Der erste Film der legendären MTV-Kultshow, die in 3D in die Kinos kommt.

Kinostart: 28.10.2010

Die Handlung von Jackass 3 D

Das "Jackass"-Team ist zurück. Und wie man es nicht anders erwartet, fallen ihnen Methoden ein, sich und sein Gegenüber auf die unsinnigste Art und Weise zu quälen, auf die andere nicht mal im Traum kommen. Da werden Fische als Keule verwendet, Dixi-Klos mit einem Katapult samt Benutzer und Inhalt durch die Luft geschossen und mit Jetskis der Pool und die Hecke einer Villa malträtiert. Und warum nicht mal einen Menschen als Ziel bei einer besonderen Form des Tontaubenschießens benutzen?

Das "Jackass"-Team ist zurück. Und wie man es nicht anders erwartet, fallen ihnen Methoden ein, sich und sein Gegenüber auf die unsinnigste Art und Weise zu quälen, auf die andere nicht mal im Traum kommen. Da werden Fische als Keule verwendet, Dixi-Klos mit einem Katapult samt Benutzer und Inhalt durch die Luft geschossen und mit Jetskis der Pool und die Hecke einer Villa malträtiert. Und warum nicht mal einen Menschen als Ziel bei einer besonderen Form des Tontaubenschießens benutzen?

Kritik zu Jackass 3 D

Vierte Kinoversion der kontrovers-erfolgreichen, inzwischen abgesetzten MTV- Show von und mit Johnny Knoxville und seiner Anarcho-Truppe - diesmal dreidimensional!

The boys are back! Und Johnny Knoxville, hemdsärmeliger Jim Carrey der Arbeiterklasse, Spike Jonze, Bam Magera, Steve-O, Ryan Dunn, Wee Man und Co. liefern das, was man von ihnen erwartet: volle 90 Minuten des schlechten Geschmacks. Angekündigt wird das Spektakel stilgerecht in Zeichentrickform, von den MTV-Legenden Beavis und Butt-Head, basiert der Film doch auf der gleichnamigen TV-Serie, die auf Grund heftiger Proteste von Eltern- und Politikerverbänden längst abgesetzt wurde. Dem werten Publikum erläutern die beiden Querulanten die Funktion der 3D-Brillen und dann hauen sie sich gleich einmal eine aufs Maul. Eine kleine Einstimmung auf das, was nun folgt.

Independent-Ikone John Waters ("Pink Flamingos") hat einst, lange bevor ihn das Kunst-Establishment vereinnahmte, bemerkt, dass es ihm eine größere Ehre sei, wenn sich jemand in seinen Filmen übergeben muss als standing ovations zu bekommen. So betrachtet ist Jeff Tremaines Regiearbeit - wobei das Wort Regie sich hier auf eine Aneinanderreihung derbster Fäkal- und Slapstick-Gags beschränkt - ein durchschlagender Erfolg. Selbst ein Kameramann kann sein Essen nicht bei sich behalten - wie schon 2002 in "Jackass: The Movie" gesehen - als bei einem Stunt namens "Sweatsuit Cocktail" Steve-O, der furchtloseste Recke des Anarcho-Ensembles, den gesammelten Schweiß von Schwergewicht Preston Lacy trinkt, der diesem aus dem Allerwertesten tropft als er in eine Plastikfolie gehüllt auf einem Laufband kräftig ins Transpirieren kommt. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen.

Die Körperflüssigkeiten schießen aber nicht nur durch den Rachenraum, auch dem ganz normalen Darmentleeren wird ausgiebig gefrönt. So versteckt sich einer der Haudegen kopfüber unter einer Spielzeugeisenbahnlandschaft und betätigt sich als breiiger "Vulkan" - auch hier kann der arme Kameramann nicht an sich halten - oder es wird "Anschleichen & Anpinkeln" geübt. Ein vergleichsweise harmloser Spaß, bei dem man sich im Kinositz kurz entspannen, den Griff um die Speitüte lockern darf. Aller Rest besteht aus den bekannten Mutproben: verwegene Evel-Knievel-Sprünge mit Mini-Motorrädern und Jet-Skis, Stierlaufen, Schüsse und Hiebe in die Weichteile, Baseballschwünge mit dem Penis, Zahnziehen mittels Lamborghini sowie andere schmerzhafte homoerotische und sadomasochistische Späße. Nicht zu vergessen das große Finale: "Poo Cocktail Supreme". Steve-O nimmt in einer mobilen Chemietoilette Platz und wird mittels Bungee-Katapult in den Orbit geschossen. Da fliegen ihm und den Zuschauern die Exkremente im wahrsten Sinn um die Ohren - auch ohne 3D eine Erfahrung, die man nicht machen muss! In ihren Dreißigern ist mittlerweile die Tattoo-Truppe um den unverwüstlichen Mr. Knoxville, doch von ihrer kindlichen Naivität und (Schaden-)Freude haben die Herren nichts verloren - und ihre Fans lieben sie dafür. Knapp 50 Millionen Dollar zum US-Kinostart sprechen Bände. Wer will da noch über Geschmack streiten? geh.

Wertung Questions?

FilmRanking: 25540 -11812

Filmwertung

Redaktion
-
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
-
User
5
Deine Wertung

Spannung

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
-
User
-
Deine Wertung

Info

Kinostart: 28.10.2010

USA 2010

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: Jackass 3D

Regie: Jeff Tremaine

Drehbuch: Preston Lacy

Produktion: Johnny Knoxville, Spike Jonze

Kamera: Lance Bangs, Dimitry Elyashkevich, Rick Kosick

Ausstattung: James Peter Blackmon, Seth Meisterman

Website: http://www.jackass3d.de