Sophia Loren stellt Anthony Quinn in den Schatten.

Kinostart: 01.04.1955

Handlung

Der römische General Ezio versagt, als er mit Hunnenkönig Attila, der Kaiser Valentinian in Ravenna bedroht, Friedensbedingungen aushandeln soll. Er wird wegen Verrat eingekerkert und lehnt das Angebot von Valentinians Schwester Honoria ab, sie zu heiraten, um den Bruder loszuwerden. Honoria bietet sich Attila an. Der lässt sie töten und plündert mit seinen Horden Italien. Ezio, wieder Führer der Armee, kommt im Kampf ums Leben. Vor den Toren Roms verhindert ein plötzlicher Sturm Attilas Sieg. Die Hunnen ziehen sich zurück.

Attila und die Hunnen versuchen, das Weströmische Reich zu erobern. Papst Leo I. setzt jedoch alles daran, einen Erfolg dieses Feldzuges zu verhindern.

Kritik

Die Koproduktion von Carlo Ponti und Dino De Laurentiis war mit "Die Irrfahrten des Odysseus" (Kirk Douglas) der Versuch, international mit Monumentalfilmen Fuß zu fassen. "Odysseus" funktionierte, "Attila" scheiterte. Was nicht an der passablen Action lag. Anthony Quinn langweilte mit Sprüchen wie "Heute Rom - morgen die Welt!". Wesentlich besser Sophia Loren, die 1953 zehn (!) Filme in zwölf Monaten gedreht hatte, attraktiv aussah, gut rüberkam, sich einen Namen machte und Quinn in den Schatten stellte.

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Info

Plakat des Films: Attila, die Geißel Gottes
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 01.04.1955

Frankreich/Italien 1954

Länge: 1 h 20 min

Genre: Action

Originaltitel: Attila, flagello di Dio

Regie: Pietro Francisci

Drehbuch: Ennio De Concini, Ivo Perilli, Primo Zeglio, Claude-André Puget, Frank Gervasi

Musik: Enzo Masetti

Produktion: Dino De Laurentiis, Carlo Ponti

Kamera: Karl Struss, Aldo Tonti