Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde. Vom "Nomaden der Lüfte"-Gespann.

Kinostart: 25.02.2010

Handlung

Delphine tanzen wie choreographiert ihr Ballett, Fischschwärme drehen sich in immer schnellerem Kreis. Vielerlei Arten finden Unterschlupf in einem alten Schiffswrack. Wale durchpflügen die Weltmeere. Krabben marschieren im Gleichschritt wie eine Armee. Das farbenprächtige und nicht immer stille Universum. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt es an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.

Delphine tanzen wie choreographiert ihr Ballett, Fischschwärme drehen sich in immer schnellerem Kreis. Vielerlei Arten finden Unterschlupf in einem alten Schiffswrack. Wale durchpflügen die Weltmeere. Krabben marschieren im Gleichschritt wie eine Armee. Das farbenprächtige und nicht immer stille Universum. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern erforscht und filmt es an 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis.

Kritik

Faszinierende Doku mit atemberaubenden Bildern über die Bewohner der Weltmeere und den artenreichsten Lebensraum des Planeten Erde.

"Ozean? Was ist das - ein Ozean?" Mit dieser naiven Frage eines Kindes beginnt der Ausflug in die "Unterwelt" ohne komplizierte wissenschaftliche Erklärungsversuche oder verwirrende Zahlenkomplexe. Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, die 2001 mit "Nomaden der Lüfte" über das Leben der Zugvögel den Naturdokumentarfilm revolutionierten, gehen diesmal nicht in die Luft, sondern in die Tiefen der Meere.

An 54 Drehorten vom englischen Cornwall über Französisch-Polynesien bis hin zur Pleanu-Insel in der Antarktis spüren die beiden den Geheimnissen der Schöpfung nach, machen sie für das menschliche Auge sichtbar. Dabei komponieren sie die Reise ins Ungewisse wie eine Symphonie in mehreren Sätzen, verzieren sie mit sprachlicher Poesie, ohne die Bilder damit zu überfrachten. Da tanzen Delphine wie choreographiert ihr Ballett, drehen sich Fischschwärme in immer schnellerem Kreis, finden diverse Arten Unterschlupf in einem alten Schiffswrack namens Veronika -wie die verblichenen Buchstaben am Bug enthüllen. Da durchpflügen Wale die Weltmeere, verstecken sich bizarre Wesen in Korallenriffen oder Felsformationen, marschieren Kraken und Krabben im Gleichschritt wie eine Armee. Ein farbenprächtiges und nicht immer stilles Universum mit ungewohnten Lauten. Ein Expertenteam von Tauchern, Technikern und Wissenschaftlern suchte nach den Ursprüngen des Lebens und entdeckte einen einzigartigen, aber bedrohten Artenreichtum. Eingesetzt wurden neueste Beleuchtungs- und Kameratechniken, die größtmögliche Nähe erlaubten.

Ausgangspunkt war die Idee für einen Spielfilm über einen Helden, der Wale beschützt, doch irgendwann merkten die Regisseure, dass sich das spezifische Thema immer mehr ausweitete. Statt eine Geschichte zwischen Mensch und Meeresbewohner zu verknüpfen, konzentrierten sie sich darauf, die Tür zu einer fremden Welt zu öffnen, die Tiere beim Schwimmen und Tauchen zu begleiten. Das Resultat von drei Jahren schreiben und planen und vierjährigen Dreharbeiten ist ein beeindruckendes Spektakel voller magischer Momente und wilder Lust am Unbekannten. Die Zerstörung des Paradieses durch den Homo Sapiens spart dieser Dokumentarfilm nicht aus, sondern zeigt drastisch die Vermüllung der Gewässer und Eingriffe in den Kreislauf der Natur und warnt: "Es gibt keinen Ersatzplaneten". mk.

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