Eingängig und nachhaltig erzähltes und sensibel fotografiertes Drama um eine deutsche Urlauberin, die versucht Bootsflüchtlingen zu helfen.

Kinostart: 17.05.2012

Sabine Timoteo

Sabine Timoteo
als Nathalie

Friedrich Mücke

Friedrich Mücke
als Paul

Hubert Koundé
als Zola

Álex González
als Jos

Nathalie Poza
als Carla

Alba Alonso
als Marielle

Dami Adeeri
als Mamadou

Ansoumane Bangoura
als Said

Esosa Omo
als Monama

Ndeye Maguatte
als Vida

Primo Jose
als Manu

Manuel Maestro
als Fele

Mikel Martin
als Juan

David Polaina
als Raul

Miguel Such
als Gerome

Raquel Arigita
als Sofia

Die Handlung von Die Farbe des Ozeans

Eine deutsche Touristin erlebt am Strand von Gran Canaria die Ankunft eines Bootes mit afrikanischen Flüchtlingen und versucht, den Verdurstenden mit Wasser zu helfen. Sie baut eine Art Freundschaft zu einem Vater und seinem kleinen Sohn auf, für deren Abschiebung ein zynischer spanischen Polizist sorgen will. Trotz ihrer Unterstützung kann sie den Mann nicht retten und muss mit ansehen, wie nicht nur die Rigorosität von Behörden Leben und Hoffnung mit Wucht zerstören.

Eine deutsche Touristin erlebt am Strand von Gran Canaria die Ankunft eines Bootes mit afrikanischen Flüchtlingen und versucht, den Verdurstenden mit Wasser zu helfen. Sie baut eine Art Freundschaft zu einem Vater und seinem kleinen Sohn auf, für deren Abschiebung ein zynischer spanischen Polizist sorgen will. Trotz ihrer Unterstützung kann sie den Mann nicht retten und muss mit ansehen, wie nicht nur die Rigorosität von Behörden Leben und Hoffnung mit Wucht zerstören.

Eine deutsche Urlauberin versucht in Gran Canaria, Bootsflüchtlingen zu helfen. Eingängig und nachhaltig erzählte und sensibel fotografierte Geschichte, die ein brisantes, politisches und humanitäres Thema aufgreift.

Kritik zu Die Farbe des Ozeans

Drama um eine deutsche Urlauberin, die auf den kanarischen Inseln versucht, afrikanischen Bootsflüchtlingen zu helfen.

"Flüchtlingsdrama vor kanarischer Küste", " 15 Bootsflüchtlinge auf dem Meer gestorben", lauteten Überschriften in den Zeitungen, inzwischen ist das Thema nur noch Stoff für Kurzmeldungen. Um Nachhaltigkeit bemüht sich Maggie Peren, die ohne zu moralisieren oder belehren zu wollen, ein brisantes, politisches und humanitäres Problem aufgreift. Erst mit der 18. Drehbuchfassung waren sie und ihre Produzenten Boris Jendreyko und Thomas Klimmer zufrieden, das Resultat ist ein bewegendes Drama ohne Sozialkitsch, das realitätsnah die Schicksale dreier Menschen geschickt verwebt - das der deutschen Urlauberin, die den Boatpeople helfen will und deren Beziehung zu ihrem pragmatischen Freund dadurch in eine Krise gerät, das eines Afrikaners, der seinem Sohn um jeden Preis ein menschenwürdiges Leben in Europa ermöglichen will, und das des spanischen Grenzpolizisten, der die Gesetze rigide anwendet und dabei vergisst, dass auch seine Drogen gefährdete Schwester Beistand braucht.

Der Film wertet nicht, sondern stellt Positionen nebeneinander, das bilderbuchgleiche Urlaubsparadies Gran Canarias und die harte Wirklichkeit der Flüchtlinge, die trotz Abschiebung und Verfolgung ihre Hoffnung nicht aufgeben wollen. Alle Beteiligten sind in eine Situation hineinkatapultiert, die ihnen viel abverlangt, dem Afrikaner sehr viel Mut und Selbstaufgabe, der Frau Zivilcourage und dem Beamten (zu späte) Einsicht. "Die Farbe des Ozeans" spiegelt hier nicht das beliebte Blau des Urlaubs und der Entspannung wider, sondern Angst, Gefahr und Tod. Der Ozean als Falle. Die Geschichte von überforderten Behörden, gejagten Flüchtlingen und ein bisschen Menschlichkeit ist eingängig erzählt. Die sensible Kameraführung von Armin Franzen, die sich auf Gesichter richtet und nicht voyeuristisch, aber ganz realistisch endloses Elend und Verzweiflung einfängt, emotionalisiert und konfrontiert den Zuschauer letztendlich mit der Frage, ob die Festung Europa ihren Reichtum wirklich auf Kosten der Ärmsten der Armen verteidigen muss. mk.

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Info

Plakat des Films: Die Farbe des Ozeans
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 17.05.2012

Deutschland/Spanien 2011

Länge: 1 h 32 min

Genre: Drama

Originaltitel: Die Farbe des Ozeans

Regie: Maggie Peren

Drehbuch: Maggie Peren

Musik: Marc-Sidney Müller, Caro Heiss

Produktion: Thomas Klimmer, Boris Jendreyko

Kostüme: Manuel Bonillo, Ruth Sempere

Kamera: Armin Franzen

Schnitt: Simon Blasi

Ausstattung: Julian R. Wagner

Website: http://www.diefarbedesozeans.de