Dune

Eindrückliches Episodendrama aus dem Iran, in dem ein System gezeigt wird, in dem niemand unschuldig bleiben kann.

Kinostart: 05.11.2020

Die Handlung von Doch das Böse gibt es nicht

Mohammad Rasoulof, der trotz Verurteilung im Iran weiter Filme produziert, schreibt und inszeniert, zuletzt wurde er für seine Regiearbeit "A Man of Integrity" 2017 in Un certain regard des Festival de Cannes prämiert, beschäftigt sich in "Sheytan vojud nadarad/There is no evil/Es gibt kein Böses" trotz des Titels mit dem Bösen. Es ist zu Anfang nur nicht offensichtlich, auch wenn einem bei der auch leise humorvollen Schilderung des Alltags eines gutmütigen Mannes, der Frau und Tochter abholt, mit ihnen einkaufen geht, sich um die Mutter kümmert, bisweilen mulmig wird. Erst am Ende der ersten und stärksten Episode wird mit einem Paukenschlag klar, warum die Hauptfigur zum Schlafen Tabletten nimmt. Der Mann arbeitet im Gefängnis, ist aber nur ein Rad im Getriebe des Vollzugs der Todesstrafe. Das Böse schildert Rasoulof wie in "A Man of Integrity" als systemimmanent. Dass es daraus kein Entrinnen - oder nur für einen hohen Preis - gibt, demonstrieren eindrücklich die weiteren drei Episoden.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 05.11.2020

Genre:

Originaltitel: Sheytan vojud nadarad