Überdrehte Sportparodie mit Will Ferrell und Jon Heder als Eiskunstlaufpaar.

Kinostart: 10.05.2007

Will Ferrell

Will Ferrell
als Chazz

Jon Heder

Jon Heder
als Jimmy

Will Arnett

Will Arnett
als Stranz

Jenna Fischer
als Katie

William Fichtner
als Darren

Amy Poehler
als Fairchild

Nick Swardson
als Hector

Romany Malco
als Jesse

Rob Corddry
als Bryce

Craig T. Nelson
als Trainer

Brian Boitano
als Punktrichter

Peggy Fleming
als Punktrichterin

Dorothy Hamill
als Punktrichterin

Scott Hamilton

Handlung

Sie zählten einst zur Weltspitze - aber als die beiden rivalisierenden Eiskunstläufer Chazz Michael Michaels (Will Ferrell) und Jimmy MacElroy (Jon Heder) sich beim Wettbewerb der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City gegenseitig verprügeln, ist Schluss mit dem Profisport. Beiden wird die Goldmedaille aberkannt und sie werden für immer gesperrt. Doch dreieinhalb Jahre später haben sie ein Schlupfloch im Reglement entdeckt: Sie dürfen im Paarlauf antreten - gemeinsam. Nun flammt der alte Streit zwischen ihnen wieder auf.

"Napoleon Dynamite"-Freak Jon Heder und der überaus sportive Star-Komiker Ferrell ("Ricky Bobby") bilden ein ungemein seltsames Paar in einer Sportkomödie, deren Humor "voll auf die Nüsse" zielt - mit olympischen Gags, schrägen Typen und einer verrückten Grundidee.

Buchstäblich am Höhepunkt ihrer Karriere schlittern Chazz und Jimmy in ihr sportliches Verhängnis. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City schaffen es die beiden Eiskunstlauf-Rivalen erst nach ganz oben auf das Siegertreppchen, nur um dann dort eine handfeste Prügelei zu beginnen. Eine Sperre auf Lebenszeit ist die Folge. Doch ein paar Jahre später finden beide ein Schlupfloch im Regelwerk und starten als Männerpaar in der Paar-Disziplin.

Buchstäblich am Höhepunkt ihrer Karriere schlittern Chazz und Jimmy in ihr sportliches Verhängnis. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City schaffen es die beiden Eiskunstlauf-Rivalen erst nach ganz oben auf das Siegertreppchen, nur um dann dort eine handfeste Prügelei zu beginnen. Die Konsequenz ist eine Sperre auf Lebenszeit. Doch ein paar Jahre später finden beide ein Schlupfloch im Regelwerk und starten als Männerpaar in der Paar-Disziplin. Komplikationen mannigfalter Art sind die Folge.

Kritik

Die komödiantische Kür von Komödien-Ass Will Ferrell und "Napoleon Dynamite"-Star Jon Heder als männliches Eiskunstlaufpaar erweist sich als perfektes Beispiel für die Neue Schule ganz besonders absurder Hollywood-Komödien.

Nach Fußball ("Kicking and Screaming)" und NASCAR ("Ricky Bobby - König der Rennfahrer") stürzt sich Ferrell gewohnt unerschrocken uneitel erneut in eine überdrehte Sportparodie. Wie bereits schon in "Der Anchorman" spielt er hier als der Eiskunstlauf-Champion Chazz Michael Michaels einen selbstüberzeugten Macho, dessen zu kurz gekommener Grips in keiner Relation zu seinem aufgeblasenen Ego steht. In die geschniegelt gefönten Haare (ein visueller Gag, der allein für etliche Lacher gut ist) gerät er sich mit seinem Eislauf-Rivalen Jimmy MacElroy, den Heder als verweichlicht-feminines Mannkind anlegt. Bei der Meisterschaftskür in den ersten Szenen des Films trägt Jimmy passenderweise ein opulentes Pfauenkostüm, während der versoffene Sexjunkie Chazz mit Lederweste und feister Plauze an einen aufgeschwemmten Jim Morrison erinnert. Ihre anschließende Schlägerei auf dem Siegerpodium führt zu beider Ausschluss vom Sport auf Lebenszeit. Nach mehreren Jahren in schmachvollen Jobs verbrachter Zwangspause ermöglicht ihnen eine Regellücke, in ihr früheres Leben von Glanz und Gloria zurückzukehren. Der Haken: Die Streithähne müssen als Paar antreten und somit gegenseitiges Vertrauen entwickeln und - für sie unangenehm (und den Zuschauer äußerst amüsant) - hautnahen Körperkontakt ertragen. Vor dem Triumph beim Weltmeisterschaftfinale gilt es dann noch diverse Hürden wie eiskalt skrupellose Kollegen (Amy Poehler und Will Arnett), heiße Herzensangelegenheiten und den womöglich fatalen "Eisernen Lotus" zu meistern.

Die beiden vorrangig werbecliperfahrenen Regisseure, Will Speck und Josh Gordon, arbeiten mit einem von insgesamt vier Autoren verfassten Drehbuch, das die Protagonisten auf relativ dünnes Plot-Eis schickt. Dabei sind es die bestechend lustige Buddychemie, schnittige Slapstickeinlagen und die dank ausgezeichneter CGI-Unterstützung gedrehten prunkvollen Pirouetten und makellosen Dreifachsprünge, die dem Unterhaltungswert dieser Buddykomödie mächtig auf die Sprünge helfen. Der Ton ist wie bei "Zoolander" (dessen Star Ben Stiller tritt als Produzent auf) unverhohlen homoerotischer Natur; der größte Gag und Aufhänger eindeutig die gezwungene Partnerschaft von zwei Männern, in der einer davon wesentlich weniger subtil als schon beim verrückten Paar die Frauenrolle übernimmt. Das herzig-herbe Zusammenspiel der letztlich dick befreundeten Buddies, die mit ihrer aufgemotzten "Feuer und Eis"-Nummer die Siegfried und Roy des Schlittschuhlaufs sein könnten, erweist sich als zündender Spaß. ara.

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Info

Plakat des Films: Die Eisprinzen
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 10.05.2007

USA 2007

Länge: 1 h 33 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Blades of Glory

Regie: Will Speck, Josh Gordon

Drehbuch: John Altschuler, Dave Krinsky, Craig Cox, Jeff Cox

Musik: Theodore Shapiro

Produktion: Ben Stiller, Stuart Cornfeld, John L. Jacobs

Kostüme: Julie Weiss

Kamera: Stefan Czapsky

Schnitt: Richard Pearson

Ausstattung: Stephen Lineweaver

Website: http://movies.universal-pictures-international-germany.de/dieeisprinzen

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