Turbulente Actionkomödie über eine reiche und eine arme Mexikanerin, die als Bankräuberinnen Gemeinsamkeiten entdecken.

Kinostart: nicht bekannt

Salma Hayek

Salma Hayek
als Sara

Penélope Cruz

Penélope Cruz
als Maria

Steve Zahn

Steve Zahn
als Quentin

Dwight Yoakam
als Jackson

Sam Shepard
als Bill Buck

Denis Arndt
als Ashe

Audra Blaser
als Clarissa

Ismael Carlo
als Don Diego

Carlos Cervantes
als Pedro

Joseph D. Reitman
als Reinigungsmann

Jose Maria Negri
als Vater Pablo

Handlung

Obwohl sie aus denkbar unterschiedlichen Verhältnissen stammen, haben die mexikanische Bauerntochter Maria (Penélope Cruz) und ihre in Europa erzogene Landsfrau, die Akademikerin Sara (Salma Hayek), eine wesentliche Sache gemeinsam: Ihr jeweiliger Vater wurde von demselben skrupellosen amerikanischen Banker ermordet. Nun sinnen die Damen im Duo auf Robin-Hood-mäßige Rache und erzielen auch ein paar Achtungserfolge. Der amerikanische Detektiv Cooke (Steve Zahn) soll sie suchen und findet die Liebe.

Eine Art freien Neuaufguss von "Viva Maria" und "Butch Cassidy and the Sundance Kid" serviert dieser fröhliche Actionwestern mit Latina-Traumduo. Luc Besson produzierte.

Um Land für eine Eisenbahntrasse zu erwerben, schickt eine US-Großbank einen Mann mit treffenden Argumenten nach Mexiko. Schnell verlieren dort arme Menschen Grund und Boden sowie zwei Männer ihr Leben. Ihre Töchter stammen aus unterschiedlichen Milieus, finden aber im Hass auf die Großbank eine Gemeinsamkeit. Fortan überfallen sie deren Filialen, reifen zu Profis und echten Freundinnen.

Mexiko, 1880: Eigentlich könnten die Bankierstochter Sara und Maria, die aus einer Bauernfamilie stammt, unterschiedlicher nicht sein. Doch als ein gewisser Tyler Jackson den Weg für den Bau der Eisenbahn freimachen will und dabei auch vor Landraub und Mord nicht zurückschreckt, werden sie zu Schicksalsgenossinnen. Mit tatkräftiger Unterstützung des alten Ganoven Bill Buck wachsen die beiden zu einem gefürchteten Bankräuberduo heran und treiben als weibliche Robin Hoods Geld für die enteignete Bevölkerung ein.

Kritik

Hübsche Korsagen und andere Naturaufnahmen sind die Hauptreize einer Actionkomödie über zwei revolutionäre mexikanische Bankräuberinnen.

In der Welt des Fernsehens kaufen beste Freundinnen gemeinsam Designerschuhe, in der des Kinos drehen sie gemeinsam Filme, bei denen sie richtig Spaß haben dürfen. Vor der Kulisse Mexikos, wo traditionell mit hohen Fieberkurven geliebt und gelitten wird, befreien die Best Buddies Salma Hayek und Penélope Cruz das ausgebeutete Volk und sich selbst von dem Druck, endlich einmal als Duo vor die Kamera zu treten. Als Wohltäter brachte sich Produzent Luc Besson ins Spiel, der nach einem Frühstück mit Hayek die Spontanidee auf dem Tablett servierte und drei Monate später mit seinem Stammautor Robert Kamen das fertige Drehbuch lieferte. Als Regisseure verpflichtete Besson die norwegischen Clipspezialisten Roenning und Sandberg, als Kameramann seinen alten Wegbegleiter Thierry Arbogast, der seine Gage in diesem gut 30 Millionen Euro teuren Herzensprojekt auch wirklich wert ist. Die offensichtlichen Anleihen bei "Viva Maria" richten reputationsmäßig keinen größeren Kollateralschaden an, weil auch Louis Malles turbulenter Mix aus Revolution und Revue keine kritiklose Heiligenverehrung verdient. Im sicheren Glauben, es zumindest besser als "Bad Girls" mit seinen duellierenden Dirnen machen zu können, schickt Besson die Tochter eines reichen Bankiers (Hayek) und die Tochter eines armen Bauern (Cruz) auf die Reise in eine ungewisse Zukunft. Bevor man "Zorro" buchstabieren kann, erklingen schon die ersten melancholischen Trompeten, sind die Väter der schönen Frauen von einem Halsabschneider ermordet, der mit seiner Bande im Auftrag einer Ostküstenbank mexikanisches Land für eine Eisenbahntrasse blitzakquiriert. Von da an will Hayek ihren Vater rächen und Cruz vor allem Mexiko retten. Beide Wünsche lassen sich am besten realisieren, indem sie gemeinsam die Filialen der mächtigen Großbank überfallen und den auf sie angesetzten Detektiv (Steve Zahn) durch schamlose Verführung zum Mittäter machen. Zwischen den Raubzügen prügeln sich die Damen, retten sich aus Stromschnellen, trainieren mit Zahn den Zungenkuss und ergeben sich einer visuell attraktiven, slapstickreichen Actionkomödie, deren scharfe Munition exklusiv in ihren reizvollen Blickfängern zu finden ist. Am Ende nehmen die "Bandidas" Kurs auf Europa, entdecken die zwei Mädchen aus Mexiko die Liebe zum Kontinent. kob.

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Info

Plakat des Films: Bandidas
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: nicht bekannt

Frankreich/Mexiko/USA 2006

Länge: 1 h 33 min

Genre: Western

Originaltitel: Bandidas

Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg

Drehbuch: Luc Besson, Robert Mark Kamen

Musik: Eric Serra

Produktion: Luc Besson, Ariel Zeitoun

Kostüme: Olivier Bériot

Kamera: Thierry Arbogast

Schnitt: Frédéric Thoraval

Ausstattung: Hugues Tissandier

Website: http://www.bandidas-film.de

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