Unterhaltsame Dokumentation von Kevin MacDonald über den wohl bekanntesten Vertreter des Reggae.

Kinostart: 17.05.2012

Bob Marley

Bob Marley

Margaret James
als Bob Marleys erste Lehrerin

Hugh Creek Peart
als Cousin

Cedella Marley Booker
als Mutter

Neville Livingston

Imogene Wallace
als Tante Amy

Lloyd McDonald
als Freund

Desmond Smith
als Freund

Alvin Patterson
als Musiker

Jimmy Cliff
als Musiker

Clive Chin
als Produzent

Chris Blackwell
als Gr

Aston Barrett
als Bassgitarist

Bob Andy
als Studiomusiker

Dudley Sibley
als S

Neville Garrick
als k

Rita Marley
als Bobs Frau und S

Danny Sims
als Bobs Manager und Verleger

Cindy Breakspeare
als Mutter von Damian Marley

Edward Seaga
als jamaikanischer Ministerpr

Conroy Cooper
als Pianist

Handlung

Er liebte Frauen, Fußball und Marihuana und war überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung: Bob Marley. Doch über allem stand die Musik. Sie war für den 1945 geborenen Sohn eines britischen Offiziers und einer Jamaikanerin Ausweg aus der bitteren Armut in den Townships von Kingston. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter machte mit seiner Band The Wailers den Reggae weltbekannt, schuf mit Hits wie "No Woman, No Cry" oder "I Shot the Sheriff" Klassiker des Genres. Am 11. Mai 1981 starb der King of Reggae im Alter von 36 Jahren an Krebs.

Bob Marley liebte Frauen, Gras und Fußball und war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Über allem jedoch stand die Musik. Sie war für den 1945 geborenen Sohn eines britischen Offiziers und einer Jamaikanerin der Ausweg aus den Slums von Kingston. Als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Wailers machte er den Reggae weltbekannt, schuf mit Hits wie "No Women No Cry" oder "I Shot the Sheriff" Klassiker. Gegen die Vereinnahmung von Politikern wehrte er sich bis zu seinem frühen Tod im Alter von 36 Jahren.

Der Weg des Reggae-Musikers Bob Marley vom bettelarmen Ghettokid zu einem der bekanntesten Künstler des Planeten. Faszinierende Kinodokumentation über das Leben eines Ausnahmemusikers, mit zahlreichen aufschlussreichen O-Tönen.

Kritik

Oscar-Preisträger Kevin Macdonald setzt dem King of Reggae ein fulminantes Filmdenkmal aus Konzertausschnitten, Interviews und bislang teils unveröffentlichtem Archivmaterial.

Bob Marley liebte Frauen, Fußball und Marihuana und war überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter machte mit seiner Band "The Wailers" den Reggae weltbekannt, schuf mit "No Woman, No Cry" oder "I Shot The Sheriff" Klassiker des Genres. Am 11. Mai 1981 starb er nur 36-jährig. So viel ist bekannt, wer mehr über den Musikpionier erfahren will, muss "Marley" sehen, Kevin Macdonalds zweieinhalb Stunden lange Dokumentation, bei der Martin Scorsese als Regisseur vorgesehen war, das Projekt aber aus Zeitmangel an Jonathan Demme weitergab. Der machte ein paar Aufnahmen, führte einige Interviews und gab, weil er keinen Ansatz fand, auf.

Hier kam der für seinen Olympia-Attentats-Film "One Day in September" Oscar-prämierte Macdonald ins Spiel. Sein Produzent Steve Bing ("Shine a Light") hatte mit der Familie Marley über die Filmrechte verhandelt, den Zuschlag bekommen und damit Zugang zu bisher unveröffentlichtem Archivmaterial.

Zurück in den Geburtsort des Ausnahmemusikers, nach Nine Mile, ein Nest in den saftig grünen Hügeln Jamaikas, geht's zunächst. Verwandte und Dorfbewohner werden aufgesucht. Es gibt keine Bilder von Marley, auf denen er jünger als 16 Jahre ist, kein Filmmaterial über die ersten elf Jahre seiner Karriere. Film als "oral history". Die Mutter ist Jamaikanerin, der Vater, der ihm den Hautkrebs vererbte, britischer Offizier. Auf einem Foto sieht man diesen hoch zu Ross - in Kolonialherrenpose. Vielleicht hat Marley deshalb sein Leben lang ungern mit weißen Journalisten gesprochen.

Mit seiner Musik will Marley der Armut entfliehen, wenn er nicht begeistert - und krankhaft ehrgeizig - Sport treibt, übt er Gitarre, komponiert, textet. Er "übersetzt" was er sieht in Noten und Worte - ob Alltag, Liebe oder Politik. Kumpels aus dem Ghetto von Kingston kommen zu Wort, Ex-Liebhaberinnen wie Cindy Breakspeare, die Miss World 1976, Chris Blackwell, der Boss von Island Records, und der als schwierig bekannte, letzte lebende Original-Wailer Neville "Bunny" Livingston. Nicht zu vergessen Dudley Sibley, der einst im legendären Studio One sauber machte und sich ein Zimmer mit Marley teilte - er weiß ein paar wirklich gute Anekdoten zu erzählen. Seltene Musikaufnahmen und hautnahe Konzertmitschnitte runden dieses faszinierende Porträt ab, bei dem natürlich auch auf das Attentat auf Marley und dessen letzten Tage in der Rottach-Egerner Ringbergklinik des umstrittenen Alternativmediziners Josef Issels eingegangen wird. Marley war eine Ikone des Empowerment und Gigant der Popkultur - Macdonald beweist warum. geh.

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Info

  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 17.05.2012

USA 2012

Länge: 2 h 25 min

Genre: Doku

Originaltitel: Marley

Regie: Kevin Macdonald

Produktion: Steve Bing, Charles Steel

Kamera: Mike Eley, Alwin H. Kuchler, Wally Pfister

Schnitt: Dan Glendenning

Website: www.marley.studiocanal.de

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