig XVI. und seine Frau Marie-Antoinette auf der Flucht aus Frankreich befinden. Zu den Reisenden zählen der radikale amerikanische Patriot Thomas Paine, der Autor und Pornograph Restif de la Bretonne, der ebenso eitle wie altersmüde Giacomo Casanova und die Comtesse de la Borde, ihres Zeichens Vertraute der Königin mit mehreren mysteriösen Paketen und ihrem Friseur im Gepäck.

Kritik zu Flucht nach Varennes

Dialogfreudiger Film über die Auswirkungen der Französische Revolution. Ettore Scola nimmt die historische, letztendlich scheiternde Flucht von Ludwig XVI. als Aufhänger dafür, eine illustre Reisgruppe auf den gleichen Weg zu schicken. Scolas Lieblingsschauspieler Marcello Mastroianni ("Eifersucht auf Italienisch") spielt den altersmüdem Casanova, die anderen Reisenden werden unter anderem von Harvey Keitel, Hanna Schygulla, Jean-Louis Barrault und Jean-Claude Brialy verkörpert. Während verschiedene Lebensstile und Haltungen aufeinanderprallen, bleibt der dramatische Höhepunkt aus: die Gefangennahme des Königs wird nur nebenbei gezeigt.

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Info

Plakat des Films: Flucht nach Varennes

Kinostart: 05.05.1984

Frankreich/Italien 1983

Länge: 2 h 2 min

Genre: Drama

Originaltitel: La nuit de Varennes

Regie: Ettore Scola

Drehbuch: Sergio Amidei, Ettore Scola

Musik: Armando Trovaioli

Produktion: Renzo Rossellini

Kamera: Daniele Nannuzzi, Michele Cristiani