Klassische romantische Komödie mit zeitgemäßem Generation-X-Touch.

Kinostart: 11.07.1996

Handlung

Die Therapeutin Lucy und der Maler Joe, die sich eine Wohnung teilen, haben einen makabren Pakt geschlossen: Sollten sie an ihrem 30. Geburtstag noch immer nicht den Partner fürs Leben gefunden haben, dann würden sie gemeinsam von der Brooklyn Bridge springen. Kurz vor dem Tag X scheint das Duo fündig zu werden. Lucy verguckt sich in den Aktionskünstler Bwick, während es Joe endlich schafft, seine schöne Nachbarin Jane anzusprechen, die er schon seit Jahren heimlich observiert. Doch da entpuppen sich beide Beziehungen als Flop...

Die Therapeutin Lucy und der Maler Joe, die sich eine Wohnung teilen, haben einen makabren Pakt geschlossen: Sollten sie an ihrem 30. Geburtstag noch immer nicht den Partner fürs Leben gefunden haben, wollen sie von der Brooklyn Bridge springen. Kurz vor dem Tag X werden beide fündig: Lucy hat sich in den Aktionskünstler Bwick verguckt, während es Joe endlich seine schöne Nachbarin Jane anzuspricht. Doch leider entpuppen sich die neuen Beziehungen als Flop...

Klassische romantische Komödie mit zeitgemäßem Generation-X-Touch.

Kritik

Mit seinem zweiten Spielfilm nach der No-Budget-Produktion "My Life's in Turnaround" versucht sich der ehemalige New Yorker Taxifahrer Eric Schaeffer an einer klassischen romantischen Komödie mit zeitgemäßem Generation-X-Touch. Dabei fungiert er in seiner Geschichte um die Suche nach der wahren Liebe nicht nur als Regisseur und Drehbuchautor, sondern auch als einer der Hauptdarsteller.

Für die Titelrolle der Lucy konnte Schaeffer Sarah Jessica Parker gewinnen, die er Jahre zuvor als Fahrgast in seinem Taxi kennengelernt hatte - und jene kuriose Weise, die der Jungfilmer bei der Akquise seiner Schauspieler anwendet, spiegelt sich auch im Inszenierungsstil seiner Story wider: Parker spielt die Therapeutin Lucy, die sich mit dem Maler Joe (Schaeffer) eine Wohnung teilt. Die beiden in tiefer platonischer Liebe miteinander verbundenen Freunde hatten einst einen makabren Pakt geschlossen: Sollten sie an ihrem 30. Geburtstag noch immer nicht den Partner fürs Leben gefunden haben, dann würden sie gemeinsam von der Brooklyn Bridge springen. Tatsächlich scheint das Duo kurz vor dem ominösen Tag X fündig geworden zu sein. Lucy hat sich in den Aktionskünstler Bwick (Ben Stiller) verguckt, während es Joe endlich geschafft hat, seine umwerfend schöne Nachbarin Jane (Top-Model Elle Macpherson) anzusprechen, die er seit Jahren durchs Schlafzimmerfenster observiert und als Muse für sein künstlerisches Wirken benutzt. Beide Beziehungen entpuppen sich jedoch als Flop und kurz vor dem Sprung in den kalten Hudson erkennen Joe und Lucy, das sie wie geschaffen füreinander sind.

"Wenn Lucy springt" steht zum einen in der Tradition solcher Romantik-Blockbuster wie "Schlaflos in Seattle", zum anderen werden hier die Wehwehchen jener traurigen Helden analysiert, die das Generation-X-Syndrom, von dem ihre Wahlverwandten aus "Reality Bites" oder "Before Sunrise" noch befallen waren, inzwischen überwunden haben. Obwohl es Schaeffer versteht, die New Yorker Künstlerszene treffend zu karikieren und er in Ben Stiller, der hier seinen abgedrehten Part aus "Flirting with Disaster" auf die Spitze treibt, den idealen Protagonisten zur Verfügung hat, ist die Symbiose aus altmodischer Verträumtheit und Beziehungkisten-Alltag nicht immer gelungen. Allzu oft verstrickt sich Schaeffer in einen an Woody Allens Werke erinnernden Dialog-Marathon und vergißt dabei, seine Geschichte voranzutreiben. Sarah Jessica Parker zieht sich bei diesem verbalen Schlagabtausch am besten aus der Affäre, während Elle Macpherson sich vor allem damit begnügt, ihre optischen Qualitäten zu plazieren. Wenn sich das deutsche Publikum auf die eigenwillige Aufarbeitung dieser sehr zeitgenössischen Thematik einläßt, ist für "Wenn Lucy springt" durchaus ein Überraschungserfolg denkbar. lasso.

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Info

Plakat des Films: Wenn Lucy springt
  • FSK ab 6 freigegeben

FSK: ab 6

Kinostart: 11.07.1996

USA 1995

Länge: 1 h 34 min

Genre: Komödie

Originaltitel: If Lucy Fell

Regie: Eric Schaeffer

Musik: Charlton Pettus, Amanda Kravat

Produktion: Brad Krevoy, Brad Jenkel

Kamera: Ron Fortunato

Schnitt: Susan Graef