Neue Abenteuer von Kevin Smiths populären Losern Dante und Randal, die jetzt das Fast-Food-Geschäft und Verantwortung entdecken.

Kinostart: 12.07.2007

Brian O'Halloran
als Dante Hicks

Jeff Anderson
als Randal Graves

Rosario Dawson

Rosario Dawson
als Becky

Handlung

Seit ein Feuer ihren Laden zerstört hat, müssen Dante (Brian O'Halloran) und Randal (Jeff Anderson) im Fast-Food-Restaurant Mooby's jobben - mit Nerds wie Elias (Trevor Fehrman). Eigentlich will Dante mit seiner dominanten Verlobten Emma (Jennifer Schwalbach) morgen nach Florida ziehen, obwohl er seine hübsche Chefin Becky (Rosario Dawson) viel sympathischer findet. Weil selbst die Drogendealer Jay (Jason Mewes) und Silent Bob (Kevin Smith) ihm gefolgt sind, denkt Dante ernsthaft darüber nach, endlich erwachsen zu werden.

Lieber spät als nie: Die Fortsetzung zu Kevin Smiths Filmdebüt, das ihn zur Indie-Kultfigur erhob, ist noch genauso frech, spontan, respektlos und voller Popkultur-Zitate ("Star Wars" vs. "Der Herr der Ringe") wie einst. Cameos und kruder Humor würzen scharf.

Nachdem ihr alter Laden, der kleine Quickstop, abbrannte, verkaufen die Buddies Dante und Randal jetzt Fast Food. Am letzten Arbeitstag von Dante, der mit seiner Verlobten nach Florida zieht, wird wieder über Gott und die Welt, "Star Wars" und Sex diskutiert. Schließlich ziehen Melancholie und Abschiedsschmerz, aus einer unerwarteten Richtung aber auch Hoffnung auf Freundschaft und wahre Liebe ein.

Nachdem ihr alter Laden, der kleine Quick Stop, abbrannte, haben die Buddies Dante und Randal dem Jobben im Supermarkt den Rücken zugekehrt und verkaufen jetzt Fast Food. Am letzten Arbeitstag von Dante, der mit seiner Verlobten nach Florida ziehen will, wird wieder über Gott und die Welt, "Star Wars" und natürlich Sex ausgiebig diskutiert. Schließlich ziehen Melancholie und Abschiedsschmerz, aus einer unerwarteten Richtung aber auch Hoffnung auf Freundschaft und wahre Liebe ein.

Kritik

Die Rückkehr des debattierenden Duos, das Autor-Regisseur Kevin Smith zum Darling des Independentkinos machte.

13 Jahre nach "Clerks" und Smiths Low-Budget-Liebeserklärung an die Popkultur und den "dirty talk" hat sich manches verändert. Das Leben der Freunde Dante und Randal hat Farbe und Format (damals 16, jetzt 35 mm) bekommen, allerdings fiel ihr Arbeitsplatz, der kleine Quickstop-Shop, dem Feuer und damit Terroristen zum Opfer - wie Randal spontan schlussfolgert. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen arbeiten die zwei jetzt bei einer Fast-Food-Filiale von "Mooby's", vor dessen Fensterfront die schräg-komischen, nun auch bibelfesten Drogendealer Jay und Silent Bob, Publikumsfavoriten des Vorgängers, Wurzeln geschlagen haben. Wie schon im Original ist Dante (Brian O'Halloran) praktizierte Vernunft und steht trotz geballter physischer Unauffälligkeit wieder zwischen zwei Frauen - seiner Verlobten, mit der er sich am nächsten Tag nach Florida und in ein geordnetes bürgerliches Leben verabschieden will, und seiner Chefin Becky (Rosario Dawson), mit der ihn ein delikates Geheimnis verbindet. Kindskopf Randal (Jeff Anderson) ist wieder gelebtes Chaos, provoziert einen verklemmten Jungkollegen, beschimpft die Kunden und beginnt Impulsivkonversationen über Themen, die die Menschheit beschäftigen. Das Spektrum ist dabei beachtlich. Verdienen die Transformers wirklich einen Kinofilm, ist Peter Jacksons "Ring"- Trilogie nur ein verkümmerter Wurm im Vergleich zu George Lucas' Sternenkriegern, ist Anne Frank eigentlich Helen Keller oder umgekehrt und gibt es sinnvolle Verkehrsvorschriften für orale Sexpraktiken?

Gearbeitet wird kaum, geredet aber ohne Pausenknopf, während sich ein paar Kunden, darunter die Gaststars Ben Affleck und Jason Lee, enge Freunde des Regisseurs, vor dem Counter verlieren. Ein amüsanter Ton zieht sich durch diese anspruchslos bebilderte Talkshow und Typenparade, in der schließlich auch Romantik Einzug hält, auch wenn ein befreiendes Liebesgeständnis leicht unorthodox vor dem Hintergrund von praktiziertem Tiersex (im Off) in die staunende Welt entlassen wird. Von einer animalischen Komödie muss deshalb noch lange nicht die Rede sein, wohl aber von einer animierenden. kob.

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Info

Plakat des Films: Clerks 2
  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 12.07.2007

USA 2006

Länge: 1 h 37 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Clerks II

Regie: Kevin Smith

Drehbuch: Kevin Smith

Musik: James L. Venable

Produktion: Scott Mosier, Kevin Smith

Kostüme: Roseanne Fiedler

Kamera: David Klein

Schnitt: Kevin Smith

Ausstattung: Robert Holtzman