Ein ehemaliger SS-Offizier arbeitet nach dem Krieg als Hotelportier und begegnet der Frau wieder, mit der in einem Konzentrationslager eine morbide Liebesbeziehung unterhielt.

Kinostart: 14.02.1975

Handlung

Ein ehemaliger SS-Offizier, der nach dem Krieg in Wien als unbescholtener Hotelportier arbeitet, begegnet 1957 in seinem Hotel einer Frau, zu der er in einem Konzentrationslager eine morbide Liebesbeziehung unterhalten hatte. Als sich die beiden wieder erkennen, scheint die Frau nicht etwa an Strafe oder Rache zu denken, sondern gibt sich erneut in sadomasochistischer Hörigkeit dem Portier hin.

Kritik

Liliana Cavanis "Skandalfilm" fasziniert mit seiner gewagten Thematik und atmosphärischen Dichte, die nachhaltig Eindruck bei Publikum und Kritikern hinterließen. Die Erotik und Brutalitäten des Films wirken zunächst irritierend, da die Regisseurin hier die Faszination des Bösen auf den sexualpathologischen Aspekt reduziert. Was den Film über seinen kontrovers diskutierten Inhalt hinaus sehenswert macht, sind die hervorragenden schauspielerischen Leistungen aller Darsteller, allen voran Dirk Bogardes, der die Rolle des Portiers auf unnachahmliche Weise interpretiert.

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Info

Plakat des Films: Der Nachtportier
  • FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe

FSK: ab 18

Kinostart: 14.02.1975

Großbritannien/Italien 1973

Länge: 1 h 59 min

Genre: Drama

Originaltitel: Il portiere di notte

Regie: Liliana Cavani

Drehbuch: Liliana Cavani, Italo Moscati

Musik: Daniele Paris

Kamera: Alfio Contini